RADIJOJO - Pressemeldungen

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  • Quatiersmanagement Pankstarsse - 22.11.2011

    Volles Haus bei Radijojo

    Kinder und Medien - ein Dauerbrenner in der öffentlichen Diskussion. Das Schreckgespenst vom TV- oder onlinesüchtigen Kind, das außer seiner Mattscheibe nur noch Pizza und Cola mag, raubt deutschlandweit Eltern den Schlaf. Aber anderswo lernen Kinder und Jugendliche nicht nur, wie sie Medien verantwortungsvoll anwenden. In vielen Projekten wie Schülerzeitungen, Kinderfernsehen oder ähnlichen Medienaktionen gestalten Kinder Medien selbst. Dabei erfahren sie viel über die Verantwortung bei Medienerstellung und -nutzung. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist das Kinderradio Radijojo im Haus der Jugend Mitte am Nauener Platz, das seit 2004 aus dem Weddinger Kiez in alle Welt sendet.

    „Wir entdecken die Welt“, ein Projekt des Kinderradios Radijojo wurde am Montag, 21. November im Rahmen des Wettbewerbs "Ideen für die Bildungsrepublik" ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand um 10.30 Uhr im Haus der Jugend in der Reinickendorfer Straße statt. Wie leben eigentlich die Kinder in Asien, Afrika, Südamerika oder Europa? Dieser Frage gehen die Kinder verschiedener Altersklassen im ausgezeichneten Projekt nach. Sie recherchieren, wie es ihren Altersgenossen auf der ganzen Welt geht, sprechen Probleme an und berichten darüber. Sie befragen Politiker, schreiben Stiftungen an und unterstützen Projekte. So entsteht eine globale Zusammenarbeit, von Kindern mit Kindern.

    Im Haus der Jugend war schon vor Beginn der Preisverleihung der Teufel los. Schüler flitzten durch die Gegend und eine Gruppe Kinder drängte in die Aula. Schnell wurden noch ein paar Plakate angebracht und der Korridor geschmückt. Auf vielen bunten Collagen konnte man die kleinen Moderatoren von Radijojo bei der Arbeit sehen, zum Beispiel beim Moderieren und Musizieren mit Kindern aus der ganzen Welt. Eine Länderkarte zeigt, mit welchen Kontinenten zusammengearbeitet wurde. Das reicht von Ungarn, Russland oder Zypern über China und Indonesien bis hin zu Kamerun und Kiribati.

    Trommelwirbel und Gesang zweier afrikanischer Musiker begrüßen die Gäste. Thomas Röhlinger, Gründer und Chefredakteur von Radijojo, bedankt sich in seiner Begrüßung unter anderem bei Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen vom BMBF für die ministeriale Unterstützung.

    Das Projekt „Wir entdecken die Welt“ wurde in Zusammenarbeit mit Kindern verschiedener Berliner und Hamburger Schulen verwirklicht. Bei einem Sommercamp konnten die jungen Reporter Kinder aus aller Welt kontaktieren und ausfragen. Mit diesen Anregungen entwickelten die Schülergruppen ihr Projekt, das sie unter eigener Regie verfolgten. Während der Auszeichnungsveranstaltung wurden den Besuchern die Projekte via Diashow vorgestellt.

    So arbeitete zum Beispiel die Märkische Grundschule für ein Projekt mit Haiti zusammen und interviewte Kinder auf Französisch. Für die Kommunikation mit muslimischen Ländern wie Marokko und Syrien ist die Anna-Lietz-Grundschule in Wedding zuständig. Sie hat einen Brief auf Arabisch geschrieben und den Kontakt hergestellt. Gesundheit und AIDS im südlichen Afrika waren Leitthemen der Gottfried-Röhl-Grundschule, da dort tausende Kinder mit der Krankheit geboren werden und damit umgehen müssen. Ein Leben lang.

    Nach der Preisvergabe an die Schüler wurde eine Videoverbindung mit der Alexander-von-Humboldt-Schule in Ulan Bator, Mongolei, hergestellt. Auf der anderen Seite der Leitung präsentierten mongolische Schüler eine Szene aus Heinrich von Kleists Werk. Mit perfekten Deutschkenntnissen und passend zum Datum: Kleists 200. Todestag.

    Im Anschluss nahmen drei Schüler Cornelia Quennet-Thielen in die Mangel. Gnadenlos führten sie ein Tiefeninterview zu den Themen globales Lernen und Bildungsideen. Laut Quennet-Thielen ist ein Lernen außerhalb der Schule essentiell für die Entwicklung der Schüler. Der Preis für die Bildungsideen soll dazu anregen, Ideen selbst zu entwickeln und zu überlegen, was in anderen Ländern passiert und was man hier und dort besser machen kann.

    Zu guter Letzt kam es zur Preisverleihung an die Projektverantwortlichen und an die Redaktionsleitung. Musik aus Ulan Bator (auf Schanz und Pferdekopfgeige) und live vor Ort (Trommeln von Nick und Ricky) bildeten den musikalischen Rahmen dazu. Danach freuten sich alle auf das große Buffet - dass die Besucher nach mehr als zwei Stunden Preisverleihung ausgiebig plünderten.

    Falls ihr mehr über aktuelle Themen und Projekte bei Radijojo wissen oder dort selbst mitmachen wollt, findet ihr alles ausführlich auf der Radijojo-Website. Radijojo arbeitet vor allem projektbezogen. Vorschläge für eigene Projekte können Kinder vom 3 bis 13 jederzeit einreichen und nach Absprache umsetzen. Live aus dem Haus der Jugend. Von Kindern für Kinder.

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  • Vodafone Stiftung Deutschland - 21.11.2011

    Berliner Kinderradio sendet in die ganze Welt
    Kinderradioprojekt "Radijojo" ist ausgezeichnete "Bildungsidee"

    Das internationale Kinderradio „Radijojo“ wurde als herausragende „Bildungsidee“ im bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgezeichnet. Mit seinem multikulturellen Bildungsansatz überzeugte das Projekt die zwölfköpfige Expertenjury.

    Wie leben die Menschen in Indien? Warum müssen Kinder in anderen Teilen der Welt arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen? Welche Musik hören Kinder auf den Inseln im Pazifischen Ozean? Und wie funktioniert Schule in Kenia? Solche und ähnliche Fragen bilden den Ausgangspunkt für akustische Entdeckungsreisen in andere Länder, die das internationale Kinderradio „Radijojo“ in den Äther und das Internet schickt.

    An der Preisverleihung in Berlin nahmen rund 100 Gäste teil. Darunter waren auch fünf Berliner und Hamburger Schulklassen, die für ihre Projektmitarbeit von Radijojo-Gründer und Chefredakteur Thomas Röhlinger großes Lob erhielten. Ebenfalls anwesend war der Bundestagsabgeordnete und Vater des Chefredakteurs Dr. Peter Röhlinger.

    Die Auszeichnung als „Bildungsidee“ überreichte Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, gemeinsam mit Ariane Derks, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, sowie Petra Wickenkamp, Programmleiterin der Vodafone Stiftung Deutschland, an Thomas Röhlinger sowie die Projektleiterin Nicole Wilden. „Durch das Projekt lernen die Kinder fremde Kulturen kennen und erfahren zugleich, dass wir die globalen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigen können. Die heutige Auszeichnung ist eine Bestätigung unseres Engagements für nachhaltige Bildung“, erläuterte Röhlinger die Ziele des Preisträgers. Quennet-Thielen betonte: „Das Projekt motiviert Kinder dazu, ihre Talente zu entdecken und sich mit Gleichaltrigen auf der ganzen Welt auszutauschen. Das international vernetzte Angebot ist ein herausragendes Projekt und ein Vorbild auf dem Weg in eine lebendige Bildungsrepublik.“

    „Die spannenden Reportagen und Interviews der Kinderreporter eröffnen den kleinen und großen Zuhörern einen Blick über den Tellerrand. Wir freuen uns, dieses Engagement durch die Auszeichnung sichtbar machen zu können", so Derks über die Entscheidung der Wettbewerbsjury.

    » Vodafone Stiftung Deutschland

  • Berliner Morgenpost - 08.10.2011

    ... für Kinder, die gern Radio hören

    Beim Internet-Radio "Radijojo" machen Kinder selbst Radio und lernen so fremde Kulturen und Medien kennen. Die Themenvielfalt ist grenzenlos: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Naturwissenschaften, Gesundheit, Musik und Sport. Angefangen hat alles ganz klein mit dem Radiosender in Berlin, mittlerweile ist daraus ein Netzwerk mit neun internationalen Projekten gewachsen. Schirmherr des Kinderradios ist Dirigent Daniel Barenboim. Radijojo hat viele Preise gewonnen, auch den "Land der Ideen"-Wettbewerb für innovative Bildungsprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Auch Unicef und Unesco empfehlen den Sender. Es gibt keine Werbeunterbrechungen. Der Sender finanziert sich über Spenden und staatliche Förderung.

    ...für Eltern, die sich für Homöopathie interessieren

    » Berliner Morgenpost

  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - 29.08.2011

    "Frau Staats­sekretärin, was machst Du eigentlich?"
    Gudrun Kopp im Gespräch mit Kinderreportern von "Radijojo"

    Die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp führte in der vergangenen Woche ein besonderes Interview: Offene, direkte und ohne Hintergedanken gestellte Fragen wie zum Beispiel "Wie alt bist Du?", "Warst Du schon in vielen Ländern?" oder "Vermisst Du nicht Deine Kinder?"

    Solche Fragen stellen natürlich keine professionellen Journalisten aus dem politischen Berlin. Das Projekt "Radijojo" ließ engagierte und hochmotivierte Kinderreporter im Alter von sieben bis zehn Jahren von der Heinrich-Seidel-Grundschule in Berlin-Mitte das Interview führen.

    Gudrun Kopp mit Kinderreportern von "Radijojo". Urheberrecht: Radijojo World Children's Radio NetworkRadijojo World Children's Radio Network verbindet heute Kinder in mehr als 100 Län­dern von Namibia bis Af­gha­nis­tan, von USA bis Indien. Das Ziel des Projekts ist eine be­glei­tende Medienerziehung und der Austausch von Kindern weltweit zu globalen Themen, und zwar gemeinnützig, zivilgesellschaftlich organisiert, werbefrei, überparteilich und nicht ideologisch oder religiös gebunden.

    Gudrun Kopp war von den Kindern begeistert: "Die mutigen, offenen Nachwuchsjournalisten haben mich sehr beeindruckt. Kinder sprechen mit Kindern aus fernen Ländern, fremden Kulturen, anderen Lebensumständen und Familiensituationen. Und sie lernen schon früh den Wert von fremden Sprachen und Verständigungsmöglichkeiten schätzen. Die Arbeit von Radijojo hilft, Brücken der Verständigung in der globalen Welt zu bauen und zu überqueren. Klar, dass das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Projekte von Radijojo in der Bildungsarbeit unterstützt."

    » Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

  • Welt am Sonntag - 31.07.2011

    Kiribati, bitte melden!
    von Danielle Bengsch

    Kinder sollen bei Radijojo in Berlin selber Radio machen, um so fremde Kulturen und den Umgang mit Medien kennenzulernen

    Die Skype-Verbindung zwischen dem Inselstaat Kiribati und dem Haus der Jugend in Berlin-Wedding ist wacklig. Hier sitzen drei Jungen und fünf Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren vor einem Laptop in der Aula des Jugendzentrums. Zur Begrüßung schreien sie "Aloha" und "Hello". Sie haben sich beim Sommercamp von Radijojo, einem unabhängigen internationalen Kinderradio, auf das Gespräch mit Kindern aus Kiribati vorbereitet. Mit Redakteuren und Erzieherinnen haben sie über den Klimawandel gesprochen, dessen Folgen den Pazifikstaat bedrohen. Auch deutsche Lieder haben sie für ihre Interviewpartner eingeübt.

    An diesem Morgen sollen Sundos, Hiba, Lili, Ali, Mohammed, Mustafa und die anderen Berliner Kinder die Jungen Roaat und Christopher und die Mädchen Rian und Bongraoi von der Hauptinsel Tarawa zu sehen bekommen. Die Wedding-Kids wollen den anderen vom Leben in Berlin erzählen und alles darüber erfahren, wie es ist, auf einem vom Untergang bedrohten Atoll zu wohnen. Doch es kommt kein Bild zustande. Der Computer in Kiribati hat keine Webcam. Die Kinder auf beiden Seiten sind enttäuscht und schüchtern, weil sie ihre rund 15 000 Kilometer entfernten Gesprächspartner nicht sehen können. Auf beiden Seiten herrscht Stille. Medienpädagogen und Redakteure versuchen das Gespräch in Gang zu bringen - schließlich soll die Unterhaltung für eine Sendung bei Radijojo und das Radio in Kiribati aufzeichnet werden.

    Seit 2003 verbindet Radijojo Kinder aus Deutschland mit Kindern in anderen Teilen der Welt. Angefangen hat alles mit dem Radiosender in Berlin, mittlerweile ist daraus ein Radionetzwerk mit neun internationalen Projekten gewachsen. Das Programm wird von zahlreichen Partnersendern im In- und Ausland ausgestrahlt. Schirmherr des Kinderradios ist der Dirigent Daniel Barenboim. Radiojojo hat zahlreiche Preise gewonnen, zuletzt etwa den "Land der Ideen"-Wettbewerb für innovative Bildungsprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Unicef und Unesco empfehlen den Sender. Im Programm gibt es keine Werbeunterbrechungen. Der Sender finanziert sich über Spenden und staatliche Förderung. Das Geld ist knapp, insbesondere jetzt, wo das Radio zu einer internationalen Stiftung mit dem Namen World Children's Media Foundation ausgebaut werden soll.

    "Medienkompetenz ist das eine", sagt Gründer und Chefredakteur Thomas Röhlinger, "aber es geht auch um Herzensbildung". Was er damit meint, ist der Lernprozess der hinter den zahlreichen Projekten mit Partnern aus 100 Ländern steht: Kinder lernen andere Kinder aus fremden Kulturen persönlich mithilfe von Medien kennen. Manchmal werden sie zu Freunden. Vorurteile entstehen erst gar nicht.

    Um die anfängliche Scheu zu überwinden, singen die Berliner Kinder ein Lied. Etwas schief stimmen sie den Song "Stadt" der deutschen Pop-Soul-Sängerin Cassandra Steen an: "Ich bau eine Stadt für Dich, aus Glas und Gold und Stein ...". Viele Kinder hier haben einen Migrationshintergrund. Zwei Mütter sitzen abseits, sie sollen für Ruhe sorgen, wenn es zu chaotisch wird. "Auf Leute aus ihrem Kulturkreis hören die Kinder eher", sagt Stefan Hopfgarten, Geschäftsführer von Radijojo. Vielen Kindern ist die deutsche Kultur fremder als etwa die türkische, arabische oder russische. Sie wachsen in einem Stadtteil auf, in dem über 40 Prozent Migranten leben. Dazu kommt die Armut. Im Bezirk Mitte, zu dem der Stadtteil Wedding gehört, wohnen einem Senatsbericht zufolge 26 370 Kinder in Haushalten, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind.

    Für diese Kinder ist Radijojo mehr als nur ein Freizeitspaß. "Hier können sie selbstständig etwas schaffen. Das passiert in ihrem Alltag sonst nicht oft", sagt Bernd Schorb, Professor für Medienpädagogik der Universität Leipzig. An den Wänden des Redaktionsraums hängen Fotos, auf denen Kinder bekannten Persönlichkeiten wie Angela Merkel das Mikrofon entgegenstrecken. "Diese Kinder leben in Berlin, nur einen Steinwurf vom Bundestag entfernt. Trotzdem waren viele noch nie dort", sagt Hopfgarten. Als Radiojournalisten nehmen sie aktiv am politischen Hauptstadtleben teil - das stärkt das Selbstbewusstsein.

    Selbst Medien zu machen ist für alle Kinder sinnvoll. Es trägt zur Kommunikationsfähigkeit bei und hilft die Sprache zu perfektionieren. Zudem schule es den kritischen Blick auf die Medien, sagt Schorb. Radio sei bei Kindern beliebt, auch wenn es ein "altes" Medium ist. "Kinder lieben es zuzuhören", sagt er. Und auch zu fragen. Etwa, wie die Kinder auf Kiribati den Klimawandel erleben. Das Meer wäscht das Land davon. "Viele Menschen verlassen die Insel und gehen nach Neuseeland oder nach Australien", sagt einer der Jungen aus Kiribati. Ob in Deutschland auch Mangroven gegen den Klimawandel gepflanzt werden, fragt er zurück. Die Berliner Kinder sind verwirrt. Mangroven? Nein, greift eine Redakteurin ein, mit Erosion habe Berlin keine Probleme. Es gebe nur sehr plötzliche Wetteränderungen. Ali aus Berlin-Wedding fragt: "Was esst ihr auf Kiribati?" "Reis, Bananen und Kokosnuss", tönt eine Jungenstimme durch die Leitung. In Berlin stehen Spaghetti, Hamburger und Döner Kebab auf dem Speiseplan. "Das kennen wir auch", sagt der Junge aus Kiribati, "nur Kebab haben wir noch nie gegessen". "Wie, die kennen keinen Döner?", fragt Ali in die Runde. Das ist medial vermittelte Völkerverständigung - von Kindern für Kinder.

    » Welt am Sonntag

  • Bundestagsreport 05/11 - Die Linke - 17.03.2011

    Besuch beim Berliner Kinderradio: Kinderbeteiligung konkret
    von Diana Golze

    Man kann Kinderbeteiligung verschieden gestalten. Kindern nicht nur eigene Bildungserfahrungen zu ermöglichen, sondern sie dabei gut begleiten und sie somit andere, selbsterschlossene Wege gehen zu lassen – das ist das Credo des Berliner Kinderradios „RADIJOJO.“

    Kinderradio heißt, dass Kindern nicht nur von einem Radiosender vorgesetzt wird, was sie hören können. Hier können sie ihre eigenen Themen setzen, auf ihre Fragen antworten suchen, interessante Menschen im Interview kennenlernen oder aus einer „ganz normalen“ Projektwoche eine ganz besondere machen. Was sind Kinderrechte, welche Probleme nennen Kinder in Afrika konkret, wenn sie sich mit dem Thema Gesundheit befassen?

    Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages hat während ihres Besuches im Studio erlebt, wie sich Kinder nicht nur bundesweit, sondern europa- und weltweit miteinander vernetzen und voneinander lernen. Dies geschieht bei RADIJOJO zum einen über die gemeinsamen Projekte, aber auch dadurch, dass Sendungen anderer - auch internationaler Kinder- und Jugendradios - ausgestrahlt werden.

    Ein unabhängiges Radio, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern und Eltern ein werbefreies, pädagogisch sinnvolles und gewaltfreies Radio anzubieten, sollte eigentlich von staatlicher Seite umfangreich unterstützt werden, da hier die oft geforderte Medienkompetenz von Kindern gefördert und das Engagement von Ihnen geradezu heraus gekitzelt wird.

    Doch leider ist es ein Paradebeispiel dafür, wie sich Engagierte immer wieder von Projektförderung zu Projektförderung hangeln. Preise, wie jüngst der von UNICEF ausgelobte zum Kindertag im Radio, sind keine ausreichende Referenz, um eine dauerhafte Förderung durch die Bundesrepublik zu erhalten.

    Es ist ein trauriges Beispiel, wie viel von all den vielen Aktionsplänen für Kinder und Jugendliche übrig bleibt, wenn es an die konkrete Finanzierung geht. DIE LINKE bleibt dabei: Angebote für Kinder- und Jugendliche brauchen endlich verbindliche Finanzierungsgrundlagen. Möglich wäre zum Beispiel die Gründung einer Stiftung, an der sich mehrere Bundesministerien sowie die Bundesländer beteiligen sollten.

    Die großen Worte über Bedeutung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen allein werden nicht reichen, um Projekte wie das Kinderradio in Berlin, das von Kindern auch wirklich angenommen wird, zu erhalten. Nähere Infos zu RADIJOJO gibt es unter: www.radijojo.de.

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  • SÜDTIROL NEWS - 17.11.2010

    RAS: UNICEF New York zeichnet Radijojo aus
    Bozen – Das in Südtirol durch die RAS verbreitete Kinder-Radioprogramm "Radjojo" ist erneut mit dem ICDB-Preis ausgezeichnet worden. ICDB steht für "International Children's Day of Broadcasting" und bedeutet soviel wie Internationaler Kindertag im Radio. "Diese Auszeichnung bedeutet eine Bestätigung unseres Bemühens, bei der Programmauswahl auf kulturell hochwertigen Inhalt zu achten", so die zuständige LRin Sabina Kasslatter Mur.

    Seit fünf Jahren ist Radiojojo, das nichtkommerzielle Kinderradio aus Berlin, dank der Rundfunkanstalt Südtirol RAS über digitalen Sendebetrieb in Südtirol zu hören. Mit dem Sendebeginn wurde auch der Startschuss für die Plattform "World Children's Radio Network" gegeben, über die Kinder und Jugendliche selbst rund um den Globus ihr werbefreies Kinderradio mitgestalten können.

    Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde Radjojo nun mit dem ICDB-Preis ausgezeichnet. "Der durch UNICEF ins Leben gerufene Preis gibt Radiomachenden jedes Jahr Gelegenheit, sich den kleinsten Mediennutzenden mit pädagogisch wertvollen Sendungen zu widmen. Dabei zählt auch, ob und wie Kinder an deren Entstehung beteiligt waren", erklärt RAS-Direktor Georg Plattner.

    Bei Radijojo gestalten Kinder unter professioneller Anleitung ihre Sendungen selbst. Spielend verbessern sie dabei ihre sprachlichen Fähigkeiten, entwickeln ein Verständnis für die Funktionsweise von Medien und lernen in internationalen Projekten, anderen kulturellen Kontexten mit Neugier und Respekt zu begegnen. "Radijojo bietet auch den Südtiroler Kindern die Möglichkeit, selbst gestaltete und selbst produzierte Radiosendungen auszustrahlen", so Plattner, der Interessierte aufruft, sich mit Projektvorschlägen an die RAS zu wenden.

    "Es war stets unser Anliegen, bei der Auswahl der Programme, die von der Rundfunkanstalt Südtirol ausgestrahlt werden, auf kulturell hochwertigen Inhalt zu achten", sagt Bildungs- und Kulturlandesrätin Sabine Kasslatter Mur, in deren Zuständigkeitsbereich die RAS beziehungsweise die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen für den deutschen und ladinischen Kulturraum fällt. Die Landesrätin betont, dass inhaltlich wertvolles und lehrreiches Fernsehen und Radio gerade für Kinder besonders wichtig sei. Mit der Übertragung von KIKA im Fernsehen und Radiojojo über das Radio leiste die RAS somit medienpädagogische Arbeit.
    Von: lpa

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  • Pressedienst der Autonomen Provinz Bozen - 17.11.2010

    UNICEF New York zeichnet Radijojo aus
    LPA - Das in Südtirol durch die RAS verbreitete Kinder-Radioprogramm "Radjojo" ist erneut mit dem ICDB-Preis ausgezeichnet worden. ICDB steht für "International Children’s Day of Broadcasting" und bedeutet soviel wie Internationaler Kindertag im Radio. "Diese Auszeichnung bedeutet eine Bestätigung unseres Bemühens, bei der Programmauswahl auf kulturell hochwertigen Inhalt zu achten", so die zuständige LRin Sabina Kasslatter Mur.

    Seit fünf Jahren ist Radiojojo, das nichtkommerzielle Kinderradio aus Berlin, dank der Rundfunkanstalt Südtirol RAS über digitalen Sendebetrieb in Südtirol zu hören. Mit dem Sendebeginn wurde auch der Startschuss für die Plattform "World Children's Radio Network" gegeben, über die Kinder und Jugendliche selbst rund um den Globus ihr werbefreies Kinderradio mitgestalten können.

    Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde Radjojo nun mit dem ICDB-Preis ausgezeichnet. "Der durch UNICEF ins Leben gerufene Preis gibt Radiomachenden jedes Jahr Gelegenheit, sich den kleinsten Mediennutzenden mit pädagogisch wertvollen Sendungen zu widmen. Dabei zählt auch, ob und wie Kinder an deren Entstehung beteiligt waren", erklärt RAS-Direktor Georg Plattner.

    Bei Radijojo gestalten Kinder unter professioneller Anleitung ihre Sendungen selbst. Spielend verbessern sie dabei ihre sprachlichen Fähigkeiten, entwickeln ein Verständnis für die Funktionsweise von Medien und lernen in internationalen Projekten, anderen kulturellen Kontexten mit Neugier und Respekt zu begegnen. "Radijojobietet auch den Südtiroler Kindern die Möglichkeit, selbst gestaltete und selbst produzierte Radiosendungen auszustrahlen", so Plattner, der Interessierte aufruft, sich mit Projektvorschlägen an die RAS zu wenden.

    "Es war stets unser Anliegen, bei der Auswahl der Programme, die von der Rundfunkanstalt Südtirol ausgestrahlt werden, auf kulturell hochwertigen Inhalt zu achten", sagt Bildungs- und Kulturlandesrätin Sabine Kasslatter Mur, in deren Zuständigkeitsbereich die RAS beziehungsweise die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen für den deutschen und ladinischen Kulturraum fällt. Die Landesrätin betont, dass inhaltlich wertvolles und lehrreiches Fernsehen und Radio gerade für Kinder besonders wichtig sei. Mit der Übertragung von KIKA im Fernsehen und Radiojojo über das Radio leiste die RAS somit medienpädagogische Arbeit.

    (jw)

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  • younicef.de - 12.11.2010

    UNICEF New York zeichnet Radijojo aus ICDB-Award für bestes Kinder-Mitmach-Radio in Europa
    2. November 2010 - UNICEF New York zeichnet das Kinderradio Radijojo mit dem ICDB-Award aus - ICDB steht für International Children's Day of Broadcasting. Das bedeutet soviel wie Internationaler Kindertag des Radios. Dieser findet jedes Jahr im März statt und soll dazu beitragen, dass Kinder ihr Recht auf eigene Medien wahrnehmen und bei der Gestaltung von Radiosendungen auch noch mitwirken können.

    Radiosendungen, die die Kinder der Welt verbinden
    Radiojojo hat sich mit mit seinem Projekt "Sechs Radiosendungen, die die Kinder dieser Welt verbinden" am Internationalen Kindertag des Radios 2010 beteiligt. Bei den Radiosendungen haben unter anderem Kinder aus Ghana, Senegal, Kirgistan und Deutschland mitgemacht. UNICEF war begeistert von dem Mitmachradio, weil es Radiokindern aus den entferntesten Ländern der Welt die Chance gibt, sich kennenzulernen.

    Über Radijojo:
    Radijojo ist das globale Radio-Netzwerk von Kindern für Kinder – gemeinnützig, werbefrei und partizipativ. Radijojo verbindet heute Kinder in mehr als 100 Ländern. Schwerpunkt ist das medienbasierte globale Lernen: Kinder aus aller Welt tauschen sich über Radio und Internet zu Themen aus den Bereichen Umwelt, Kultur und Bildung aus. Radijojo wurde für seine Arbeit u.a. von der UNESCO, UNICEF, der Bundesregierung und der EU-Kommission ausgezeichnet.

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  • Afrika-Bildung.de - 12.11.2010

    UNICEF New York zeichnet Radijojo für internationale Kinderradioprojekte aus
    Zum zweiten Mal hintereinander mit dem ICDB-Preis ausgezeichnet: Das ist das bislang größte Lob für die medienpädagogische Arbeit des Welt-Kinderradionetzwerks Radijojo, das mittels Internet und Radio, Kinder in mehr als 100 Ländern in Kontakt bringt. ICDB steht für International Children's Day of Broadcasting und bedeutet in etwa Internationaler Kindertag im Radio.

    Den ganzen Text kann man lesen, wenn man auf den folgenden Link klickt.

    » Afrika-Bildung.de

  • Berliner Woche - 10.11.2010

    Holpriger Neustart - Neues Team mit alten Angeboten im Haus der Jugend
    GESUNDBRUNNEN. Vergangene Woche wurde offiziell die Wiedereröffnung des Hauses
    der Jugend am Nauener Platz gefeiert. Seit Juli versucht der Freie Träger SPI, im Brennpunktkiez Fuß zu fassen. Die Gegend ist ein schwieriges Pflaster, auf den Karten der Stadtsoziologen ist der Brennpunktkiez tiefrot eingefärbt. Vor allem Arme, Arbeitslose und Ausländer leben rund um
    den Nauener Platz. Wie ein Fels in der Brandung steht hier seit 59 Jahren das Haus der Jugend.
    Draußen lungern Trinker rum, Drogendealer verticken ihren Stoff. Um Kosten zu sparen
    hat der Bezirk den Kinderund Jugendtreffpunkt im Sommer privatisiert und dem Sozialpädagogischen Institut Berlin (SPI) übertragen.

    „Zum Schluss war hier nur noch offene Tür, alle Projekte waren eingeschlafen“, sagt Bernd Wieneke, der neue Leiter vom Freien Träger SPI. Fünf Mal hat er schon die Polizei gerufen, weil Halbstarke Stress gemacht haben. „Die haben uns die Scheiben eingeschmissen“, berichtet Wieneke von seinen ersten Erfahrungen an der Weddinger Jugendfront. „Präventive Maßnahme“ nennt der
    42-Jährige den Ruf nach der Staatsmacht. Er wolle zeigen, dass sich die Neuen im Haus der Jugend solche Provokationen nicht gefallen lassen. Leute, die hier schon länger arbeiten, haben dafür nur ein Lächeln übrig. In den kommenden Monaten sollen die Angebote für Kinder ab sechs Jahren und Jugendliche ausgebaut werden. Wieneke will zum Beispiel das Fotolabor wiedereröffnen und
    Basketballprojekte mit Alba Berlin machen. Für die neuen Projekte braucht SPI auch die Räume in der ersten Etage, in denen noch das weltweit einzige internationale Kinderradio Radijojo sein Programm produziert. Seit 2005 sendet Radijojo „werbefrei, pädagogisch wertvoll und gemeinnützig“ vom Nauener Platz.

    Jetzt müssen die Radioleute raus, obwohl sie gern geblieben wären. Das Thema sorgt seit Monaten
    für schlechte Stimmung, und Wieneke will dazu gar nichts sagen. „Es war nie davon die Rede, dass Radijojo bei einem Trägerwechsel raus muss“, hatte die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses
    (JHA), Barbara Herrmann (CDU), im Juli gesagt. Der JHA hatte nach Sichtung mehrerer Bewerber
    den Träger SPI ausgewählt, das Haus der Jugend zu übernehmen. Jugendstadträtin Petra Schrader (Linke) sagte bei der Wiedereröffnungsfeier letzte Woche auf Nachfrage, dass sie „eine Lösung für das Kinderradio“ habe. Genaueres wollte sie nicht verraten, aber „die kriegen neue Räume im Bezirk.“

    Weddings Leuchtturmprojekt, das viele Projekte an Weddings Schulen macht und zahlreiche internationale Auszeichnungen bekommen hat – letzte Woche erst den Europapreis der Unicef für eine Sendung, die gemeinsam mit Schülern der Weddinger Rudolf-Wissel-Schule aufgenommen wurde – hätte sich bei der Eröffnungsfeier im Haus der Jugend gern präsentiert. „Aber das fand das Haus nicht so gut“, sagte Radijojo-Geschäftsführer Stefan Hopfgarten. DJ

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  • Berliner Woche - 16.09.2010

    Für Wende zum Besseren: Sarrazin soll spenden. Offener Brief von Radijojo an den umstrittenen Bundesbanker
    WEDDING. Das Buch „Deutschland schafft sich ab“, in dem Thilo Sarrazin den muslimischen Migranten mangelnde Intelligenz und fehlenden Integrationswillen attestiert, beherrscht seit Tagen die Debatte. Wir dokumentieren einen offenen Brief des Gründers und Chefredakteurs des weltweit einzigen internationalen Kinderradios Radijojo, Thomas Röhlinger.

    Seit 2005 sendet Radijojo „werbefrei, pädagogisch wertvoll und gemeinnützig“ vom Nauener Platz. Die Radioleute, die mitten im sozialen Brennpunkt Wedding hervorragende Bildungsarbeit vor allem mit Migrantenkindern machen,müssen jetzt das Haus der Jugend am Nauener Platz verlassen, weil der Bezirk die kommunale Einrichtung privatisiert hat. Röhlingers weltweites Bildungsradio braucht dringend finanzielle Unterstützung. „Kinder fördern durch Spende aus Bucherlös!“ lautet seine Forderung an den früheren SPD-Finanzsenator
    Thilo Sarrazin:

    „Werter Herr Sarrazin, Ihr Buch entwickelt sich zu einem großen Kassenschlager. Wir möchten Sie bitten, die Einnahmen Ihres Buches zugunsten von Bildungsprojekten für Kinder aus Migrantenfamilien zu spenden – zum Beispiel an unser gemeinnütziges Projekt Radijojo World Children’s Radio Network, das bereits von UNESCO, UNICEF, UN-Kommission und Bundesregierung ausgezeichnet wurde. Wir sind Träger der Jugendhilfe und arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich an sozialen Brennpunktschulen in Wedding, Kreuzberg und Neukölln - genau mit den Kindern aus muslimischen Familien, denen Sie mangelndes Bildungs- und Integrationsinteresse vorwerfen.

    Wir gestalten in unserem World Children’s Radio Network mit diesen Kindern internationale Kooperationsprojekte mit ebenfalls benachteiligten Kindern in 100 Ländern auf allen fünf Kontinenten,
    von den USA bis Uganda,von Thailand bis Nigeria, von Sierra Leone bis Serbien. Auch lern- und sprachbehinderte Kinder türkischer, libanesischer etc. Herkunft bekommen bei uns eine Chance. Die Lernerfolge und das Feedback von Kindern, Eltern und Lehrern sind exzellent. Die Kinder haben es zum Beispiel geschafft, sich mit anderen lernbehinderten Kindern aus Florida per Videokonferenz über ihre Probleme auszutauschen, Ermutigung und konkrete Bildungsanregungen zu finden. Sie haben vor wenigen Wochen mit Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über die Umsetzung der Kinderrechte diskutiert. Sie haben gerade UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall und Bundesminister Dirk Niebel zu Möglichkeiten der aktiven Teilnahme an Umwelt- und Entwicklungsprojekten befragt. Vor kurzem waren ‚bildungsferne’ Kinder bosnisch-muslimischer Herkunft on air bei unserem Partnerradio in Moldavien, um ihnen zum fünften Geburtstag ihres Senders zu gratulieren.

    Wir können Ihnen Dutzende weitere Beispiele nennen, die Ihren Thesen widersprechen. Einziges Problem ist nicht die Lernunwilligkeit, sondern die mangelnde Finanzierung solcher innovativer Arbeit mit diesen ,Problemkindern’. Das ist die Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, und es ist die Aufgabe von ihren führenden Vertretern als verantwortlich handelnde Personen. Doch bis heute halten wir nicht einen Cent regelmäßiger Förderung von Bund, Land oder Bezirk; auch nicht von der Bundesbank, und auch nicht von Ihnen. Wir möchten Sie deshalb bitten, einen konkreten Beitrag für eine Wende zum Besseren zu leisten. Die Kinder im Wedding werden Ihnen dankbar sein.“

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  • RADIO WORLD - 09.08.2010

    The News Source for Radio Managers and Engineers
    “Children make up 25 to 30 percent of the world’s population,” said Thomas Rohlinger, founder and editor-in-chief of RadiJoJo, a nonprofit children’s radio station in Berlin, Germany. “Yet the number of stations actually delivering content for and by children is almost nonexistent.”

    In an effort to address this imbalance, RadiJoJo has launched the World Children’s Radio Network. Located on the Web at www.world-childrens-radio.net, WCRN is based on a simple proposition: Children ages 3–18 create content that RadiJoJo packages and then sends out to community radio stations around the globe.


    “All our content is free for non-profit community radios, schools and kids’ media centers worldwide,” said Rohlinger. “In the United States, we partner with the Pacifica Network and the Public Radio Exchange (PRX). We are a member of AMARC, the World Association of Community Radio Broadcasters. All of those more than 2,000 stations can use our content.” Other partners include UNESCO and UNICEF, as well as the German NGO Inwent.

    How WCR works

    The content aired on the World Children’s Radio Network comes from a number of sources. In Germany proper, RadiJoJo sends its producers to local schools. While there, they lead the children through daylong or weeklong workshops, teaching them the basics of interviewing and content making. By the end of the sessions, the producers come back with audio that can be incorporated into a WCRN hour-long program.

    Outside of Germany, RadiJoJo attracts content produced by children in various countries. More than 100 countries have been represented in WCRN programs and contributions.

    “There are great small grassroots children’s radio groups and school radio groups scattered across the globe,” said Rohlinger, pointing to groups in Argentina, Canada, Kyrgysztan, Namibia, the United States and India. “We try to connect them and built a network that is bigger than the sum of its members.”

    The content comes to RadiJoJo via the Internet, CD or tape. “If the children do not have the means to record something themselves, we can always contact them for a phone interview,” he said. The producers load the audio to the station’s servers, then mix-and-match various elements to create distinct 30- and 60-minute shows. These are then distributed by AMARC to member stations, typically via the Web.

    What’s on the WCRN

    The World Children’s Radio Network covers whatever kids want to produce, such as school and family life, sports, music, animals, jokes and stories. However, Thomas Rohlinger encourages his producers to get into meatier issues such as children’s rights and the environment; to get them thinking about these issues and bring them to the attention of WCRN’s listeners.

    “All age groups of children from all world regions are invited to share and exchange on all issues they are interested in — or should be interested in,” said Rohlinger. “As you might surmise, those two are not always the same.”

    RadiJoJo productions are guided by the principles of internationally recognized organizations such as UNESCO, he added.

    “Content-wise, we are working both in Germany and worldwide in the context of UNESCO’s Education for Sustainable Development (ESD) approach. Education for sustainable development means teaching children, adolescents and adults sustainable thinking and action. It empowers them to make decisions for the future and assess the impact of their own actions on future generations.”

    Although free speech is encouraged, there are rules governing program content on WCRN. Programs must abide by standards of respect for others and the U.N. Rights of the Child Convention; no glorification of violence or drugs; no political agitation; no prejudice towards people with a different skin color, religion or culture; and no discrimination or insults towards girls, small children or children with handicaps.

    Impact

    It is difficult to many how many listeners tune into WCRN each week.

    “We know that we have about 5,000 listeners in Weimar, Germany, and up to 70,000 on a children’s radio station in Turkey,” said Rohlinger. “Right now, we know that 20 to 30 stations carry our broadcasts. But it is hard to keep track of it, because they get our content and can air it whenever they like.” WCRN’s content is also posted on online for on-demand streaming.

    Interested community radios, schools and youth centers can contact Radijojo World Children’s Radio Network directly at redaktion@radijojo.de.

    “Donations are welcome, to guarantee our non-commercial independent work for and by kids,” says Rohlinger.

    » RADIO WORLD

  • Berliner Woche - 04.08.2010

    Auflagenstärkste Wochenzeitung Berlins
    Bezirk privatisiert Haus der Jugend und opfert Weddings Leuchtturmprojekt

    WEDDING. Das weltweit einzige internationale Kinderradio Radijojo muss das Haus der Jugend verlassen. Der Bezirk hat die kommunale
    Einrichtung an den Freien Träger SPI übertragen, der die Radiomacher
    loswerden will.

    Ex-Kanzler Gerhard Schröder, Bundespräsident Christian Wulff, Affenretterin Jane Goodall, Peter Maffay, Kanzlerin Angela Merkel und viele Berliner Politiker von Klaus Wowereit bis zu Mittes Bürgermeister Christian Hanke: Die Kinderreporter haben schon Dutzende
    Prominente, Politiker oder Künstler vor ihren Mikrofonen gehabt. Seit 2005 sendet Radijojo „werbefrei, pädagogisch wertvoll und emeinnützig“
    vom Nauener Platz.

    Was 2003 in einem Keller in der Tucholskystraße mit einer Handvoll Gleichgesinnter begann, ist heute eine Erfolgsgeschichte. Von Wedding in die Welt. Bis zu sechs Millionen Hörer empfangen in zig Ländern die Radiobeiträge „made in Wedding“ zu Themen wie Umwelt, Kinderrechte oder Bildung. Radijojo-Gründer Thomas Röhlinger hat ein internationales Netzwerk mit über 100 Partnerstationen aufgebaut, die englischsprachige Radijojo-Stücke spielen. Die Bundeskanzlerin ist Schirmherrin der europäischen Sendeplattform European Childrens Radio, EUCHIRA. Die meisten Sendungen machen Weddinger Schüler. Rund 50 Journalisten, Schauspieler, Lehrer, Tonleute oder Autoren zeigen jährlich hunderten Weddinger Kindern, wie man Qualitätsradio macht.
    An 20 Schulen (sieben in Wedding)finden regelmäßig Radioworkshops
    und Projekte mit Sieben- bis 13-Jährigen statt. Die Schüler sind stolz, wenn zum Beispiel der türkische Sender Acik Radyo in Istanbul jeden Sonntag ihr Programm ausstrahlt. Die Mitarbeiter werden
    über verschiedene Förderprogramme vom Jobcenter und aus Stiftungstöpfen bezahlt. Der Sender macht keine Einnahmen, das Programm vom Nauener Platz ist auf Förderung angewiesen. Doch jetzt hat das Bezirksamt den Radioleuten mitgeteilt, dass sie bis Ende des
    Jahres das Haus der Jugend verlassen müssen. Grund ist die
    Übertragung der Immobilie an die Stiftung SPI. Die als Sendestudio
    und Redaktion genutzten Räume benötige der neue Träger für seine Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Familien, so Vize-Jugendstadträtin Dagmar Hänisch (SPD).

    „Wir hatten gehofft, dass wir auch nach der Haus-Privatisierung bleiben können“, sagt Radijojo-Geschäftsführer Stefan Hopfgarten. Er versucht seinen Ärger zu verbergen, weil er noch auf die Hilfe des Bezirks angewiesen ist. Miete zahlen kann die gemeinnützige GmbH nicht. „Das Jugendamt ist bemüht, bei der Raumsuche behilflich zu sein“, sagt Sabine Samuray vom Jugendamt. Es werde geprüft, ob dem Kinderradio Räume in Schulen zur Verfügung gestellt werden könnten. Nach Priorität klingt das nicht gerade.

    „Es war nie davon die Rede, dass Radijojo bei einem Trägerwechsel raus muss“, ärgert sich Barbara Herrmann (CDU), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. Der JHA hatte nach Sichtung mehrerer Bewerber den Träger SPI ausgewählt, das Haus der Jugend zum 1. Juli zu übernehmen. Vor der Übernahme hätte geklärt werden müssen, was aus dem Kinderradio wird. „Ich hätte sonst SPI nie den Zuschlag erteilt“, so Herrmann.

    SPI-Vizedirektor Karl-Friedrich Schnur versteht die Aufregung nicht. In der Ausschreibung des Bezirksamtes sei es um das komplette Haus der Jugend gegangen. „In unserem Konzept sind alle Flächen verplant“, so Schnur. Dass die JHAVorsitzende Herrmann sich jetzt wundere, führt er darauf zurück, „dass sie die Ausschreibung nicht gelesen hat“. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass Radijojo ausziehen muss. „Das Radio ist in der Ausschreibung nicht mal erwähnt“, sagte Schnur. Wofür er die Senderäume unbedingt brauche, konnte er ad hoc nicht sagen.

    Dafür opfert der Bezirk ein einmaliges Kinderradioprojekt, „das natürlich auch vom Jugendamt sehr geschätzt wird“, so Sabine Samuray. Weddings Leuchtturmprojekt mit vielen internationalen Auszeichnungen und derzeitiges Dekaden-Projekt der UNESCO 2010 hat noch fünf Monate Zeit, eine neue Bleibe zu finden. „Das Projekt steht auf der Raumbedarfsliste des Jugendamtes“ teilte Sabine Samuray mit. Dass Kinderradio ist für den schwierigen Kiez am Nauener Platz Gold wert. DJ Alles zum Radio, Spendenkonto und zum aktuellen Programm unter www.radijojo.de.

    » Berliner Woche

  • Berliner Abendblatt - 17.07.2010

    Eine Reise durch Afrika
    Grundschule beschäftigt sich mit schwarzem Kontinent

    Steglitz. „Sich einmischen und dabei Brücken bauen – das war der Anspruch für unsere Berliner Schüler während ihrer Afrika-Projektwochen“, sagt Projektleiterin Gisela Führing.

    Während Projektwochen im Frühsommer gestalteten Schüler der Berliner Grundschule am Insulaner gemeinsam mit Mitarbeitern des Kinderradios „Radijojo World Children's Radio Network“ eine Radiosendung zum Thema Afrika. Gleich einer Reise durch die bunte Themenvielfalt Afrikas besuchten die Schüler Workshops zu Themen wie Singen, Tanzen, Trommeln und Basteln und besprachen das Erlebte während der Workshops in eigenen Reportagen und Interviews.

    Die hochkarätige Besetzung der Workshops mit mehreren afrikanischen Künstlern, wie etwa dem kongolesischen Sänger und Cartoonisten Bernhard Mayo oder dem aus Sierra Leone stammenden Musiker Sidikie Coker nutzten die Schüler ausgiebig für Interviews und gewannen so ein authentisches und lebendiges Bild vom ganz normalen Alltag ihrer Freunde in Afrika. Im Blickpunkt des Interesses standen dabei Fragen zur Schule oder dem Familienleben afrikanischer Kinder, aber auch Fragen zu den brennenden Themen wie Hunger und Massenemigration.

    Einer der Höhepunkte war der Informationsaustausch zwischen Schülern des Workshops und Schülern einer Schulklasse aus dem Senegal: Aufgenommene Fragen der Schüler aus dem Senegal hatten dank guter Kontakte ihren Weg bis zu den Schülern der Berliner Grundschule gefunden und werden während der Workshops beantwortet. Dank findiger Technik verlor selbst die geografische Entfernung ihre Bedeutung, wenn ein von beiden Schülergruppen gesungenes Lied in einer Aufnahme vereint.

    » Berliner Abendblatt

  • Allgemeine Zeitung - 16.07.2010

    Älteste Tageszeitung Namibias - Nachrichten von A-Z auf gut Deutsch
    Vielleicht glaubt der eine oder andere in Deutschland oder Amerika: Die San-Kinder der Ombili-Siftung sind doch fast am Ende der Welt, dort im nördlichen Buschland von Namibia. Doch durch das internationale Kinder-Radio-Netzwerk Radijojo können Kinder – wo auch immer sie in der Welt sind – auf sich und ihre Rechte aufmerksam machen.

    So auch die Kinder der Grundschule in Ombili. Sie haben mit Hilfe von Radijojo und der Globalen Bildungskampagne eine Radiosendung gemacht. Das Thema: „1 Goal – Education for all“ (Ein Ziel – Bildung für Alle). Dies war die weltweit größte Kampagne der Global Campagne for Education (GCE) aus Südafrika und der FIFA zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010.

    Radijojo, das erste internationale (und gemeinnützige) Kinderradio, das von Kindern für Kinder gemacht wird, war am 26. und 27. Mai vor Ort in der Grundschule Ombili. Mit den 150 Kindern hat Radijojo in zwei Tagen die weltweite Schulstunde der GCE gemacht, in der es um die 72 Millionen Kinder geht, die noch immer nicht zur Schule gehen können. Wie viele Politiker, Prominente und Fußballstars haben auch die Kinder in Ombili Stellung bezogen zu dem wichtigen Thema Bildung. So haben sie nun gemeinsam mit Hillary Clinton, Königin Rania von Jordanien, Shakira, Jessika Alba und natürlich all den großartigen Fußballstars wie Pele, Ronaldo, Boateng, Kingston, Essein, Zidane u.v.m. für die Kampagne unterschrieben. Im Internet sind sie unter www.join1goal.org zu sehen – und Jeder kann hier unterzeichnen.
    © Privat
    Eine Petition für Kinderrechte wird unterzeichnet.
    Damit nicht genug: Man kann nicht sagen, dass diese Schule ein Schulchor hat – neun: Korrekterweise muss man sagen: Diese Schule ist ein Chor! Und die Kraft, die in ihren gesungenen Lieder steckt, gibt es nun auch in ihrer Radiosendung zu hören.

    In der Schulstunde für „1 Goal“ ging es dann auch um Fußball und natürlich wurde Fußball gespielt. Sport Thieme aus Deutschland spendierte drei neue Fußbälle, die der Sportlehrer der Schule am Nachmittag für ein gemischtes Training (Mädchen und Jungen) zum Spielfeld brachte. Es wurde trainiert wie bei den Großen: Slalom, Kopfball und auch Erwärmung. Eine große Überraschung waren die zum Teil sehr talentierten Mädchen. Und zum Schluss gab es noch Elfmeterschießen.

    Ob Unterricht oder Fußballspiel – es war eine fröhliche Zeit für Alle. Durch Radijojo haben die Kinder hautnah erfahren können, wie Radio gemacht wird. Und die Kinder durften dann auch die Petition der GCE unterschreiben – für all jene Kinder auf der Welt, die noch nicht schreiben können. In der Petition werden weltweit 30 Millionen Unterschriften gesammelt. Diese werden jetzt, nachdem die Fußball-WM zu Ende ist, den Politiker von Nord bis Süd vorgelegt, um sie so an ihr Versprechen zu erinnern, das sie im Jahr 2000 gegeben haben: Dass bis 2015 alle Kinder auf der Welt kostenlosen Zugang zu Bildung haben.

    Wer dazu mehr wissen möchte, kann auf die Internetseiten von Radijojo
    (www.radijojo.de und www.world-childrens-radio.net) gehen und sich anhören, was die Kinder zu sagen haben (die Sendung ist in englischer Sprache).

    Übrigens, jede Schule und jedes Kinderzentrum in Namibia ist herzlich eingeladen, das Welt-Kinderradio mitzugestalten – dazu braucht man nur eine E-Mail schreiben (redaktion@radijojo.de).

    Radijojo ist das erste internationale Kinderradio. Die Arbeit verbindet Kinder in fast 100 Ländern – von Bolivien bis Thailand, von Deutschland bis Südafrika. Schirmherrin des European Children's Radio EUCHIRA ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Leitlinien der Arbeit sind die UN-Kinderrechtskonvention und die Millenniums-Ziele der UN. Die Themen der Sendungen und Projekte spiegeln die verschiedenen Lebensaspekte der Kinder wider, z.B. Bildung, Kinderrechte, Umwelt, Musik, Schulalltag, Familie, und Friedensarbeit. Zu den bisherigen Förderern zählen die EU, die Robert-Bosch-Stiftung, die Bundesumweltstiftung, das Land Berlin und die Europäische Kulturstiftung.

    » Allgemeine Zeitung

  • YOUNICEF - 13.07.2010

    younicef.de
    Die Radijojo-Reporter im Gespräch mit der Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

    Sechs Radijojo-Kinderreporter stellten der deutschen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Fragen zu den Kinderrechten. In der Projektreihe "Wir entdecken die Welt" hatten sich Joel, Marawan, Christoph, Kardelen, Mirjam und Karen von der Anna-Lindh-Schule in Berlin bereits mit den Kinderrechten in Nigeria und Ghana beschäftigt. Hier wurde schnell klar, dass es mit der Umsetzung der Kinderrechte in diesen Ländern noch ein sehr weiter Weg ist.

    Aber wie steht es mit den Kinderrechten in Deutschland? Warum stehen sie nicht im Grundgesetz? Wer hilft Kindern, wenn ihre Rechte nicht beachtet werden? Gelten die Kinderrechte für alle Kinder, die in Deutschland leben?

    Diese und noch mehr Fragen klärten die sechs mit der Bundesjustizministerin. Und sie mussten feststellen: Das deutsche Rechtssystem ist ganz schön kompliziert! Und für die Kinderrechte muss auch in Deutschland noch sehr viel getan werden.

    Über Radijojo:
    Radijojo ist das globale Radio-Netzwerk von Kindern für Kinder – gemeinnützig, werbefrei und partizipativ. Radijojo verbindet heute Kinder in mehr als 100 Ländern. Schwerpunkt ist das medienbasierte globale Lernen: Kinder aus aller Welt tauschen sich über Radio und Internet zu Themen aus den Bereichen Umwelt, Kultur und Bildung aus. Radijojo wurde für seine Arbeit u.a. von der UNESCO, UNICEF, der Bundesregierung und der EU-Kommission ausgezeichnet.

    » YOUNICEF

  • TAZ - 19.06.2010

    Die Tageszeitung
    KINDERMEDIEN Vom Berliner Wedding in die weite Welt: Das Kinderradio "Radijojo" ist auf allen Kontinenten mit Austauschprojekten aktiv

    VON OLE SCHULZ

    Es ist eine schlechte Telefonverbindung, es rauscht, knackt und knistert. Aber die 24 Schüler der 4a der Anna-Lindh-Grundschule im Berliner Wedding lauschen dennoch wie gebannt, um doch das ein oder andere englische Wort aufzuschnappen. Am anderen Ende der Leitung bemüht sich die Direktorin der Grundschule im nigerianischen Obada-Oko, die Fragen der Berliner Schüler deutlich zu beantworten: Können in Nigeria alle Kinder zur Schule gehen? Und haben sie ausreichend Schulmaterialien? Zwischendurch hört man einige tausend Kilometer entfernt einen Hahn krähen.

    Als die Direktorin Olaide Yusuf mitteilt, dass sich rund 250 Kinder aus Obada-Oko in der sengenden Mittagshitze um das Telefon drängen, um die Fragen der Weddinger Schüler zu beantworten, ist die Verblüffung bei den Berliner Kids groß.

    Weil man in Nigeria den Anruf aus Deutschland dermaßen wichtig nimmt, vergessen die Weddinger Schüler sogar, dass eigentlich eine Skype-Videokonferenz zwischen Deutschland und Nigeria geplant war. Doch in Obada-Oko, einer ländlich geprägten Kleinstadt im Westen Nigerias, hat man es nicht geschafft, eine Internetverbindung einzurichten. Elektrizität gebe es nur in der Nähe der Hauptstraße, berichtet Schuldirektorin Yusuf, und eine öffentliche Trinkwasserversorgung gar nicht. Viele Kinder hier gehen nicht zur Schule, weil sie ihren Eltern bei der Arbeit helfen müssen.

    Es ist der zweite Tag einer Projektwoche des Kinderradio-Netzwerks "Radijojo" in der Klasse 4a im Berliner "Problembezirk" Wedding. Die gemeinnützige Kinderradio-Plattform ist spezialisiert auf Nord-Süd-Kooperationen: In gemeinsam gestalteten Radiosendungen tauschen sich Kinder aus Deutschland mit Altersgenossen im Ausland über ihren Alltag, ihre Interessen und Träume aus. Auf der Website von Radijojo sind diese Features als Podcast abrufbar.

    Einführung in die hohe Kunst des Radiomachens

    "Wir sind auf allen Kontinenten mit Austauschprojekten aktiv und verbinden Kinder aus inzwischen über 100 Ländern", sagt Radijojo-Gründer und -Chefredakteur Tom Röhlinger. Angefangen hat man 2003 im Berliner Wedding, wo man seither an Schulen in sogenannten sozialen Brennpunkten Kinder in die hohe Kunst des Radiomachens einführt. Im Laufe der Jahre kamen Kooperationen mit dem Ausland dazu, die mittlerweile den Schwerpunkt von Radijojo bilden.

    Das Projekt an der Anna-Lindh-Schule gehört zur Sendereihe "Wir entdecken die Welt" und wird von der InWEnt gGmbH gefördert, die für das Bundesentwicklungsministerium Bildungsprojekte durchführt. Neben einer Einführung in die internationale Entwicklungszusammenarbeit stehen die Themen Kinderrechte und UN-Millenniumsziele im Mittelpunkt.

    An der Anna-Lindh-Schule konnte Radijojo an bestehende Kontakte anknüpfen: Der Sohn der Klassenlehrerin hatte im Vorjahr mit Kenny Sobiyi, einem befreundeten nigerianischen Kollegen, eine Spendenaktion in der Klasse begonnen. Schließlich wurden mit Hilfe des schulischen Fördervereins auch Spielzeuge und Schulmaterialien in Kennys Heimatstadt geschickt - nach Obada-Oko.

    Fast zwei Drittel der Schüler an der Anna-Lindh-Schule haben ausländische Eltern, vor allem türkische oder arabische, in der 4a gibt es auch zwei Jungs, deren Vater aus Schwarzafrika kommt. Trotzdem können sich in der 4a fast alle erstaunlich gut auf Deutsch ausdrücken. Das habe mit dem besonderen Konzept der Anna-Lindh zu tun, sagt Schulleiter Thomas Leeb. "Seit einem Jahrzehnt fördern wir Hochbegabte." Auch in der Klasse 4a ist etwa ein Drittel der Kinder als hochbegabt eingestuft.

    Die Mischung aus hochbegabten und normalen Schülern, in beiden Gruppen viele mit ausländischem Hintergrund, tue allen gut, sagt Thomas Leeb. Die Hochbegabten brauchten die Anbindung an die Realität, damit sie nicht abheben, und die anderen würden von den Schülern mit hohem IQ mitgezogen. "Wir praktizieren Inklusion und achten zugleich auf einen Unterricht, in dem sich die Kinder individuell entfalten können."

    Erinnerung an fragwürdige Helden des Kolonialismus

    Dass das Radijojo-Projekt an der Anna-Lindh eine Kooperation mit Afrika ist, passt zur Schule. Denn sie liegt im "Afrikanischen Viertel" Weddings. Hier tragen viele Straßen seit den Zeiten des Deutschen Reichs afrikanische Namen. Dass dabei auch an fragwürdige "Helden" der deutschen Kolonialgeschichte erinnert wird, erfahren die meisten Kids erst in der Radijojo-Projektwoche. "Unsere Kinderreporter haben auch schon den Weddinger Bezirksbürgermeister gefragt, ob es nicht angebracht wäre, jene Straßen im Afrikanischen Viertel umzubenennen, die an Personen erinnern, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben", sagt Tom Röhlinger.

    Radijojo-Gründer Röhlinger ist mittlerweile in Schweden, wo der Weltgipfel für Kinder- und Jugendmedien stattfindet. "Beim letzten Gipfel vor drei Jahren in Johannesburg haben wir unsere wichtigsten Kontakte ins Ausland geknüpft", so Röhlinger. Er freut sich auf das Treffen im schwedischen Karlstad. Dort geht es außer um die Förderung von Kindermedien auch um die Frage, wie Kinder Medienkompetenz erwerben können.

    Einige Fachleute plädieren dafür, Kinder möglichst lange von den Medien fernzuhalten. Der Pädagoge Rainer Patzlaff etwa hält eine solche Abstinenz für sinnvoll: "Medienkompetenz entsteht nicht am Medium, sondern außerhalb des Mediums, sogar gegen das Medium." Kinder, so Patzlaff, müssten sich und ihre Umwelt erst körperlich erfahren, bevor man sie in die digitale Welt lasse.

    Tom Röhlinger sieht die Frage pragmatischer und nennt Medien ein "tool for social change", gerade in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung. Wichtig seien dagegen die Inhalte von Kindermedien, und gerade vor den kommerziellen Anbietern müssten Kinder geschützt werden. Sie würden "falsche Bedürfnisse" wecken und den Kindern "wertvolle Lebenszeit" rauben. Nichtkommerzielle Medien wie das werbefreie Radijojo müssten hingegen auf Spenden hoffen und sich von Projekt zu Projekt hangeln, weil sie keine institutionelle Förderung erhalten.

    Auch an der Anna-Lindh-Grundschule gehört das Lernen mit den neuen Medien zum pädagogischen Konzept. Unter dem Motto "Der Unterricht muss sich öffnen, um weiterhin erfolgreich zu sein" hat man hier seit Mitte der 90er Jahre damit begonnen, ein Konzept für einen computergestützten Unterricht zu entwickeln - PCs werden dabei nicht um ihrer selbst willen eingesetzt, sondern als Arbeitsmittel für konkrete Ziele. Bereits ab der ersten Klasse arbeiten die Kids in "kurzen Phasen" an Computern.

    Die Kinder der Klasse 4a sind jedenfalls schon ziemlich geschickt darin, im Internet Antworten für das "Afrika-Quiz" im Rahmen des Radijojo-Projekts zu finden. Am Ende stellen die Schüler unisono fest, dass das Leben der Kinder in Afrika schwieriger zu sein scheint, als sie gedacht hätten. Ein Junge schlägt vor, im "Schulparlament" zu einer zweiten Spendenaktion aufzurufen. Vielleicht könne man dieses Mal einige ältere Computer nach Obada-Oko schicken.

    » TAZ

  • VANGUARD - 17.06.2010

    AllAfrica Global Media (allAfrica.com)
    von Funmi Ajumobi

    Karlstad — THE media have been advised to provide children from all backgrounds opportunity to form their opinion and be heard on issues relating to their well-being.

    This advice was given by Thomas Rohlinger of Radijojo, Germany, in a paper he delivered at the seminar entitled, "Giving Children A Voice."
    Rohlinger said this could be done by allowing children to debate on problems and enabling them discover the answers themselves. He said that children seemed to know more about themselves and the world around them.

    In another paper, entitled: "How to get your children to be interested in the news," delivered by William Bird of Media Monitoring, South Africa, media professionals were urged to write and show reality news and not those on violence that had the potential of putting off the children.

    Bird said: "It is time for the media to begin to bother on what violence news does to the children as media display the freedom of expression."

    Mr. Per-Olof Olsson of Mediegruppen, a Swedish Media Relations group, educated participants on why some issues became great news and others passed without anybody caring.

    He lectured participants on 10 most important characteristics of news reporting, journalism methods, and how editorial desk works.
    Jan Steen and Paal Stensaas alsso spoke on "Entrepreneurship and Journalism for Young Refugees."

    They shared how they helped young people gain optimism and knowledge to create their own jobs.
    They noted that Somali youths were trained and guided to start their own newspaper company, Hagadera News Corporation, which serves over 100,000 Muslim refugees in the world's biggest refugee camp in Dadaab in Kenya.

    Steen and Stensaas said through the company, the Somali youths began a number of affiliate businesses which included photo coverage for people and events, cell-phone renting, copy services etc. Participants were informed about how to develop the talents of disadvantaged children and youth as a way of giving them hope and modest income.

    Copyright © 2010 Vanguard. All rights reserved. Distributed by AllAfrica Global Media (allAfrica.com). AllAfrica - All the Time

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  • Bildung für nachhaltige Entwicklung - 09.06.2010

    BNE Portal
    Das Kinderradio "Radijojo" aus Berlin liefert Sendungen fürdas Programm des Welt-Kinder-Medien-Gipfels 2010, der vom 14. bis 18. Juni in Schweden stattfindet. Radio-Gründer Thomas Röhlinger stellt das Projekt auf dem Gipfel vor.

    Kinder gestalten bei Radijojo die Serie "Berlin Radio Kids zum Gipfel der Welt" und präsentieren sie dann auf dem Summit. Die beiden ersten Projekte gibt es jetzt schon auf der Internetseite von Radijojo.
    Kinderprojekte aus der ganzen Welt

    Nach dem Gipfel stellt Radijojo an fünf Berliner Schulen die besten Kindermedienprojekte weltweit vor. Die Mitarbeiter von Radijojo erarbeiten dann gemeinsam mit den Schülern und Kindern aus der ganzen Welt neue Projekte. Zwei der Sendungen zum Gipfel hat die Medienanstalt Berlin-Brandenburg bereits gefördert. Unterstützer ist außerdem die Jugend- und Familienstiftung Berlin JFSB.
    Ausgezeichnetes Projekt

    Radijojo ist ein Welt-Kinder-Radio, bei dem Kinder selbst das Programm machen. Sie führen die Recherchen durch, schreiben die Texte und produzieren die Sendungen. Oft stehen dabei Themen wie der Klimawandel, soziale Gerechtigkeit oder fairer Handel im Mittelpunkt. Radijojo ist Offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Die Auszeichnung erhalten Projekte, die vorbildlich nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln. Schulen, die an einem Welt-Kinderradio-Projekt teilnehmen wollen, melden sich einfach direkt per E-Mail bei Radijojo: redaktion@radijojo.de

    » Bildung für nachhaltige Entwicklung

  • Doschkolnoje Obrasowanije - 21.04.2010

    (Moskauer Lehrerzeitung)

    » Doschkolnoje Obrasowanije

  • The Atlantic Times - 01.04.2010

    A Monthly Newspaper from Germany
    By Caroline Fetscher
    The first transatlantic children’s radio has been called an educational goldmine. It was founded by Thomas Röhlinger in Berlin. And it is expanding by the day.

    The room is abuzz with the subdued chattering of children. Ten excited 10-year olds are gathered on the premises of radio station Jojo, one floor above a bustling Berlin kindergarten. About to perform a rap-song they have rehearsed in class for weeks, the girls and boys are still a little shy as they wiggle on their chairs waiting for their turn.

    The room is crowded and packed with various items: Microphones, loudspeakers, coffee pots, piles of paper, a guitar in the corner and a simple wooden, soundproof cabin for recording. This is a very special day for Amneh, Silvio, Mehdi, Tatjana, Emin, Onur, Serhat, Dennis, Jeremy and Fabio.

    Their names reflect the population of Berlin’s Wedding district, one of the poorest and most multicultural communities in Germany, mostly associated with drugs, crime and troubled families. Few parents if any in this area have the capacity to widen the horizon of their offspring beyond providing for their daily needs.

    What they are up to these days is sending their pro-environmental “Garbage Can Rap” across the Atlantic and to the entire world, to children like the fans of Lil Peppi in Tampa, Florida, a professional 10-year-old African-American rapper. Before their performance, radio editor in chief Thomas Röhlinger lets the children listen to Lil Peppi’s song about Mother Nature.

    “If I were the king of the world, I would make it a better place for the boys and girls,” he raps along. “I would clean up, all of the pollution – if we work together, we can find the solution.” On the colorful website www.across-the-ocean.org, the children in Berlin listen and watch Lil Peppi sing.

    Only an hour later, their own pictures and messages to other kids out there will show up on the screen: “Hi everybody in Europe and in America! We are students attending the Albert Gutzmann School! We hope you will enjoy the rap song we made for you!” Some kids seem puzzled by the miraculous connections made possible here.

    Röhlinger, father of four in a lively patchwork family, initiated Radijojo World Children’s Radio Network in 2005 as an international non-profit project to produce educative and entertaining radio and online content for children by children on five continents. Since then, the network has been steadily growing. “It is amazing how many messages we receive, how much interest the radio generates,” Röhlinger says.

    Unlike his former peers, Röhlinger, born in 1969 in East Berlin, grew up with American pop music. He loves to remember the concert Bob Dylan gave in East Berlin in 1986. While people lined the streets cheering to the star from the free world, young Thomas held up his handwritten poster reading “Dylan for president!”

    After the fall of the Berlin Wall, Röhlinger went on to study sociology in Berlin and at New York University. His own children attend a bilingual state school with English and German spoken in class. When Barack Obama was inaugurated, seven-year-old Mina Röhlinger commented on air that she liked this turn of events because now there is a president “who is not a white one.”

    Radijojo as part of the World Children Radio Network, “is a powerful tool to connect children, to teach, reach out and learn,” says Röhlinger. Issues on air range from sports, the environment and music to politics, history, literature and children’s rights for an upbringing free of violence.

    A patron of World Children’s Radio is Daniel Barenboim, musical director and head conductor of the Staatsoper (the German State Opera) in Berlin as well as the Chicago Symphony Orchestra – and a musical activist for reconciliation between Israelis and Palestinians. Funding for the radio station, which is free of advertising, comes from the German Transatlantic Program via the European Recovery Program of Germany’s Federal Department of Economics and Technology.

    Sixty dedicated co-workers, many with immigrant backgrounds, help run the radio station in several parts of town. The headquarters in Wedding are located at a community center built with money from the Marshall Fund, Röhlinger is glad to point out, because “it all fits.”

    Among the many modules of the programs, “Across the Ocean,” the first transatlantic children’s radio bridge, is Röhlinger’s pet project. “We invite schools, community radios and youth-oriented media across the United States to participate,” said Röhlinger. And they do.

    Recently, for instance, Radijojo has included a program by young Native American poets from Santa Fe to their audio on demand section. An American intern, Chance Dorland, 22, experienced with College Radio in Boston has joined the crew for a year via the Parliamentarian Exchange Program between the U.S. Congress and the Bundestag.

    “Dear Thomas, you have designed an educational goldmine,” wrote Carol Gockman, learning technology specialist from an Illinois school. And Carrie Matherly, youth spin coordinator at the Griffin School in Austin, Texas wrote: “We are super pleased and excited that you’d like to share what we’ve produced with international listeners.” She promised to include Berlin’s work on the Austin airwaves. Amneh, Silvio, Mehdi, Tatjana, Emin, Onur, Serhat, Dennis, Jeremy and Fabio from Berlin Wedding marvel at how far their voices can travel.

    In 2008, the radio station was awarded the title “Land of Ideas” by President Horst Köhler. Proudly, the document is displayed on the wall of the editing room where half a dozen editors are busy writing, translating and answering emails from around the world. American economist Jeremy Rifkin wrote to Radijojo: “A great idea! Let the kids communicate, share and learn from each other! That helps create a more humane and empathetic world.”

    » The Atlantic Times

  • Frühes Deutsch - 01.12.2009

    Fachzeitschrift für Deutsch als Fremdsprache
    Radijojo ist das erste internationale Kinderradio – werbefrei, edukativ, partizipativ. Kinder aus hundert Ländern haben das Programm schon mitgestaltet: von Afghanistan bis Chile, von Kanada bis Australien, von Namibia bis Kamtschatka (www.world-childrens-radio.net, www.global-radio-kids.org ). Wichtigste Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch – auf den Websites per Knopfdruck wählbar.

    Unser Auftrag besteht darin, medienbasiertes globales Lernen, Kulturaustausch, Sprachförderung zu ermöglichen und zu unterstützen. Schirmherren sind Bundeskanzlerin Merkel und Daniel Barenboim. Auszeichnungen gab es schon von der Bundesregierung, der EU, dem Internationalen Journalistenverband und UNICEF New York.

    1. Kinderrechte als Thema eigener Projekte
    "Werdet ihr in Deutschland auch geschlagen, wenn ihr etwas falsch gemacht habt?", fragen Waisenkinder aus Uganda in ihrer Reportage. Kinder mit Migrationshintergrund, die auf eine Kreuzberger Schule in Berlin gehen, sind der Meinung: "Na klar, wenn wir was ausgefressen haben ... " Erst durch eine Recherche auf den Kinderrechtsseiten von UNICEF stellen sie fest: "Unsere Eltern dürfen uns gar nicht hauen. Das wussten wir gar nicht. Das müssen wir unbedingt den anderen sagen!" - So oder ähnlich verlaufen viele Radijojo-Projekte: Kinder nutzen Medien als Instrumente gemeinsamen Lernens weltweit, als Mittel im Kampf für ihre Kinderrechte.

    Kinder aus den USA, Kanada und Deutschland haben im Rahmen unseres transatlantischen Kinderradios "Across the Ocean" (www.across-the-ocean.org) ein eigenes Online-Modul: "Einmischen/Fight for your right", in dem sie selbst Kinderrechte und Partizipationsrechte thematisieren können.

    Bei "Wir entdecken die Welt: Asien" tauschen sich Kinder aus Kirgistan, Indien, Thailand und Deutschland aus - und Kinderrechte sind natürlich zentrales Element dieses vom BMZ geförderten Projekts.

    "Kämpfe für dein Recht", singen die Kids vom Kinderzentrum Berlin-Mitte, und die Schüler der Siphiwe Montessori School im südafrikanischen Pretoria präsentieren ihren Song "Children for Africa are fighting for their rights" - praktische Kinderrechtspädagogik mit Musik, über Kontinente hinweg.

    Ein anderes Beispiel: Mit Partnern aus Südafrika, der Ukraine und den USA haben wir uns auch 2009 wieder an der "Global Education Campaign" beteiligt - mehr als 10 Millionen Kinder weltweit setzen sich dabei gemeinsam mit großen Kinderhilfsorganisationen für das Recht auf Bildung ein. Viele Schulen und Eltern in Deutschland haben selbst von solchen globalen Großprojekten noch nie gehört - eine Folge gewaltiger Defizite im Bereich internationaler Medienkompetenz auch bei Lehrern und Erziehern.

    2. Radijojo als Best-Practice-Plattform für Kinderrechtsprojekte
    Herbst 2008, John-F.-Kennedy-Schule, Berlin: 800 Kinder und Jugendliche aus 20 Ländern der Welt formulieren gemeinsam eine selbst entwickelte Resolution zum Thema "Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen" - druckreif formuliert, durch mehrere Abstimmungsgänge demokratisch legitimiert. Der Rahmen: die Berlin Model United Nations, unterstützt von UNO, Berliner Senat und Amerikanischer Botschaft. Tagelang haben die Kids für diese Resolution gearbeitet, internationale Experten (u.a. von Human Rights Watch, Berater der UN in New York) angehört und über Kultur- und Sprachbarrieren hinweg ein Kinderrechtsprojekt auf allerhöchstem Niveau realisiert. Die Schüler suchen Antworten auf die Stigmatisierung von Mädchen mit HIV/Aids, setzen sich gegen Folter und Misshandlung von Frauen in Kriegsgebieten ein, diskutieren leidenschaftlich über das Kopftuchtragen muslimischer Mädchen in Asien, Europa und Amerika. das Medienecho im In- und Ausland? Fehlanzeige! Der Grund: Kinderrechtsprojekte an einer Schule- das könnte ein Quotenkiller sein ... ! Und genau dagegen richtet sich unsere Arbeit: Wir geben solchen Projekten die passende internationale Plattform und tragen sie so mit hinein in die öffentliche Diskussion.

    3. Kinderrechte als Auftrag: Kampf für edukative, nicht kommerzielle Kindermedien weltweit
    Kinder haben das Recht auf Information und freie Meinungsäußerung. Kinder haben das Recht auf eigene edukative Medien - frei von kommerziellen und ideologischen Interessen. Dieses Recht wird in vielen Ländern der Erde mit Füßen getreten. Aber auch in Deutschland ist Kinderradio als Bildungsträger ein Randthema - und genau deswegen gibt es Radijojo. Wir helfen nicht kommerziellen Community Radios, Schulen und Kindermediengruppen im In- und Ausland, selbst Kinderradio und Websites zu gestalten. Damit setzen wir auch entsprechende Empfehlungen von UNESCO, UNICEF, World Radio Forum und EU-Parlament um, die sowohl in Deutschland als auch international noch oft ignoriert werden. Diese Forderung werden wir auch beim Kindermedienkongress der Bundeszentrale für politische Bildung im Dezember 2009 offensiv vertreten – genauso, wie wir es gegenüber Jugend-, Kultur- und Medienpolitik immer wieder tun (u.a. Kinderkommission des Bundestages, Gespräche mit Jan Figel, EU-Kommissar für Jugend und Kultur sowie Vladimir Spidla, EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit).

    4.Kinderrechte als praktisches Handlungsfeld
    Weltkongress für Kinder und Medien, Oktober 2009: Im thailändischen Chiang Mai beraten Experten aus aller Welt über Medien, Konfliktprävention und Kinderrechte. Radijojo stellt seine Arbeit als Best-Practice vor und nimmt parallel an einem wundervollen praktischen Projekt teil: Kinder aus aller Welt haben Tücher gestaltet, auf denen sie ein Kinderrecht, ihren Namen und ihr Herkunftsland verewigt haben. Kinder mit Migrationshintergrund aus dem „Haus der Jugend“ im Berliner Wedding haben – unterstützt von Radijojo – ebenfalls Tücher gestaltet und nach Thailand geschickt. Damit sind sie auf einmal Teil einer weltweiten Kinderrechts-Community – ein authentisches Erlebnis globalen Lernens, das deutsche Bildungssystem bis heute leider nur zu selten bietet.

    Ausblick
    Und auch in Zukunft gibt Radijojo sein Know-how im Bereich Medien und Kinderrecht weiter:
    Radijojo unterstützt ab 2010 den Studiengang „European Master of Children's Rights“ an der Freien Universität Berlin.
    Radijojo trainiert Pädagogen und Medienmacher aus ganz Europa in EU-finanzierten Workshops im Rahmen unseres European Children's Radio EUCHIRA (www.euchira.eu)
    - Mit Veranstaltungen beim World Congress on Media for Children and Youth in Schweden 2010 lädt Radijojo Interessierte aus aller Welt ein, sich für die Rechte der Kinder einzusetzen – mit den Mitteln und der Macht der Medien.

    Sie möchten mit Ihrer Schule, Ihrem Institut, Ihrer Kinder- oder Jugendeinrichtung mitmachen? Vielleicht einen Kinderrechtssong Ihrer Schulband präsentieren oder lernen, eigene Kinderrechtspodcasts zu produzieren?

    Jederzeit – Mail genügt: redaktion@radijojo.de

    Wir freuen uns auf gemeinsame Kinderrechtsprojekte mit Ihnen – natürlich herzlich gern in deutscher Sprache!

    » Frühes Deutsch

  • Deutsche Welle - 05.09.2009

    Deutsche Welle International
    La Berlin functioneaza primul post international de radio pentru copii. Proiectul "Radijojo" este finantat partial din fonduri europene si de catre Ministerul Federal al Economiei, fiind conceput ca o platforma educationala multiculturala, realizata de micutii jurnalisti, pentru copiii de varste apropiate din intreaga lume.

    Programele Radijojo sunt realizate profesionist, in exclusivitate de catre copii. In format multimedia, emisiunile copiilor pot fi receptionate la radio si pe internet, in toata lumea. Programele sunt coordonate tehnic de la Berlin, iar postul de radio colaboreaza cu organizatii din aproximativ 100 de tari, cum ar fi Institutul Goethe - latura administrativa fiind una dintre putinele contributii ale adultilor la redactia Radijojo.

    Radiojurnalisti in scutece

    Thomas Röhlinger, fondatorul organizatiei nonprofit si cel care a dezvoltat ideea unui radio international pentru copii, a explicat pentru Deutsche Welle care este obiectivul Radijojo:

    "Este primul radio international pentru copii. Am incheiat parteneriate cu aproape 100 de tari. Aceasta este o organizatie nonprofit, fara publicitate, un program făcut de copii pentru copii. Este un schimb cultural, care promoveaza educatia in contextul globalizarii. Subiectele pe care le dezbat copiii sunt diverse, de la conservarea naturii, de la chestinui cotidiene legate de scoala, la familie, sau schimburi academice. În functie de varsta. De exemplu, cea mai tanara "jurnalista" a fost fetita mea de numai 20 de luni, care a cantat pentru Radijojo. La scurt timp dupa aceea, am primit un cantec, interpretat de o fata de 3 ani din Chicago."

    Reportaje, interviuri, in toate limbile europene

    Prin proiectul "EUCHIRA"(Radioul European al Copiilor) - desfasurat sub patronajul Cancelarului Angela Merkel- Radijojo doreste sa realizeze prima colaborare de acest fel cu elevii din toate regiunile continentului. Cu ocazia Zilei internationale a programelor radio pentru copii, organizata de UNICEF, Radijojo a lansat, in cadrul proiectului EUCHIRA, emisiunea "Copiii din Berlin ii intalnesc pe copiii din Balcanii de Vest". Fondatorul si in acelasi timp redactorul sef al postului de radio, Thomas Röhlinger, isi doreste o colaborare stransa, in special cu tarile din estul Europei. Radijojo ii invita, asadar, pe toti tinerii, indiferent de varsta, sa participe la programele transmise de la Berlin, prin reportaje din tara in care locuiesc, povesti deosebite, poezii, cantece, sau interviuri cu personalitati.

    "Oricand, fiecare scoala, fiecare centru media pentru copii, orice radio nonprofit, pot sa lucreze cu noi, trimitand reportaje, cantece, sau povesti. Suntem deschisi la orice, iar toti copiii din estul Europei sunt bineveniti sa colaboreze cu noi. Emisiunile se transmit cu preponderenta in limbile germana si engleza. Mai avem si cateva transmisiuni in spaniola si rusa. E important sa mentionam ca reportajele trimise nu trebuie sa fie in germana sau engleza, dar avem nevoie de scriptul emisiunii in limba engleza, astfel incat sa putem transmite traducerea in varianta audio. Toate limbile europene sunt binevenite."

    Radijojo e membru al Uniunii Mondiale a Posturilor de Radio Independente, iar programele realizate de copii si transmise de la Berlin, pot fi receptionate la radio, sau pe internet, in toata lumea.

    Autor: Lavinia Pitu
    Redactor: Medana Weident


    » Deutsche Welle

  • Standard Times - 23.07.2009

    Standard Times, Sierra Leone, Vol 29, No. 50
    A the good deeds of others by embarking on various development programmes in some marginalized communities, Mr. Sidique Coker, a native of Kori Chiefdom who now lives in Germany has taken the bold step to bring the World Childrens Radio Network, a German based organization to Kori Chiefdom so as to promote pupils`After School programme and complement their school efforts with emphasis on developing a sound social cultural values and talent building capacities in the Chiefdom.
    In actualizing this vision, The Children World Center has been established since January 2009 in the Chiefdom`s headquarter town of.

    Talking to Standard Times, the Center`s Manger Henry Martin revealed that the organization has registerewith the Ministry of Social Welfare, Gender and Children`s Affairs as an indigenous local voluntary organization. He further maintained that since they are dealing with children`s affairs and issues, the organzation is geared towards rendering assistance to children who perform excellently in their school but lack the financial support an necessary encouragement to forge ahead with their school work. In achieving this goal, they are actively engaged in academic work for classes 3, 4, 5, 6 pupils, physical exercise like riding bicycles, playing football, table tennis to name but fewand cultural display on every Fridays.

    According to him these activities will go a long way to develop team spirit, create a friendly atmosphere among the children, develop both physical and cognitive development of the child and help by exposing the hidden talents in most of pupils. In response to questions raised about the aims and objectives together with the set target goals, the Secretary Geberal Mr. Musa Fofanah said since the organization is both a student and school based programme that has the following target in mind to achieve.

    To ensure that the pupils perform exencellently at public examinations. To build confidence in them so as to prepare compete with others at the academic stage. Undertake social activities, cultural and sporting activities in and out of their communities so as to set pace for others and to emulate and see confidence in creating and doing things that are of interest to them. Mr. Musa concludes that others must emulate the footsteps of Mr. Sidique Coker so as to set in motion development programms for the town and the country as whole.

    » Standard Times

  • PotsKids! - 13.05.2009

    Das Familienmagazin für Potsdam und Umgebung
    Wer Radio nur mit Dudelfunk und flapsigem Studiogequatsche in Verbindung bringt, kennt nur die eine Seite des Mediums. Aufwendige Beiträge und hochwertige Hörspiele lohnt es zu hören - man muss sie nur suchen und finden. Kindern tut Radiohören unter anderem deswegen gut, weil dabei viel Phantasie gefragt ist. Bevor ein Kind lesen kann, kann es bereits hören. Aber es ist eben nicht egal, was es hört. Wenn Geschichten und Textbeiträge von langen Musikstücken und Werbeblöcken zerhackt sind, kann das sehr störend sein.

    Gleich am Anfang eine schlechte Nachricht: Es gibt zwar ein großartiges Radioprogramm speziell für Kinder, das auch Erwachsene ohne Nervenschmerzen hören können - aber es ist nur über Internet zu empfangen. RADIJOJO! (www.radijojo.de) sendet rund um die Uhr, ist
    nicht-kommerziell und hat einen hohen pädagogischen Anspruch. Inhaltlich gibt es einen interkulturellen Schwerpunkt, dabei kann es beispielsweise um Politik oder Sport oder auch einfach um den Alltag von Kindern aus anderen Teilen der Welt gehen. Natürlich ist bei RADIJOJO! auch Musik aus aller Welt zu hören. Der Sender versteht sich auch als medienpädagogisches Angebot, das Programm wird von Kindern selbst mitgestaltet. Angesichts dieser Positivliste, lässt es sich ja vielleicht doch mit der schlechten Nachricht leben: dann muss der Computer eben in die Küche oder der Laptop mit ins Auto...

    aus PotsKids!
    Das Familienmagazin für Potsdam und Umgebung / Nr. 46 / 2009 / Mai / S.17

    » PotsKids!

  • Lehrer-Online - 04.05.2009

    Lehrer online
    Mit einem in dieser Form weltweit einmaligen Projekt beteiligt sich RADIJOJO! World Children's Radio Network an der Lesewoche der Global Campaign for Education: RADIJOJO! präsentiert BeeMan, ein afrikanisch-europäisches Geschichten-Projekt, das ausschließlich von Kindern beider Kontinente erdacht und realisiert wurde.

    Adrian aus Nairobi hat die Geschichte geschrieben. Schülerpraktikantin Karolina aus Berlin hat sie übersetzt. Taskin und Ibrahim, zwei junge RADIJOJO!-Reporter vom sozialen Brennpunkt Wedding, haben sie auf deutsch und englisch eingelesen. Verfilmt wurde der Stoff auch schon, denn Super- und Batman sind von gestern. Heute ist Bee-Man cool - und der kommt aus Afrika, genauer gesagt aus Nairobi. BeeMan rettet zwar nicht gleich die ganze Welt, auf alle Fälle aber Adrian und dessen beste Freunde.

    Ein afrikanisch-europäisches ProjektDie Geschichte ist auf einer neu gestalteten Website zu finden. Entstanden ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Kenia und Deutschland, das in diesen Tagen im Rahmen des 'Big read', der großen Lesewoche 2009, vorgestellt wird. Mit dieser Aktion will die Global Campaign for Education Politikerinnen und Politiker an ihr Versprechen erinnern, bis 2015 allen Kindern global eine kostenlose und qualitativ gute Grundausbildung zu ermöglichen.

    Weitere Informationen zum Geschichten-Projekt "BeeMan" erschienen ebenfalls bei www.sprachennetz.blogspot.com und www.multikulti1.de

    » Lehrer-Online

  • Milkovo Schule Nr.2 - 23.01.2009

    Мильковские вести
    Проект RADIJOJO! - Мильковская школа № 2

    Неоднократно в нашей газете «Мильковские вести» появлялись заметки, написанные людьми, по разным причинам покинувшими Камчатку, со своими воспоминаниями о жизни в Милькове.
    Анна Малер, уехавшая из Милькова в Германию 15 лет назад, написала письмо в газету в августе 2008 года и попросила, чтобы хоть кто- нибудь откликнулся и рассказал о жизни на Камчатке, а поскольку она работает на международном детском радио, её больше всего интересовала жизнь детей. А причина проста: мало кто знает о нашей Камчатке.

    Наша школа на просьбу Малер откликнулась, тем более что в это время Мильково отмечало сразу три юбилея: 75-летие района, 265-летие Милькова и 310 – летие Верхне- Камчатского острога. Материала было предостаточно. Информацию о юбилеях, фотографии с праздничных мероприятий мы отправили в Германию по интернету. Ответ был восторженный. Анна писала: « В этом далёком – далеке, где я живу, это как глоток родниковой воды с Камчатки». Между нами завязалась переписка.

    Нам рассказали о международном проекте «Трансатлантик» - это 10 одночасовых радиопередач «RADIJOJO!o» с детьми из 10 стран
    (Куба, Германия, Китай, США, Австралия, Бразилия, Чили, Вьетнам, Россия, Турция). Проект под патронажем канцлера Германии Ангелы Меркель. Цель его – объединить детей всех стран.
    Радио создано и живёт благодаря энтузиазму его основателя и вдохновителя редактора Томаса Рёлингера. Ему 39 лет. Он отец пятерых детей. Имеет два высших образования: социологическое и медиа – педагогическое. Работал на радио « Немецкая волна», не удовлетворился этим и решил основать своё радио, посвящённое исключительно детям. Коллектив состоит из 55 человек.

    Вначале редакция «RADIJOJO!» сомневалась в том, что мы способны с ними сотрудничать, что располагаем ли мы современными средствами связи и есть ли у нас компьютеры, скайп, телефон, диктофон, владеют ли учителя и учащиеся иностранными языками.
    Наша школа оказалась на высоте, вскоре мы их в этом убедили. И 16 сентября, выяснив все обстоятельства и наши технические возможности, степень подготовленности специалистов, в Германии на детском международном радио было объявлено о совместном интернациональном проекте «Мильковская средняя школа №2 - RADIJOJO!»

    С сентября 2008 года по январь 2009 мы провели пять видео - встреч . Наши ребята: Губарев Алёша, Литвинов Богдан, Диана Дианова, Терновых Алёша, Маслова Александра, Башарин Александр, Веремчук Даша и другие задавали своим сверстникам за рубежом вопросы и отвечали на интересующие их. Темы были самые разные :семья, школа, увлечения, природа, спорт, одежда, продукты питания, друзья и. т.д. Были и забавные вопросы. Например: есть ли слоны на Камчатке.
    А 4 ноября 2008 года редакция «RADIJOJO!» организовала телемост «Берлин- Мильково», и наши ребята могли не только слышать , но и видеть друг друга.

    В работе по проекту помогали учителя и ребята. Приносили свои фотографии, клипы. Прекрасные фотоснимки об отдыхе в спортивно – туристическом лагере «Звезда» представил Максим Дудкин. Очень понравились в редакции «RADIJOJO!» снимки Алёши Губарева о зимнем спорте, о рыбалке. Для нас пели песни дети Уганды, Германии, и мы пели для них. Голоса наших ребят: Зыкина Саши, Дуняка Кати, Башарина Саши, Веремчук Даши, Обухова Андрея и других звучали по радио в 10 странах мира. Учащиеся 3а класса (классный руководитель Обухова Нина Павловна) и учащиеся 4 б кл. ( кл. руководитель Канапьинова Анна Алексеевна) пели для редакции «RADIJOJO!», поздравляя их с первым юбилеем. Татьяна Васильевна Андреева - учитель английского языка вместе с ребятами помогала в написании писем на английском языке.
    Надежда Васильевна Харитонова – учитель русского языка и литературы - сочинила замечательную песню о Милькове, которая прозвучала по международному радио.

    Итак, наш проект живёт благодаря всему нашему коллективу учителей и учащихся, благодаря Анне Малер, которая искренне любит Камчатку и хочет поведать о ней миру. Ей приходилось не спать ночами, чтобы выйти к нам на связь - разница во времени между Камчаткой и Германией 11 часов. Общение со странами мира сейчас возможно только благодаря современным компьютерным технологиям, поэтому особая заслуга в наших успехах принадлежит Сулбанову Рустаму Салмановичу –системному администратору школы и его неизменным помощникам Масалович Александру и Боровских Александру.

    » Milkovo Schule Nr.2

  • Kiek Mal - 20.11.2008

    Kiek Mal - Die Berliner Kinder- und Familienzeitung
    Fünf Tage lang arbeiteten 18 Mädchen und jungen zwischen 11 und 13 Jahren im Freizeittreff des Fipp e.V. an der Gottfried-Röhl Grundschule als Radioreporter in einer Projektwoche zum Thema „Kinder der Welt“ . Vier Stunden täglich gestalteten sie mit „RADIJOJO!“, dem ersten internationalen Kinderradio eine eigene Radiosendung.
    Im Projekt konnten sich die Kinder zu Themen wie Familie, Schule, Aufenthalt in Deutschland. Kinderrechte, Musik oder Sport äußern. So wurden z.B. Begrüßungs- und Abschiedsworte in allen Sprachen aufgenommen und spontane Interviews mit Passanten im Kiez. Schulkindern, Lehrern und der Schulleiterin der Grundschule geführt. Die Kinder gingen durch ihren Kiez und stellten in Bild und Ton ihre Umgebung vor: den Schillerpark, das Kombischwimmbad an der Seestraße,
    ihren Schul- und Freizeitgarten, den FiPP-Treff und ihre Schule. Sie sprachen über Kinderrechte und wie sie diese an der Schule und in ihrer Freizeiteinrichtung umsetzen.

    Text- und Musikaufnahmen

    Die passende Musik spielten die Kinder selbst mit Instrumenten. Dabei entstand auch dieser flinke Rapsong in Englisch und Deutsch: „Hey, ich geb ´ Dir mal ´nen Tipp, komm mal mit zur FiPP. Ja, wir sind die coole Gottfried-Röhl-Grundschule. Gedichte wie „Herr von Ribbeck...“ von Theodor Fontane, „Jeder Baum“ und Lieder wie „Kein schöner Land“ oder die deutsche Nationalhymne wurden von Kindern zu Gehör gebracht.

    Es fand auch ein Austausch über Sportarten und Spiele verschiedener Länder statt. Das Wappen von Berlin und vom Wedding, die Fahne von Indien und der Fernsehturm wurden gemalt. Ein Junge trug seine selbst geschriebene Gruselgeschichte „Das Sommer(Grusel)camp“ vor. Bianca, deren Eltern aus Serbien kommen, brachte uns das Land durch Schilderungen ihrer Besuche und Erlebnisse dort näher. Trotzdem gab es noch eine Menge Fragen an die Kinder in Serbien. Deshalb wurde ein kleiner Fragenkatalog zusammengestellt und den serbischen Kindern mit der Bitte um Beantwortung gemailt. Eine indische Mutti erzählte, wie und weshalb sie nach Deutschland kam und legte extra für uns ihre Nationaltracht an.

    Mitstreiter auf dem Balkan

    Zur gleichen Zeit wurde in Nordserbien im Ort Becej an der Schule „Sever Djurkic“ am selben Thema gearbeitet. Die Sendungen der Kinder aus Becej und aus Berlin wurden nun zusammengeführt. Am 12. Dezember sind sie im Radio auf Kanal 97,2 zuhöhren. Außerdem zeigen die Kinder ihre Radiosendung auch im Internet. So können interessierte Kinder und Erwachsene überall auf der Welt erfahren, was im FiPP-Treff an der Gottfried-Röhl-Grundschule läuft, das hier der Umgang mit Medien trainiert wird und wie sich die Mädchen und Jungen mit Gleichaltrigen in anderen Ländern verständigen. Die Projektarbeit bei Radijojo´s EUCHIRA, dem ersten europäischen
    Kinderradio, hat den 11- bis 13-Jährigen sehr viel Spaß gemacht. Ihre Freizeiteinrichtung war die erste, die europaweit mitmachen konnte.

    » Kiek Mal

  • Morgenpost - 13.11.2008

    Berliner Morgenpost
    Um Jugendlichen Europa näherzubringen, gibt es heute in vier Berliner Bezirken Treffen, um herauszufinden, welche Bedeutung Europa für junge Leute überhaupt hat. Das Projekt heißt "From Kiez to Kiez - Mobilität in Berlin und Europa". Veranstaltet wird die Aktion von der Opera Socialis mit dem Verein Publicata sowie dem Kinderradiosender RADIJOJO!, der mit den Jugendlichen eine einstündige Sendung über die Jugendwoche produziert.

    Folgende Treffen (jeweils 17 bis 20 Uhr) sind geplant: Heute im Rathaus Köpenick, Alt Köpenick 21; Dienstag, 4. November, im Neuköllner Jugendtreff The Corner, Neuköllnische Allee 129,
    Donnerstag, 6. November, Haus der Jugend, Zillestraße 54 in Charlottenburg und Freitag, 7. November, beim Verein Publicata, Bornitzstraße 101 in Lichtenberg.

    » Morgenpost

  • Lehrer-online, Unterichen mit digitalen Medien - 04.09.2008

    Lehrer online
    Bundeskanzlerin Angela Merkel übernimmt die Schirmherrschaft über EUCHIRA, das erste europäische Kinderradio von RADIJOJO!, dem internationalen Kinderradio.

    In der Begründung heißt es: "Das European Children's Radio als Teil des RADIJOJO! World Children's Radio ist eine kindgerechte Bereicherung in der vielfältigen Programmlandschaft Europas. Begrüßenswert ist vor allem der internationalisierte Ansatz von Bildung, Förderung und Unterhaltung von und für Kinder, wodurch der Gedanke des europäischen Zusammenwachsens schon frühzeitig gefördert wird." Thomas Röhlinger, Gründer und Chefredakteur von RADIJOJO!: "Die Schirmherrschaft von Frau Dr. Merkel ist für unsere europäische Initiative eine große Ehre. [...] Wir freuen uns sehr und fühlen uns in unserer Arbeit ermutigt und bestätigt."

    Über EUCHIRA

    Projekte von und mit Kindern
    Im ersten europäischen Kinderradio stellt RADIJOJO! Kooperationsprojekte und Beiträge von und mit Kindern aus ganz Europa vor, zum Beispiel:

    * Radiobrücken mit Partnern auf dem Balkan, in Polen und der Ukraine
    * Gespräche der Kinderreporter mit Botschaftern Europäischer Länder
    * Dokumentationen europäischer Schulprojekte von Kids für Kids im Rahmen des EU-Programms Comenius
    * Europäische Kindermusik, präsentiert von Kindern für Kinder

    Europaweite Verbreitung
    Das Programm wird über Satellit europaweit verbreitet; nichtkommerzielle Partner in Deutschland und in Europa übernehmen Teile des Programms. Derzeit sind Projekte mit Großbritannien und Frankreich in Vorbereitung. Interessierte Schulen können sich unter redaktion@radijojo.de für die zahlreichen Mitmach-Projekte bewerben.
    Über RADIJOJO!

    RADIJOJO! setzt mit EUCHIRA seinen Internationalisierungs-Kurs fort. Im Zentrum steht dabei die Verbindung von medienpädagogischer Arbeit und Globalem Lernen. Dabei arbeitet RADIJOJO! mit Schulen, Kinderradiogruppen, Hilfsorganisationen und nichtkommerziellen Radios in Deutschland und weltweit zusammen. So entsteht ein werbefreies, gemeinnütziges und edukatives Kindermedienprojekt.

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  • Gut für kinder - 04.09.2008

    Jeden Tag eine gute Idee für Kinder
    Die Idee

    Kindern in Deutschland und weltweit die Möglichkeit geben, hinter die Kulissen der Medienwelt zu schauen. So entsteht das erste international empfangbare Kinderradio der Welt.
    Die Idee im Detail

    Ein Mitmachradio für Kinder: Bei RADIJOJO!, dem werbefreien Mitmachradio für Kinder, steht der pädagogisch sinnvolle Inhalt im Vordergrund. Kindern von 3 bis 13 Jahren und allen Eltern wird ein spannendes, fröhliches, gewaltfreies Programm geliefert. Ein Radio, das einzig und allein dem Kindeswohl verpflichtet ist. Im Radio kommt alles, was Kinder interessiert – und interessieren sollte: Musik, fesselnde Hörspiele, bunte Magazine, interaktive Spiele, leicht verständliche Informationen und helfende Gespräche…Die Themenvielfalt ist dabei grenzenlos: von Geschichte über Politik bis zur Wirtschaft, von den Naturwissenschaften über Gesundheit bis zum Sport, von der musikalischen Früherziehung bis zum Umgang mit der eigenen und fremden Sprachen. Zudem versteht sich das Kinderradio als Plattform für alle Organisationen, Personen und gesellschaftlichen Gruppen, die sich für das Wohl von Kindern einsetzen. Das Radio bietet auch erwachsenen Musikern, Autoren und Journalisten, die Kindern pädagogisch sinnvolle Inhalte nahe bringen möchten, ein einmaliges Forum. Radijojo arbeitet insbesondere mit Kindern aus Berliner „Problembezirken", viele davon mit Migrationshintergrund.
    RADIJOJO! will Kinder dazu motivieren, ihre Talente zu entdecken und ihre eigenen Werke zu präsentieren. Finanziert wird das Projekt durch Spenden, Stiftungsgelder und öffentliche Fördermittel. Das Ziel des Kinderradios ist es, von Kindern und Eltern in ganz Deutschland über UKW-Frequenz empfangen zu werden. Das geht bisweilen im Ausland schneller: Radijojo-Sendungen sind mittlerweile sogar in Polen, in Südtirol, in Amerika (Projekt „Across the Ocean"), Afrika, in der türkischen Metropole Istanbul und demnächst auch in Indien zu hören.
    Die Idee ist gut für ein kinderfreundliches Deutschland, weil...

    Kindern damit ein Raum gegeben wird zum Lauschen, Lernen und Lachen. Hier können sie neue musikalische Welten entdecken und sie treten in direkten Kontakt mit Kindern auf allen fünf Erdteilen. Sie entdecken ihren Forschergeist und haben Spaß an ihren eigenen Sendungen zu Umwelt, Naturwissenschaft, Musik und Gesundheit. Ein Kinderradio fördert die Kreativität, das interkulturelle Denken, die Sprach- und Medienkompetenz von Kindern und bietet ihnen selbst und vielen weiteren, die sich für sie einsetzen, ein wichtiges Kommunikationsforum.

    » Gut für kinder

  • vitamin.de - 10.04.2008

    vitamin de (Sprachlernzeitschrift , polnische Ausgabe)
    Erstes deutsch-polnisches Kinderradioprojekt in Ratibor
    Bigos, Eichendorff und Karolinka sind nur einige Begriffe, die die Kinder aus den Ratiborer Grundschulen genannt haben, als sie von ihren Gleichaltrigen aus einer Berliner Schule gefragt wurden, was sie mit ihrer Heimat verbinden. Zusammen nahmen die Kinder an einem deutsch-polnischen Radioprojekt teil. Ergebnis ist eine ganz besondere Radiosendung.

    Partner des Projekts sind die deutsch-polnische Radioredaktion Mittendrin in Ratibor und der Sender RADIJOJO! in Berlin. Im Dezember letzten Jahres trafen sich 19 Kinder aus den Ratiborer Schulen mit ihren Betreuern und zwei Redakteure aus Berlin, die die Radiowerkstatt in Ratibor durchgeführt haben. Während des Workshops lernten die Kinder, wie man Radio macht, um schließlich selber Interviews zu führen und ein buntes Programm zu erstellen. Gesungene Lieder, rezitierte Gedichte, erzählte Geschichten, das alles findet sich in der Sendung wieder, die das Ergebnis der harten, wochenlang dauernden Arbeit der frisch gebackenen Jungjournalisten darstellt. Am Mittwoch, dem 19. März konnten alle Teilnehmer der Kinderradiobrücke die Mitschnitte der entstandenen Sendung hören. Im Hotel Polonia in Ratibor wurde dazu ein Treffen organisiert, an dem unter anderem der Ratiborer Landrat, die Direktorin des VdG-Büros in Oppeln, der Vorsitzende des DFK im Bezirk Schlesien und der Vertreter des Vizekonsulats in Oppeln teilnahmen.
    Großen Applaus hörte man jedes Mal, wenn die Mitschnitte liefen. Lächeln und Schmunzeln gab es auch immer wieder, wenn die Kinder Lieder sangen oder Gedichte vortrugen. „Richtig süß”, sagte jemand aus dem Publikum. In den Augen der Eltern malten sich Begeisterung und Stolz. Sie waren zahlreich gekommen, um sich ihre Kleinen im Radio anzuhören. Zufrieden waren sie mit dem Ergebnis.
    Dem Radioprojekt wurde aus vielen Quellen eine finanzielle und moralische Unterstützung versprochen. „Eine gute Arbeit macht ihr”, wurde uns gesagt. „Das soll man schätzen, nur weiter so”. Und weiter geht es bald, denn im Juni diesen Jahres möchte die Mittendrin-Redaktion das Projekt fortsetzen. Es soll eine CD zum Anlass des 900-jährigen Bestehensjubiläum der Stadt Ratibor entstehen. Darin sollen unter anderem Interviews mit Ratiborer Persönlichkeiten, Sportlern oder Künstlern enthalten sein, aber auch Legenden oder Geschichten um Ratibor herum. Die CD soll bis zu den Ratiborer Tagen d.h. bis 14. Juni fertig sein. Das Projekt wurde finanziell von Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart unterstützt. Anna Ronin

    » vitamin.de

  • dpa - 31.03.2008

    Deutsche Presseagentur
    Rote Lampe an und los! Heute ist ein internationales Radio für Kinder auf Sendung gegangen.
    Es heißt »World Children's Radio« und wird von jungen Leuten aus verschiedenen Ländern gemacht. Hören kann man es sogar ganze 24 Stunden am Tag im Internet. Und zwar unter www.world-childrens-radio.net oder www.radijojo.de.
    Die Sendungen sind alle auf Englisch und oft sind dann Kinder die Moderatoren für die Hörerkinder. Sie bereiten das Programm zum Beispiel bei Schulprojekten vor. Danach heißt es dann »auf ans Mikro«. Alle Sendungen werden aufgezeichnet. Dabei helfen echte Radioprofis von RADIJOJO! aus Berlin.
    Die Sendungen werden aber auch über Satellit ausgestrahlt. Wenn man Glück hat, kann man sie manchmal im normalen Radio hören - etwa in Niedersachsen im Stadtradio Göttingen oder in Sachsen-Anhalt im Offenen Kanal Dessau.
    Bis jetzt hat RADIJOJO! etwa 6,5 Millionen Hörer. Die Macher bekamen auch schon E-Mails von Kindern aus Neuseeland. Die Idee ist, dass Kinder und Jugendliche zum Beispiel aus Afrika und Deutschland über das Internet zusammen Radio machen.
    Einige der jungen Radiomacher kann man auf www.global-kids-radio.org sehen. Dort erzählen zum Beispiel Wowa aus Russland und Toprak aus der Türkei etwas über ihre Heimat und ihr Leben.

    » dpa

  • Welt am Sonntag - 30.03.2008

    Welt am Sonntag
    Berlin/World Children's Radio Network - "We are the World" singt Michael Jackson - und die jungen Macher von RADIJOJO! nehmen das ganz wörtlich. Beim ersten internationalen Kinderradio gestalten Nachwuchsreporter unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim ein vielfältiges Musik- und Wortprogramm, das sich sowohl an kleine als auch größere Hörer richtet. Die Sendung "Graslöwen Radio" befasst sich mit Umwelt und Nachhaltigkeit, "Gibt's das" greift naturwissenschaftliche Themen auf, bei "Partizipation" befragen die Kinder Politiker, und in der Sendereihe "The World is Turning" erstellen die Kinder englischsprachige Beiträge. Der Betreiber des nichtkommerziellen Senders, die RADIJOJO! gGmbH, hat Partner weltweit. So liefen bereits Berichte aus China, der Ukraine, Australien und Brasilien. RADIJOJO! soll bald schon auf der ganzen Welt zu empfangen sein. www.radijojo.de

    » Welt am Sonntag

  • Süddeutsche Zeitung - 29.03.2008

    Süddeutsche Zeitung
    Das erste internationale Kinderradio "World Children's Radio" geht kommenden Montag auf Sendung. Das Programm werde von Kindern weltweit gestaltet und im Internet sowie von gemeinnützigen Partnersendern ausgestrahlt, so ein Sprecher des Betreibers RADIJOJO!, ein Träger der freien Jugendhilfe in Berlin, dessen Schirmherr Daniel Barenboim ist. Viele Sendungen entstünden in Schulen, die hohen Migrantenanteil hätten. Die Beiträge werden in Englisch oder anderen Fremdsprachen produziert. ddp

    » Süddeutsche Zeitung

  • Tagesspiegel - 28.03.2008

    Tagesspiegel
    BERLIN - Das erste internationale Kinderradio "World Children's Radio" geht am Montag um 15 Uhr auf Sendung. Wie der Betreiber RADIJOJO! in Berlin mitteilte, wird das Programm von Kindern auf der ganzen Welt gemacht und im Internet sowie von gemeinnützigen Partnersendern überall auf der Erde ausgestrahlt.

    Die meisten Sendungen entstünden in Schulen, die oft einen hohen Migrantenanteil hätten. Das Medium sei für Kinder ideal, weil sie sich schriftlich noch nicht ausdrücken könnten, aber dennoch etwas zu sagen und viele Fragen zu stellen hätten. "Kinderradio ist direkte Förderung von Partizipation und Demokratie", sagte Chefredakteur Thomas Röhlinger.

    Die Beiträge würden in Englisch oder anderen Fremdsprachen produziert, wodurch die Kinder lernen würden, dass Fremdsprachen in einer globalen Welt selbstverständlich sind. Schulklassen würden über das Internet miteinander in Kontakt treten und gemeinsame Radiosendungen machen. (ut/ddp)

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  • ddp - 28.03.2008

    Deutscher Depeschendienst
    Berlin (ddp). Das erste internationale Kinderradio «World Children´s Radio» geht am Montag auf Sendung. Wie der Betreiber RADIJOJO! am Freitag in Berlin mitteilte, wird das Programm von Kindern auf der ganzen Welt gemacht und im Internet sowie von gemeinnützigen Partnersendern überall auf der Erde ausgestrahlt.
    Die meisten Sendungen entstünden in Schulen, die oft einen hohen Migrantenanteil hätten. Das Medium sei für Kinder ideal, weil sie sich schriftlich noch nicht ausdrücken könnten, aber dennoch etwas zu sagen und viele Fragen zu stellen hätten. «Kinderradio ist direkte Förderung von Partizipation und Demokratie», sagte Chefredakteur Thomas Röhlinger.
    Die Beiträge würden in Englisch oder anderen Fremdsprachen produziert, wodurch die Kinder lernen würden, dass Fremdsprachen in einer globalen Welt selbstverständlich sind. Schulklassen würden über das Internet miteinander in Kontakt treten und gemeinsame Radiosendungen machen.
    (ddp)

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  • Tagesspiegel - 18.03.2008

    Tagesspiegel
    Thomas Röhlinger, Geschäftsführer, Vater und Ehemann, arbeitet mit viel Liebe und Hingabe für sein Radio, um es Kindern auf der ganzen Welt zugänglich zu machen. Wir waren zu Besuch und stellten ihm Fragen zu seiner Geschäftsidee.

    Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Projekt zu starten?

    Vor fünf Jahren habe ich Radijojo zusammen mit meinem sechsjährigen Sohn Jonathan gegründet. Für mein Kind gab es nur Mist im Radio, und das wollte ich ändern. Die Abschlussprüfung für mein Wirtschaftsstudium lieferte den Grundgedanken für das Radijojo und die erste Idee für das Graslöwenradio.

    Was wollten Sie anders machen als die anderen Radiosender?

    Ich habe selbst lange Musik gemacht und wollte den Kindern was anderes bieten als das dämliche Gedudel in vielen Kommerzsendern. Sie sollten die musikalischen Schätze der Welt kennenlernen – und damit auch die vielen Kulturen der Erde. Und nicht nur „I love you“ und so, sondern auch spannende Texte. Haben Sie zum Beispiel schon mal Lieder aus Sumatra oder Brasilien gehört? Den Kindern wird mithilfe von Musik und dazugehörigen Texten über die Länder die Welt nahegebracht. Mit dem Radio konnte ich auch viele Sachen verbinden: Psychologie, Soziologie und natürlich den Journalismus. Das Wichtigste jedoch war mir, dass ich ein nichtkommerzielles Radio gründe.

    Wieso unbedingt ein nichtkommerzielles Radio?

    Ich wollte unabhängig und werbefrei bleiben. In einer Studie habe ich mal erfahren, dass Kinder bis zu zehn Jahren nicht zwischen Werbung und Inhalt unterscheiden können. Sie müssen davor beschützt werden. Ich lege den Schwerpunkt auf die Bildung. Die Themen müssen zeitlos, überregional und kindgerecht sein. Das Radio finanziert sich durch Spenden, Stiftungsgelder. Dazu kommen öffentliche Fördermittel und Mitgliedsbeiträge.

    Die Kinder können mit Ihnen eine Sendung produzieren. Inwiefern werden die Kinder wirklich miteinbezogen?

    Wir überlegen uns vorher schon einen groben Rahmen zu einer bestimmten Idee, bevor wir den Kindern dann das neue Projekt vorlegen. Sie gestalten dann selbst die Beiträge und übersetzen auch unter anderem Sendungen ins Englische oder in eine andere Weltsprache. Wer gerne mithelfen will, hat eine große Auswahl. Zum Beispiel hatten wir vor kurzem ein großes Projekt in Südafrika. Kinder haben ganz selbstständig Interviews mit Freunden und Familienangehörigen über die Auswirkung der HIV-Epidemie geführt.

    Welches Ihrer Projekte hat Sie besonders beeindruckt?

    Es gab eine Menge schöner und interessanter Arbeiten, doch das Projekt von Bunker Roy fand ich schon echt stark. Er ist Inder und hat in seinem Heimatland eine Abendschule für Kinder gegründet, die am Tag arbeiten müssen. Er baut auch zusammen mit Analphabeten Solaranlagen auf. Damit will er zeigen, dass es in den westlichen Ländern total übertrieben ist, Solarplatten nur von Ingenieuren bauen zu lassen. Inzwischen werden 3000 Dörfer und viele Brunnen mit seinen Solarplatten betrieben.

    Worauf legen Sie besonders Wert bei Ihrer Arbeit?

    Vor allem stehen die Kleinen im Mittelpunkt. Mit meinem Radio möchte ich ihnen einen weiten Blick auf die Welt verschaffen. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass die Kinder Spaß am RADIJOJO! haben, denn aus der Psychologie weiß man, dass sie durch Spaß viel besser lernen. Um das zu erreichen, müssen wir Spaß an der Arbeit haben. Oft gibt es dann keine Trennung mehr zwischen Job und Hobby. Hauptsache ist, dass das Radio nie langweilig wird und die Kinder viele Abenteuer mit uns bestreiten können.

    Das Interview führten Nina Riethmüller und Inga Lipowski.

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 18.03.2008)

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  • Tagesspiegel - 18.03.2008

    Tagesspiegel
    Deutsche und slowenische Schüler erkunden einen Radiosender, der sich nicht nur dem Umweltschutz verpflichtet fühlt.

    Berlin-Wedding. Am Nauener Platz befindet sich das Haus der Jugend. Auf den ersten Blick unscheinbar, ist der Haupteingang eine schlichte Tür, an der der Besucher leicht vorbeiläuft. Sie führt in ein enges Treppenhaus. Im ersten Stock befinden sich Büroräume und das Aufnahmestudio von RADIJOJO! – wir sind am Ziel, denn unsere Aufgabe ist es, über das erste internationale Kinderradio zu berichten.

    Auf den ersten Blick wirkt alles unspektakulär: Die Einrichtung der Büroräume besteht aus gebrauchten Möbeln, die Computer wurden gesponsert. An den Wänden hängen Fotos, die Kinder mit Prominenten zeigen. In den Regalen stehen unzählige Mitbringsel aus aller Welt. Vor den Computern: Mitarbeiter, die die Homepage von RADIJOJO! aktualisieren.

    In diesen Raum drängen wir uns. Wir – das ist eine vierzigköpfige Gruppe, bestehend aus slowenischen und deutschen Schülern. Wir sind in der Absicht gekommen, RADIJOJO! kennenzulernen. Der Erfinder und Chefredakteur von RADIJOJO!, Thomas Röhlinger, erläutert den Grundgedanken des nicht kommerziellen Radios: „Lernen durch Spaß“ lautet die Devise, die sich an Kinder zwischen drei und dreizehn Jahren richtet. Sie sollen motiviert werden, sich mit Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur auseinanderzusetzen, und zu selbstständigem Denken und Arbeiten angeregt werden. Außerdem werden sie in die Produktion der Beiträge mit einbezogen oder gestalten sogar eine ganze Sendung alleine.

    Neben den Beiträgen zu bestimmten Themen wird Musik aus aller Welt gespielt. Die Kinder sollen einen „weiten Blick“ bekommen und nicht nur auf lokale Ereignisse und Probleme achten. Durch die Verwendung der verschiedenen Darstellungsformen sollen Nachhaltigkeit, Umwelt und Musik verbunden werden. Mit zum Programm gehört auch das „Graslöwenradio“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das Kinder an Themen wie Nachhaltigkeit und Naturschutz heranführen soll. Die DBU ist es auch, die Umweltprojekte wie das RADIJOJO! unterstützt.

    Schließlich werden einige slowenische und deutsche Schüler aus unseren Reihen ans Mikrofon gebeten. Dieses Abenteuer wird im Artikel „Wir schaffen das beim ersten Mal“ beschrieben (s. u.). Sie sollen eine Anmoderation in drei Sprachen einsprechen: auf Englisch, Slowenisch und Deutsch. Die Schüler haben viel Spaß bei der Produktion, und es gibt viel zu lachen. So wird zum Beispiel aus dem kleinen Umweltbotschafter, dem Graslöwen, immer wieder ein „Glasröwe“. Solche Buchstabendreher sind ja der Schrecken jedes Moderators.

    Wie so oft bei solchen Treffen Gleichgesinnter entstanden an diesem Tag Ideen für neue gemeinsame Projekte, und es ist auch vorstellbar, dass Schülerinnen oder Schüler aus dem Immanuel-Kant-Gymnasium als Praktikanten ihre Fremdsprachenkenntnisse in weitere Sendungen einbringen und eines Tages bei RADIJOJO! weitere journalistische Erfahrungen sammeln.

    Mitarbeit: Maria Köstler, Nina Riethmüller, Alexandra Gusman, Julia Penther, Inga Lipowski, Max Bittner, Luise Wenzel, Felix Tschentscher, Stefan Schumacher, Tobias Truong, Sophie Parpart, Anja Braun, Luise Rosenberg, Lilli Noak, Ricarda Freund, Yamina Bahri, Marcus Rühe und Johannes Zaczyk.

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 18.03.2008)

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  • Tagesspiegel - 18.03.2008

    Tagesspiegel
    Zehn Schüler erhalten einen kurzen Text, einen sogenannten Teaser. Sie sollen diesen später mit viel Nachdruck und „Bumms“ ins Mikrofon sprechen, so dass eine wirksame Eigenwerbung für RADIJOJO! gesendet werden kann.

    Zehn Schüler üben auf dem Flur das Vorlesen des Textes mit verteilten Rollen. Immer wieder gibt es Versprecher, verpasste Einsätze; Lachen ist zu hören, Albernheit macht sich breit. Eine der Lehrerinnen kommt vorbei und lässt sich den Teaser vorlesen. Es klappt nicht. An konzentriertes Arbeiten ist nicht mehr zu denken, aber die Schüler sind der Überzeugung, dass sie es nachher, wenn es ernst wird „gleich beim ersten Mal schaffen“.

    Zehn Schüler in einem winzigen Raum, stickige Luft, ein einziges Mikrofon für alle. Zuerst muss jeder seinen Kaugummi rausnehmen oder runterschlucken und aufhören, sich am Kopf zu kratzen. Dann ist es einen Moment still, aber die Stille verführt schon wieder den Ersten zum Kichern, und alle müssen lachen – zu ungewohnt ist die Situation.

    Zehn Schüler lesen ohne zu stocken ihren Text. Es verspricht sich niemand, niemand kichert, hustet, stöhnt. Geschafft? Beim ersten Mal? Nein, nicht ganz. Zehn Schüler müssen nochmals den Text sprechen: lauter, deutlicher, mehr ins Mikro, mit mehr „Bumms“, wie der Redakteur ihnen immer wieder sagt. Aus Graslöwen werden mal Glaslöwen, mal Glasröhren, Radijojo wird zu Radijojojo, plötzlich lachen wieder zwei, einer verpasst den Einsatz, jemand redet kurz dazwischen – erst beim sechsten Versuch nicken alle Zuhörer außerhalb der Kabine beifällig: Es ist geschafft.

    Später werden die Schüler ihren eingesprochenen Text hören können, sendefertig, nur noch nicht mit Musik unterlegt: „Hallo, Leute, wir sind Schüler aus dem Immanuel-Kant-Gymnasium in Berlin-Lichtenberg, und wir präsentieren euch das Graslöwenradio auf RADIJOJO!“

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 18.03.2008)

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  • Tagesspiegel - 18.03.2008

    Tagesspiegel
    WILLKOMMENE AUSZEICHNUNG

    Grund zur Freude gab es am Freitag: RADIJOJO!, das erste internationale Kinderradio, bekam eine Urkunde, weil es im Rahmen der Kampagne „Deutschland. Land der Ideen“ als „Ort der Ideen“ ausgezeichnet wurde. Am 31. März wird es als „World Children’s Radio“ im Internet senden. Daran sind auch Schulklassen und Radio-AGs beteiligt. Beiträge werden in der ganzen Welt produziert: in Europa genauso wie in Afrika, Asien, Amerika oder Australien. Sogar in Grönland gebe es Partner, die mitmachen wollten, berichtet die Redaktion von RADIJOJO!. Kontakt: redaktion@radijojo.de. Infos: www.land-der-ideen.de.



    HIER KANN MAN ZUHÖREN

    RADIJOJO! kann man in Berlin montags von 16–17 Uhr auf 97,6 auf UKW und auf 92, 6 im Kabel empfangen. Zudem im digitalen Radio DVB-T und DAB, 15 Stunden am Tag. Von 21 bis 6 Uhr gibt es zusätzlich noch ein Klassik-Programm von Radio Opera. Europaweit ist es über Astra (Satellit) zu empfangen und auf der ganzen Welt auf www.radijojo und www.world-childrens-radio.net.



    UMWELT BAUT BRÜCKEN

    „Umwelt baut Brücken – Jugendliche im Dialog“ heißt ein Projekt, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Aachener Izop-Institut unterstützt wird. Es bringt Schüler aus Deutschland und Osteuropa zusammen, die Umweltthemen recherchieren und für Zeitungen aufbereiten.


    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 18.03.2008)

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  • Digitalmagazin.info - 05.11.2007

    Digitalmagazin.info
    Im Frühjahr 2008 geht das erste internationale, englischsprachige Kinderradio der Welt auf Sendung. Wie RADIJOJO! gGmbH am 1. November mitteilte, arbeiten die Mitarbeiter des Berliner Radiosenders derzeit fieberhaft daran, zusammen mit Kindern Radiosendungen auf Englisch für ein internationales Publikum zu produzieren. Bis zum Programmstart sollen ausreichend viele Sendungen vorliegen, um einen abwechslungsreichen Radiomix rund um die Uhr anbieten zu können. Den Angaben zufolge sollen aber auch Beiträge von internationalen Partnersendern gesendet werden.

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  • FOROYAA Newspaper (Serrekunda) - 04.10.2007

    FOROYAA Newspaper (Serrekunda)
    Young People in the Media Organisation, The Gambia entered into a partnership agreement with radiojojo, World Children's Radio Network based in Berlin, Germany.

    RADIJOJO! is the first global children radio initiatives. The partnership project which comprised of four countries namely Berlin, Greenland, Bolivia and the Gambia.

    The project aims at producing a multilateral radio show on water and sanitation situations in the four countries. It will enable children of the various countries to tell kids worldwide about water situation in their respective countries.

    According to the Gese Rindermann of RADIJOJO! in Berlin, the multilateral radio show project is indeed timely and crucial since water and environment are important topics for the future.

    He noted that the project will allow children in the participating countries to share and express their taught with other children worldwide on water situation in their countries and what they are doing in ensuring portable drinking water is accessible to all.

    He said, the goal of the project is to have a radio compare the topic water in the various countries made by children and for children that is fascinating, interesting and informative for children. Abdou Jatta, President of Young People in the Media, the Gambia, expressed optimism in the project which is laudable since Gambia is the only African country chosen to take part.

    He said the people will give boost to Gambian young people and children to tell kids worldwide about water situation in their country. Jatta noted that hopefully, the project will have an initial pilot character that all the parties concern are content with it.

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  • Berliner Abendblatt - 11.07.2007

    Berliner Abendblatt
    RADIJOJO! sendet aus dem Haus der Jugend / Kinder-Redaktion sucht Verstärkung

    Wedding. Samah findet es ziemlich langweilig, Fragen zu beantworten. Viel lieber ist die Zehnjährige selber diejenige, die das Mikrophon in der Hand hält und die Fragen stellt. Beim Kinderradio "RADIJOJO!" im Weddinger Haus der Jugend am Nauener Platz kann sie das nach Herzenslust. Sogar Politiker wie Kultur-Staatsminister Bernd Neumann hat sie schon interviewt. Junge "Kollegen" von ihr waren kürzlich bei Angela Merkel.[...]

    [...] Die Kinder haben am Ende eine Menge gelernt: "In erster Linie natürlich die Sprache. Die Hörspieltexte werden von ihnen verfasst oder bearbeitet, oder sie arbeiten sich in ein politisches Thema ein und formulieren Fragen", erklärt Röhlinger. Und sie lernen die technische Seite kennen, etwa ein Tonstudio, in denen sie Texte sprechen oder einen Schneidetisch, wo alle "Ahs" und Versprecher und langweiligen Nebensätze verschwinden. Die Kinder erleben also, wie Radiosendungen und vergleichbar auch Fernsehsendungen entstehen und sie merken, dass Politiker nur Menschen sind. [...]

    Ganzer Artikel als PDF-Datei:
    www.abendblatt-berlin.de/fileadmin/pdf_archiv/KW_28/Wedding_vom_11.07.2007.pdf

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  • Quartier Pankstrasse - 23.05.2007

    Quartier Pankstrasse
    Das Kinderradio "RADIJOJO! führt in Grundschulen und Kindereinrichtungen Radioprojekte durch: Medienpädagogisch geschulte Mitarbeiterinnen leiten die Kinder an, eine eigene Radiosendung zu gestalten. Die wird dann professionell abgemischt und gesendet; nicht nur über RADIJOJO!, sondern europaweit via Satellit und in vielen lokalen Partnerradios in Deutschland. Außerdem besteht die Möglichkeit, über das Internet mit Kindern in anderen Ländern und Kontinenten gemeinsam Radio zu machen.

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  • stadt-plan-mitte - 01.05.2007

    stadt-plan-mitte
    RADIJOJO! BIETET MEDIENPÄDAGOGISCHE PROJEKTE FÜR GRUNDSCHULEN - UND VERNETZT SIE INTERNATIONAL
    Sind Sie reich? Wie viel verdienen Sie im Monat? Waren Sie schon mal arbeitslos? - Wer sich auf ein Interview mit dem Kinderradio "RADIJOJO!" einlässt, muss sich auf Fragen wie solche gefasst machen. So auch der Bezirksbürgermeister von Mitte Christian Hanke,[...]
    In der knapp halbstündigen Sendung erfährt mann mehr über unseren Bezirksbürgermeister als sonst irgendwo im Internet: [...]
    Dabei ist dieses Interview nur ein Nebenprodukt: Die medienpädagogische Arbeit, die das Kinderradio seit nunmehr zweieinhalb Jahren in den Grundschulen im QM-Gebiet Sparrplatz leistet - das "Sparrplatz-Radio" – ziel vor allem auf die Verbesserung der Sprachkompetenz der Schüler. Dabei gelingt es zumeist, auch solche Kinder in das Projekt einzubinden, die sich ansonsten eher selten im Unterricht beteiligen: Es ist spannend, Radio zu machen. Vor allem auch, wenn die Eltern am Ende gemeinsam mit ihren Kindern die Ausstrahlung der Sendung im Radio beim offenen Kanal Berlin verfolgen: Das erzeugt einen Motivationsschub, der produktiv auch auf den sonstigen Unterricht auswirkt.
    [...]

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  • www.handelsblatt.com - 25.04.2007

    Handelsblatt
    FRANKFURT. Auf Thomas Röhlingers gemeinnützigem Radiosender RADIJOJO! erzählt der Graslöwe über Chemikalien und Biomasse, oder Sänger Bobby McFerrin antwortet auf Fragen von Kinderreportern. Die Kunden sind Kinder, das Konzept kommt an: Mittlerweile sendet RADIJOJO! auch in Ländern wie China oder der Ukraine.[...]
    Der Geschäftsführer von RADIJOJO! gGmbH in Berlin besteht darauf, dass sein pädagogisch anspruchsvolles Programm werbefrei bleibt. Gewinnorientierte Beteiligungen lehnt er ebenfalls ab - im Gegensatz zum Konkurrenten Radio Teddy, an dem Gong und Hubert Burda Medien beteiligt sind.[...]

    » www.handelsblatt.com

  • www.berliner-woche.de - 18.04.2007

    Woche 16 Wedding
    Der Nauener Platz wird der modernste Deutschlands.
    Weddding. Im Herbst soll die Umgestaltung des Nauener Platzes beginnen. Mit innovativen Licht- und Klangkonzepten will das vom Bund geförderte Modellprojekt für Aufsehen sorgen [...]

    » www.berliner-woche.de

  • www.berlin.de - 23.03.2007

    www.berlin.de
    „Sind Sie reich? Welche Haustiere haben Sie? Sind Sie gern Bezirksbürgermeister?“ Diese und viele andere Fragen beantwortete Bezirksbürgermeister Hanke im Interview mit dem Kinderradio "RADIJOJO!" an der Brüder-Grimm-Grundschule am gestrigen Donnerstag Vormittag. Die ca. 60 bis 70 Schülerinnen und Schüler – Kinderreporter des Projektes RADIJOJO!, gefördert vom Quartiersmanagement Sparrplatz, hatten sich sehr gut vorbereitet: Eine Stunde lang wurde „ihr“ Bürgermeister mit Fragen gelöchert. Die Mädchen und Jungen sprudelten mit ihren Fragen und Wünschen nur so heraus, Bürgermeister Dr. Christian Hanke freute sich darüber und war besonders erstaunt über die Disziplin der Kinder und die gute Vorbereitung auf das Interview [...]

    Die Themen
    mehr Freizeitanlagen (Spielplätze, Bolzplätze, Schwimmbäder und Freizeitstätten)
    Vandalismus, Verschmutzung von Straßen und Spielplätzen, Hundekot, sowie Diebstahl beschäftigten die Kinderreporter besonders.

    Durch das RADIJOJO!-Projekt lernen Kinder auch etwas über Politik - ähnliche Interviews hatten die jungen Reporter von RADIJOJO! schon mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Rau und dem ehemaligen Bundeskanzler Schröder geführt.

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  • Westfälische Nachrichten - 03.02.2007

    Westfälische Nachrichten
    Kreis Steinfurt/Steinfurt. Wie werden Radiobeiträge gemacht? Lehrerinnen und Lehrer der Klassen zwei bis sechs, die dieses Thema im Unterricht behandeln wollen, erhalten jetzt professionelle Unterstützung. Redakteure vom Kinderradio "RADIJOJO!" vermitteln am 13. Februar interessierten Lehrkräften in einem zirka vierstündigen Hörfunk-Workshop (von 12.15 bis 17.30) zentrale Medienkompetenzen für die Gestaltungvon Radiobeiträgen. [...]

    » Westfälische Nachrichten

  • The Ukrainian National News Agency - 20.01.2007

    The Ukrainian National News Agency
    "THE UKRAINIAN YOUTH RADIO (KYIV) AND GERMAN RADIJOJO! (BERLIN) HAVE LAUNCHED A JOINT PROJECT, THE RADIO PROGRAM "HISTORY WE LIVE"."

    » The Ukrainian National News Agency

  • Opossum Hörbuecher - 28.12.2006

    Opossum Hörbuecher
    "Wieder eine schöne Nachricht aus Berlin! Sabina Sölbeck, freie Mitarbeiterin beim dortigen Kindersender RADIJOJO!, hat unsere zweite Drachen-CD in voller Länge mit einer liebvollen An- und Abmoderation versehen, diese von Jean-Pierre Pascal Bastet einsprechen lassen (gut gemacht Pierre, vielen Dank!) und das ganze dann als ‘Highlight’ am 28. Dezember von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr bei RADIJOJO! gesendet. Wir alle empfinden die bisherige Zusammenarbeit mit RADIJOJO! als äußerst angenehm und unkompliziert und freuen uns auf die nächste Gelegenheit!"

    » Opossum Hörbuecher

  • Radio-Info - 11.12.2006

    infosat
    Am 12. Dezember startet die erste deutsch-ukrainische Radiobrücke für junge Leute. Die 15-teilige deutsch-ukrainische Jugendsendereihe „Wir leben Geschichte – Politik und Kultur in Deutschland und in der Ukraine“ ist laut Aussagen des Kinderradiosenders RADIJOJO! eine Innovation, denn noch nie hätten junge, unabhängige Radiostationen beider Länder so intensiv zusammen gearbeitet.

    » Radio-Info

  • Radio-Woche - 08.12.2006

    radioWOCHE.de
    [...]
    Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember eine echte Premiere: Am 12.12.2006 startet die erste deutsch-ukrainische Radiobrücke für junge Leute! Die 15-teilige deutsch-ukrainische Jugendsendereihe „WIR LEBEN GESCHICHTE – Politik und Kultur in Deutschland und in der Ukraine“ ist in mehrfacher Hinsicht eine Innovation: noch nie haben junge unabhängige Radiostationen beider Länder so intensiv zusammen gearbeitet. Die ambitionierte Sendereihe belegt und erweitert den interkulturellen Dialog zwischen ukrainischen und deutschen Jugendlichen. Sie wurde mit Unterstützung des Fonds „Erinnerung und Zukunft“ sowie des Goethe-Instituts Kiew von RADIJOJO! in Berlin und Molode Radio in Kiew unter der Leitung von Dominik Sommer produziert.
    Thematische Schwerpunkte der Sendereihe bilden der deutsch-ukrainische Jugendaustausch, die altersgemäße Vermittlung von demokratischer Politik, die Orangene Revolution genauso wie die Europäische Union, zeitgenössische Musik und Alltagsleben - jeweils aus ukrainischer und aus deutscher Perspektive.
    [...]

    » Radio-Woche

  • der Kiezbote - 01.12.2006

    der Kiezbote – aktiv im Kiez
    [...]
    Selber einmal Reporter zu sein und Interviews auf den Straßen zu führen, war und ist bei den Kindern besonders beliebt.
    [...]
    Anfangs galt es jedoch, die Hemmung vor dem Mikrofon zu überwinden. Gerade die Kinder, die im sprachlichen Ausdruck nicht so gewandt sind, werden hierbei verunsichert. Deswegen haben sich die Schüler erst einmal gegenseitig interviewt. Besonders bei dem Thema „Liebe und Freundschaft“ war die Arbeit der Kinder natürlich mit einer Menge Gekicher und Geflüster begleitet, was uns jedoch ihr Interesse bekundete.
    [...]
    Das konzentrierte Zuhören, selbstständiges Denken und gezieltes Nachfragen fielen den Kindern nicht immer leicht.
    [...]
    Mit Aufnahmegerät und Mikrofon in der Hand [...] gingen unsere neuen, aufgeregten und stolzen Kinderradio-Reporter auf die Straße – für ihr erstes eigenes Interview.
    [...]
    Die Stunde der Wahrheit: Die Sendung entsteht!

    Es ist soweit! Wir haben genügend Material! Jetzt fehlen nur noch die Anmoderationen, die geschwind von den Kindern eingesprochen werden und der fertigen Sendung eine Form geben. Die passende Musik wird ausgewählt und in die Sendung eingefügt.
    [...]
    Beim gemeinsamen Anhören der fertigen Sendung [...] war die Freude groß.
    [...]
    Und besonders stolz können die Kinder sein, dass ihre Sendungen wirklich im Radio laufen(.)
    [...]
    Wir von RADIJOJO! haben einen Riesenspaß an der Arbeit mit den jungen Kiezreportern und sind stolz, dass wir mit unserer gemeinnützigen Arbeit auch jungen Arbeitslosen aus dem Wedding eine Chance geben können – denn auch sie werden mit Unterstützung durch die Arbeitsagentur Mitte in unser Kiezprojekt eingebunden.
    [...]
    Wenn alles klappt, werden die Kiez-Kids bald direkt in Kontakt mit Kindern in anderen Ländern treten können. Diese Form von Radiobrücken in andere Länder haben wir mit China, Brasilien und der Ukraine schon erprobt – für den Sparrplatz wäre das bestimmt auch eine tolle Sache.

    » der Kiezbote

  • taz - 29.11.2006

    die tageszeitung
    [...]
    Der 18-Jährige hatte seinen Amoklauf mit dem Ballerspiel „Counterstrike“ regelrecht trainiert. Das Spiel ist nur eines von unzähligen Computerspielen. Pro Jahr kommen mehr als tausend neue Titel vom harmlosen Strategiespiel bis zu gewaltverherrlichenden Ego-Shootern auf den Markt.


    Die letzte Bastion
    der Jugendkultur

    Ein vertrauenswürdiges Qualitätssiegel fehlt. Eltern haben kaum Möglichkeiten, sich über die Tauglichkeit des jeweiligen Spiels für ihren Sprössling zu informieren. Die Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) bewertet die Alterseignung, beurteilt die Spiele jedoch nicht nach medienpädagogischen Gesichtspunkten. Im Schnellschuss gilt vielen Politikern ein generelles Verbot als die beste Lösung im Kampf gegen Ballerspiele. Medienpädagogen plädieren allerdings für mehr Medienkompetenz - schon bei den ganz Jungen.
    [...]
    Doch den richtigen Umgang mit Computerspielen kann man lernen: Zu den vier Bausteinen zum Aufbau von Medienkompetenz gehören: Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung und Mediengestaltung. Pädagogikexpertin Sabine Eder sieht auch die Gamer-Szene in der Pflicht. „Die Spieler müssen informiert werden, wo sie sich bei Problemen hinwenden können.“
    Damit Kinder und Jugendliche gar nicht erst in die virtuelle Welt abdriften, müsse man sie gezielt vom Computerspielen wegführen, sagt Thomas Röhlinger von „Radijojo!“ in Berlin. Der 2003 gegründete Kinder-Radiosender kooperiert mit Partnersendern auf vier Kontinenten. Das Konzept: Kinder zwischen 3 und 13 Jahren erlernen das Radiohandwerk. Sie sind als Reporter mit dem Mikrofon unterwegs, produzieren Hörspiele und schreiben ihre eigenen Songs. Thomas Röhlinger: „Es ist auch ein Spiel in einer weltweiten Community - aber ein ganzheitliches.“

    » taz

  • Heise - 28.11.2006

    Heise.de/Newsticker
    Am gestrigen Montagabend fand im deutschen Bundestag in Berlin eine bereits seit einiger Zeit geplante Gesprächsveranstaltung der Grünen statt, die unter der Leitfrage stand: "Was wird hier gespielt?" Bei der Planung konnten die Veranstalter nicht vorhersehen, welche aktuelle Brisanz das Thema Computer- und Videospiele durch den Amoklauf des Bastian B. in Emsdetten bekommen würde. So kam der als Informationsgespräch für die parlamentarische Arbeit angelegte Meinungsaustausch erwartungsgemäß nicht an der neu entfachten "Killerspiele"-Diskussion vorbei.
    [...]
    Anders als es in der durch mangelnde Differenzierung geprägten öffentlichen Debatte üblich ist, bemühte man sich in Berlin um eine saubere grundsätzliche Trennung der zwei Hauptthemen: Auf der einen Seite stand die Frage des Verbots von "Killerspielen", auf der anderen standen die Anliegen des Jugendmedienschutzes und die Frage nach pädagogisch wertvollen Spielen für Kinder.
    [...]
    Damit war der Bogen zum Themenkomplex "Kindgerechte Medien" geschlagen. In diesem Zusammenhang stellte Thomas Röhlinger vom Kinderradio Radijojo sein Projekt vor. Das von Kindern gestaltete spezielle Radioprogramm wird für Kinder und Erwachsene produziert. Schülergruppen schreiben und produzieren eigenverantwortlich, aber mit Unterstützung, Hörspiele. Mittlerweile ist daraus ein weltweites Netz entstanden, in dem Kinder interkulturell Medienkompetenz und viele weitere Fähigkeiten erwerben.
    [...]

    » Heise

  • Schottenparadies - 01.10.2006

    Schottenparadies.de
    „RADIJOJO! könnt Ihr im Internet hören oder auch mit einem richtigen Radio, wo das geht Sendezeiten und Frequenzen erfahrt Ihr auf der Webseite und noch vieles interessantes mehr. RADIJOJO! macht spannendes, fröhliches, gewaltfreies und pädagogisch sinnvolles Programm für Kinder von 3 bis 13 - und für alle Eltern. RADIJOJO! ist unabhängig, werbefrei, nichtkommerziell. RADIJOJO! ist an keine Religion, Konfession oder politische Partei gebunden, sondern einzig und allein dem Kindeswohl verpflichtet. RADIJOJO! macht einfach nur Spaß.“

    » Schottenparadies

  • Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin - 19.09.2006

    Paritätischer Wohlfahrtsverband
    „Seit Ende 2003 wird mit RADIJOJO! ein deutschlandweiter, werbefreier Kinderradiosender aufgebaut. Das Projekt bietet PARITÄTISCHEN Mitgliedsorganisationen, die mit Kindern arbeiten eine gute Möglichkeit zur zielgruppengerechten Selbstdarstellung.

    Zuwenig kindgerechtes Programm

    In der Lebenswelt von Kindern spielen Medien eine große Rolle: Bücher, Musikkassetten, Hörbücher, Radio, Fernsehen, Computer und Internet werden von ihnen ganz selbstverständlich genutzt. Studien belegen, dass sich der Hörfunk und andere tontragende Medien längst bei Kindern etabliert haben. Bereits über die Hälfte der 4-14jährigen Kinder hören in Deutschland bis zu einer Stunde täglich Radio. Experten kritisieren jedoch, dass zielgruppengerechte Radioangebote für Kinder unzureichend sind. Zwei Drittel der Kinder in Deutschland wünschen sich einen eigenen Radiosender – so das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Niedersächsischen Landesmedienanstalt aus dem Jahr 2000.

    Radio zum Mitmachen

    RADIJOJO! will auf das Bedürfnis nach einem pädagogisch wertvollen Kinderprogramm reagieren. Ihre wichtigste Aufgabe sehen die Radiomacher darin, zu einer umfassenden Kinder- und Jugendbildung beizutragen. Darüber hinaus werden die Kinder über einen partizipatorischen Ansatz in die Produktion verschiedener Sendungen miteinbezogen. Das heißt: Kinder machen Radio für Kinder, um spielerisch und reflexiv einen kritischen Umgang mit dem Medium zu erlernen. Darüber hinaus bietet das Radio eine Plattform für pädagogisch und sozial engagierte Organisationen und Verbände.

    So entstanden zum Beispiel Sendungen über das Kinderhospiz „Sonnenhof“, Portraits über das „Grips-Theater“, das Kindertheater „Woffelpantoffel“, das „Haus der Jugend“ am Nauener Platz im Wedding, das Kindermuseum „Labyrinth“ oder den Kinderzirkus Cabuwazi. Geplant ist ein Pilotprojekt zur Vorstellung unterschiedlicher Kinder- und Jugendinitiativen in Berlin. Der Sender ist an der weiteren, kontinuierlichen Zusammenarbeit mit Projekten der Kinderarbeit interessiert, gerade weil das Medium auch Kindern aus bildungsfernen Milieus einen niedrigschwelligen Zugang bietet.

    Hauptredaktion in Wedding

    Der Sitz der Hauptredaktion ist im Haus der Jugend in Berlin-Wedding. Regionalbüros gibt es in Leipzig, Stuttgart und Erfurt, weitere Kooperationen bestehen mit lokalen Radiosendern in Lübeck, Rostock, Greifswald, Jena, Weimar, Erfurt und Stuttgart. Zur Zeit arbeiten 60 Mitarbeiter auf geförderten Stellen, in bezahlten Projekten und ehrenamtlich. Über verschiedene Verbreitungswege (regionale UKW-Fenster, Internet, digitales Radio DAB und Rebroadcasting) werden regelmäßig rund 300.000 Hörer erreicht.

    Schirmherr von RADIJOJO! ist Daniel Barenboim von der Berliner Staatsoper, die Geschäftsführung der gemeinnützigen GmbH liegt bei dem Diplomsoziologen und MBA Thomas Röhlinger. Ein unabhängiger Beirat berät die Radiomacher. Ihm gehören Mitglieder des Bundeselternrates, des Landesinstitutes für Schule und Medien (LISUM), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Europäischen Medieninstituts und der Sächsischen Landesmedienanstalt an.

    Fünf Geschäftsfelder

    Die Struktur des Radiosenders ist in die fünf Geschäftsfelder Kindersendungen, Elternsendungen, Medienpädagogik, Qualifikation und Weiterbildung und Plattform für soziale Organisationen gegliedert. Der Bereich „Produktion und Verbreitung von pädagogisch wertvollen Sendungen für Kinder“ beschäftigt sich mit musikalischer Früherziehung, Völkerverständigung, politischer Bildung, gesundheitlicher Aufklärung, Umweltbildung, Spracherziehung, Rechtspädagogik, Ethik, Gewaltprävention und Integration.

    Herausragende Projekte von RADIJOJO! sind das „Graslöwenradio“ (Umweltradio für Kinder, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt), die Sendung „Gibt’s das!?“ (Wissenschaftssendung für Kinder, gefördert von der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart und die „Retter des Rechts“, bei denen es um die Vermittlung der UN-Kinderrechte geht und die in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk produziert wird. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Qualifikation und Weiterbildung von 20 vormals Arbeitslosen im Programm „Kommunale Beschäftigung in Berlin Mitte“ (KBM).

    Radiomachen ausprobieren

    An Eltern wenden sich Sendungen, die einen beratenden Charakter in Erziehungsfragen haben und beispielsweise Beiträge über den „Arbeitskreis neue Erziehung e.V.“, über Jugendrechtshäuser, Kinderrechte und die Unicef bringen. Bei der medienpädagogischen Arbeit mit Kindern haben bisher etwa 1.000 im Kita- und Grundschulalter praktische Radioerfahrung gesammelt. Bei dem von Radijojo initiierten Projekt „Sparr-Radio“ haben zehn Klassen von drei Berliner Grundschulen Radiosendungen produziert und gesendet. Ab 2006 werden Schüler der Modersohn-Grundschule „Kiez-Geschichten“ produzieren. In der Zusammenarbeit mit „FEZ-City“ in der Wuhlheide wurde in den Sommerferien 2004 von den beteiligten Kindern sechs Wochen lang täglich eine Stunde Radio produziert. Einmal im Monat haben Kinder auch die Möglichkeit, an einer Redaktionsführung teilzunehmen und sich bei Musiksendungen im Tonstudio selbst hinter dem Mikrofon auszuprobieren.“

    » Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin

  • Berliner Woche - 06.09.2006

    Berliner Woche Nr. 36 · 13. Jahrgang
    „Wedding. Im Haus der Jugend am Nauener Platz entsteht ein pädagogisch wertvolles Hörfunkprogramm für Kinder auf der ganzen Welt. Weddinger Schüler machen die meisten Sendungen.

    Dass die Kinder die schwarz-weißen Wahlplakate von Friedbert Pflüger altmodisch finden, weiß jetzt die ganze Welt. Das Interview, das Jonathan für seinen Radiosender RADIJOJO! mit dem CDU-Spitzenkandidaten geführt hat, ist überall zu hören. Jonathan hatte auch schon den mittlerweile verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau und Ex-Kanzler Gerhard Schröder vor dem Mikrofon.
    „Mitstreiter der ersten Stunde“, nennt Thomas Röhlinger seinen treuen Reporter.
    Der zehnjährige Junge ist sein Sohn und wichtigster Grund dafür, warum der 37-jährige Soziologe und Journalist vor drei Jahren das erste Kinderradio Deutschlands gegründet hat.
    Was vor drei Jahren in einem Keller in der Tucholskystraße mit einer Handvoll Gleichgesinnten begann, ist heute eine Erfolgsgeschichte. Mit Weddings Schülern machen die 30 arbeitslosen Journalisten, Schauspieler, Lehrer, Tonleute oder Autoren inzwischen aus dem Haus der Jugend am Nauener Platz einen großen Teil ihres Programms, „werbefrei, pädagogisch wertvoll und gemeinnützig“, so der Slogan des Kinderradios.
    Das RADIJOJO!-Programm für Drei- bis 13-Jährige und Eltern wird über DAB, [auch über DVB-T empfangbar – Anm. d. RADIJOJO!-online-Redaktion] UKW oder Kabel in über 30 deutschen Städten ausgestrahlt. Die Rundfunk-Anstalt Südtirol übernimmt täglich das Programm. Über das Internet kann man weltweit auf den Radioserver zugreifen.
    Seit einem Jahr gibt es RADIJOJO! sogar in China. Für die Partnerschaft mit dem staatlichen Sender
    YNBS der südchinesischen Provinz Yunnan wurde eigens eine Radijojo-Tochter gegründet. Die
    Robert-Bosch- Stiftung fördert den Kulturaustausch. Schüler der Tiergartener Menzel-Oberschule, die Chinesisch lernen, haben zum Beispiel schon mehrere Beiträge produziert, die die Kinder in Fernost über RADIJOJO! China hören können.
    Radiobrücken nennt Röhlinger diese „guten Seiten der Globalisierung.“
    Global denken, lokal handeln sei der Ansatz zur Völkerverständigung. Radijojo hat schon Brücken zu
    vier Kontinenten geschlagen. Gerade wurden Kooperationen mit nicht- kommerziellen Partnersendern in Mali, in der Ukraine und in den USA vereinbart. Nachdem Röhlinger im Sommer sein Projekt auf einem Kongress in Mali vorgestellt hatte, wollten 15 Sender mitmachen. Für eine weitere Radiobrücke nach Istanbul sucht Thomas Röhlinger noch Förderer. DJ“

    » Berliner Woche

  • Malta-Info - 01.09.2006

    Informationsblatt der Botschaft von Malta Nr. 3/2006
    […]
    „Malta war Ehrengast beim Malta-Tag im August in der FEZitty, einer virtuellen Stadt, die von Kindern und Teenagern während der Sommerferien verwaltet und geleitet wird. FEZitty ist ein Sommerferienprojekt, das Kindern und Teenagern die Gelegenheit bietet, durch eigene Erfahrung zu lernen, wie die Infrastruktur, die Verwaltung, der Öffentliche Dienst, PR und Politik in einer Stadt funktionieren. Es war das erste Mal, dass FEZitty ein EU-Informationszentrum hatte, wo die jungen Leute sich über Europa und die Europäische Union informieren konnten. Eine Vertreterin der Botschaft von Malta in Berlin, Frau Kornelia Klenner, sprach über Malta und beantwortete die zahlreichen Fragen, die nach einem kurzen Vortrag über Malta gestellt wurden. Ein Interview mit Frau Klenner wurde vom Kinderradio RADIJOJO! ausgestrahlt. Es war beeindruckend, wie gut vorbereitet und engagiert die kleinen FEZitty-Bürger und -Bürgerinnen waren.“
    […]

    » Malta-Info

  • Cids! - 28.08.2006

    Cids! – Berliner Schulnetz
    „Das Kinderradio RADIJOJO! bietet allen Kitas und Grundschulen ein interessantes Projekt an. Kinder machen Musik, produzieren ihre Lieder und veröffentlichen sie über das Kinderradio.

    Im Rahmen des Projektes „Musik macht Spaß“ kommt RADIJOJO! in Schulen und Kindergärten, um dort Musikstücke zu produzieren, die von Euch, den Kindern, komponiert und geschrieben werden. RADIJOJO! unterstützt Euch von der ersten Idee bis zur fertigen Produktion: Conne (der ist sogar in echt Doktor der Musik!) zeigt Euch, wie es geht. Die ersten Kostproben gibt's demnächst bei RADIJOJO! zu hören. Musik macht nämlich wirklich Spaß!“

    » Cids!

  • Pepperpod.de - 27.08.2006

    MedienMagazin
    Am 27.8.2006 lief im Bayerischen Rundfunk – B5 Aktuell „MedienMagazin“ ein interessanter Beitrag über RADIJOJO!.
    Zu hören ist die Sendung auf der Website von pepperpod.de, die durch einen Klick auf den untenstehenden Link zu erreichen ist, dann herrunterscrollen auf:

    Sonntag, 27. August 2006, 14:05 Uhr

    MedienMagazin - 27.08.2006

    Computerspiele und Jugendschutz / Wickert geht, Buhrow
    kommt / Slum-Radio in Nairobi / Kindersender RADIJOJO!
    / Bravo wird 50

    Audio-Datei herunterladen

    » Pepperpod.de

  • InfoSat - 25.08.2006

    InfoSat – Das Digitalmagazin
    „RADIJOJO! wagt, nach Europa und Asien, den Schritt auf zwei weitere Kontinente: Afrika und Amerika: Der Kindersender gab unlängst Kooperationen mit dem staatlichen Rundfunk in Mali ORTM und mit dem nichtkommerziellen Jugendsender „Celebrate Radio“ in den USA bekannt.“

    » InfoSat

  • Berliner Zeitung - 02.08.2006

    Berliner Zeitung Nr. 178
    „...Von Kindern für Kinder: So kann es nicht passieren, das Erwachsene übertrieben kindgerecht agieren und sich die jungen Zuhörer nicht ernst genommen fühlen. Besonders beliebt ist die Hörspielreihe "Der Graslöwe": Von seiner sonnenbetriebener Computeranlage aus kämpft der Graslöwe gemeinsam mit Kindern für eine bessere Zukunft..."

    » Berliner Zeitung

  • Berliner Zeitung - 02.08.2006

    Berliner Zeitung, Nr. 178, S. 25
    „...FERIENREPORTER: Das Kinderradio von FEZitty sucht ständig neue Mitarbeiter: Als Reporter, Sprecher oder Interviewer können sich die jungen Besucher der Kinderstadt in der Wuhlheide ausprobieren. Einfach den RADIJOJO!-Wegweisern im FEZitty-Hauptgebäude folgen. Jeden Tag von 15 bis 16 Uhr läuft dann im Offenen Kanal Berlin (auf UKW 97,2 MHz oder über Kabel 92,6 MHz) die Sendung, die am Tag zuvor mit den Kindern produziert wurde..."

    » Berliner Zeitung

  • WUS World University Service - 01.08.2006

    wusgermany.de
    „Am Montag, 14. August, zeigt eine erste Radiowerkstatt am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg Pädagogen, wie Hörfunk gemacht wird und wie dabei das Thema Nachhaltigkeit in den Unterricht eingebaut werden kann. Redakteure vom Graslöwensender RADIJOJO! leiten die knapp vierstündige Schulung. Die Werkstatt in der Hansestadt ist der Auftakt einer ganzen Veranstaltungsreihe.
    Mit dem Graslöwen möchte die DBU Kindern zeigen, wie wichtig Umweltschutz ist und was jeder einzelne dafür tun kann – und das ohne erhobenen Zeigefinger. Das Kinderprogramm auf RADIJOJO! ist nur eine von zahlreichen Aktionen des grünmähnigen Maskottchens. Bei den Graslöwen Radiowerkstätten wird es nicht nur um das Thema „Medieneinsatz in der Schule“ gehen, sondern vor allem auch um die Integration von Nachhaltigkeitsthemen in den Unterricht und die Bildung von Medienkompetenzen bereits im Grundschulalter.“

    » WUS World University Service

  • openPR - 09.03.2006

    openPR. Das offene Pr-Portal
    „... Das erste internationale Kinderradio produziert 15 halbstündige Radiosendungen zu dem Thema „Kinder Leben Geschichte - Demokratie und Menschenrechte in der Ukraine“. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung „Verantwortung, Erinnerung und Zukunft“.

    Kinder und Jugendliche werden unter redaktioneller Anleitung Interviews führen, über ihren Alltag in Berlin und in der Ukraine erzählen und ihre Träume und Zukunftswünsche beschreiben. Welche Ewartungen haben die Jugendlichen in der Ukraine an Europa? Welche Hoffnungen hat die orangene Revolution bei Ihnen geweckt? [...]

    Ziel der Sendereihe ist es, zur interkulturellen Verständigung und zur praktischen Medienerziehung von Jugendlichen beizutragen. Sendeschwerpunkte zum Thema Politik und Menschenrechte bilden den einen medienpädagogischen Rahmen..."

    » openPR

  • Alles für die Frau - 18.02.2006

    Alles für die Frau - Nr. 8
    „... ein tolles Projekt, das gerade mit einem Wirtschaftspreis ausgezeichnet wurde und in ganz Deutschland entweder auf UKW, über Kabel, Sateliit, DVB-T und im Internet empfangen werden kann. Die Idee zum Kids-Radio hatte der Journalist (und Familienvater!) Thomas Röhlinger (35): „Ich will Kindern eine Stimme geben. Sie sollen Fantasie entfalten und spielerisch etwas lernen". Besonders bemerkenswert ist: die „Redakteure” kommen aus sozialen Brennpunkten. Und Werbung gibt's natürlich auch nicht.[... ]"

    » Alles für die Frau

  • lfm NRW - 10.12.2005

    lfm - Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen
    „Wenn Kinder im Vorschulalter Musik machen, ist das gut für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Deshalb ist das Interesse an musikalischer Arbeit in Kindertagesstätten groß. In der Ausbildung von Erzieherinnen kommt das Thema noch zu kurz.
    [...]
    RADIJOJO!, das auch selbst in Schulen und Kitas kommt, unterstützt „KITA macht Musik“. Thomas Röhlinger, Geschäftsführer von RADIJOJO!, ist im Beirat des Projektes aktiv. Er hofft, dass Kindern dadurch schon im Vorschulalter ein besserer Zugang zur Musik ermöglicht wird.“

    » lfm NRW

  • Capital - 07.12.2005

    Capital - Das Wirtschaftsmagazin, Heft 26/2005
    „Thomas Röhlinger will Kindern eine Stimme geben. RADIJOJO! sendet ein pädagogisch wertvolles, werbefreies Hörprogramm für Kinder von Kindern, das im Digitalradio sowie über Internet und Satellit zu empfangen ist. Er rekrutiert seine jungen Redakteure in Schulen - auch an sozialen Brennpunkten."

    » Capital

  • Berliner Morgenpost - 26.11.2005

    Berliner Morgenpost
    "Jonathan hat keine Angst vor "großen Tieren", schließlich hat der Neunjährige schon den ehemaligen Bundespräsidenten Rau und Ex-Kanzler Gerhard Schröder interviewt. Und als kürzlich in Südtirol RADIJOJO! auf Sendung ging, durfte Jonathan den roten Startknopf drücken. Schließlich ist ja auch sein Vater Chef und Erfinder des Ganzen: "Ich fand, es gab keinen adäquaten Radiosender für Kinder", erzählt der Journalist und Soziologe Thomas Röhlinger und gründete vor drei Jahren seinen eigenen. Unabhängig, überparteilich, nicht kommerziell.[...]

    In Berlin und Brandenburg ist RADIJOJO! über Astra oder digital über DVBT sowie im Internet zu empfangen. Viele Programme sind inzwischen deutschlandweit auf UKW zu hören, weil andere Radiostationen Sendungen übernommen haben. So erreichen die wichtigsten Produktionen inzwischen sechsstellige Hörerzahlen. Ziel ist, daß Kinder und Eltern in ganz Deutschland RADIJOJO! im "normalen" Radio hören können."

    » Berliner Morgenpost

  • Folker! - 24.11.2005

    Folker! – Das Magazin für Folk, Lied und Weltmusik
    „Der Kindersender RADIJOJO! ist mit seinem Programm für 3- bis 13-Jährige seit dem 1. Juli in ganz Europa über Astra Satellit zu empfangen. Unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim beschäftigt sich das erste werbefreie, gemeinnützige und nichtkommerzielle Radio für Kinder seit 2003 mit Themen wie musikalischer Früherziehung, Umwelt, Wirtschaft für Kids, Völkerverständigung, Gewaltprävention und Integration. Eltern bietet es spezielle Sendungen mit beratendem Charakter in Erziehungsfragen. Die Kleinen sollen nicht nur zuhören, sondern sitzen auch am Mikrophon: Im Rahmen der medienpädagogischen Arbeit konnten bisher rund 1.500 Kinder Radioerfahrung sammeln.“

    » Folker!

  • Das Land Südtirol - 10.11.2005

    Das Land Südtirol, November 2005
    "Kleine und größere Hörer in Südtirol können seit kurzem über Digitalradio den Kindersender RADIJOJO! empfangen. Es ist das erste und derzeit einzige Hörfunkprogramm, das in Südtirol für Kinder ausgestrahlt wird. Die Rundfunk-Anstalt Südtirol RAS sorgt für die landesweite Verbreitung des Radioprogramms.[...]

    Die Berliner Radiomacher wollen allen Kindern zwischen drei und 13, ebenso wie deren Eltern, ein gewaltfreies und pädagogisch sinnvolles Programm bieten. Dabei arbeiten sie unabhängig, werbefrei und nicht kommerziell. Verpflichtet fühlen sie sich allein dem Kindeswohl. "Dies waren die Hauptgründe, warum sich das Land dafür entschieden hat, gerade diesen deutschsprachigen Sender über das bestehende DAB-Sendenetz auszustrahlen", so Landesrätin Sabina Kasslatter Mur. [...]"

    » Das Land Südtirol

  • InfoBox - 04.11.2005

    InfoBox - Quartiersmanagement Boxhagener Platz
    "An der Modersohn-Grundschule wird derzeit Radio gemacht. Zwölf Schüler im Alter von neun Jahren ziehen – nach einer theoretischen Einführung – mit Mikro und Aufnahmegerät los und machen auf dem Schulhof Umfragen zum beliebtesten Sport. Oder sie gehen zu Mc Donald's, um die Leute zum Thema Ernährung zu interviewen. „Die Kinder haben einen Heidenspaß“, erzählt die Leiterin des Projekts, Franka Plaschke von „RADIJOJO!“, dem bundesweit ersten gemeinnützigen Kinderradio. Ziel ist es, drei einstündige Radio-Sendungen zu produzieren. Bei dem Pilotprojekt geht es nicht nur darum, bei den Kindern die Lust aufs Radio-Machen zu wecken. „Wir wollen die Medien entzaubern, indem die Kinder zum Beispiel lernen, wie durch Wegschneiden Aussagen verändert werden“, erklärt Plaschke. Die Radio-AG gehört zur „Bildungsoffensive 2005“ und beschäftigt sich mit den Themen Bewegung und Ernährung. „Wir arbeiten eng mit den Initiativen im Kiez zusammen“ so die Projektleiterin. Das Kinder-Kiez-Schulradio, das über das Programm „Soziale Stadt“ finanziert wird, läuft noch bis Mitte November, soll danach aber möglichst in Eigenregie weitergeführt werden. Mitte Dezember werden
    die entstandenen Sendungen zu hören sein unter www.radijojo.de oder im digitalen Rundfunk DVB-T."

    » InfoBox

  • Meinungsbarometer - 01.11.2005

    Meinungsbarometer - Digital Radio Mitteldeutschland e.V.
    „Yunnan ist eine chinesische Provinz im Süden des Landes. Rund 40 Millionen Einwohner leben hier. Mit Deutschland beschäftigen sich wahrscheinlich die wenigsten. Aber seit dem 31. Oktober bekommen Yunnans Kinder aus Deutschland mächtig was zu hören z.B. Grimms Märchen und Sendungen über die schönsten Reiseziele Deutschlands.
    Das gemeinnützige Kinderradio RADIJOJO! aus Berlin liefert englische Beiträge nach China. Umgekehrt liefert die chinesische Rundfunkstation YNBS Sendungen über Kultur und Leben in China an RADIJOJO!. Kinder in Deutschland erfahren dann zum Beispiel, wie die Kinder und Familien in Yunnan leben, was es dort für Hochzeitsbräuche gibt, wie der weltberühmte “Steinerne Wald” entstanden ist und wie vielfältig die Musik in Yunnan ist. Die Sendungen werden in
    Deutschland auf Englisch ausgestrahlt.“

    » Meinungsbarometer

  • Digital Radio West - 25.10.2005

    Digital Radio West, Online-News
    "RADIJOJO!, das nichtkommerzielle Kinderradio aus Berlin, hat seine Homepage verschönt und Mitte Oktober den digitalen Sendebetrieb in Südtirol aufgenommen. Damit ist RADIJOJO! jetzt in vier Ländern terrestrisch zu empfangen: Deutschland, Österreich, Norditalien und China. Außerdem ist das Programm europaweit via Astra und weltweit live und on demand via www.radijojo.de zu hören.

    Der Sendestart in Südtirol ist gleichzeitig Startschuss für die nächste Ausbaustufe: RADIJOJO! World Children´s Radio Network. Über diese Plattform können Kinder, Jugendprojekte und nichtkommerzielle Radioprojekte rund um den Globus - und auch in Südtirol - ihr werbefreies Kinderradio mit gestalten. Dazu gehören auch Sendungen auf englisch und spanisch. Und natürlich sind alle Schulen im Bundesgebiet herzlich eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen daran zu beteiligen.
    Weitere Informationen unter www.radijojo.de."

    » Digital Radio West

  • Berliner Morgenpost Online - 18.10.2005

    Berliner Morgenpost Online
    "Das in Berlin produzierte Programm von Kinderradio RADIJOJO! ist jetzt auch in Südtirol (Norditalien) zu hören. Der nichtkommerzielle Sender bietet seit 2003 ein werbefreies Programm für Kinder und Jugendliche. Über die Plattform World Children's Radio Network - Schirmherr ist der weltbekannte Dirigent Daniel Barenboim - kann das Programm auch aktiv mitgestaltet werden.[...]"

    » Berliner Morgenpost Online

  • SatelliFax - 18.10.2005

    SatelliFax
    "Der Berliner Kinderkanal RADIJOJO! ist nach der deutschen Bundeshauptstadt und Sachsen jetzt auch in Südtirol über DAB zu empfangen. Das Programm wird im VHF-Kanal 12A mit 160 kBit/s ausgestrahlt."

    » SatelliFax

  • Radiowoche - 18.10.2005

    Radiowoche, Radioportal für Deutschland
    „RADIJOJO!, das nichtkommerzielle Kinderradio aus Berlin, hat den digitalen Sendebetrieb in Südtirol aufgenommen. Damit ist RADIJOJO! jetzt in vier Ländern terrestrisch zu empfangen: Deutschland, Österreich, Südtirol und China. Kleine und große RADIJOJO!-Fans können das Programm außerdem weltweit live und on demand via www.radijojo.de hören. Damit ist RADIJOJO! heute schon das erste internationale Kinderradio der Welt. Der Sendestart in Südtirol ist gleichzeitig Startschuss für die nächste Ausbaustufe: RADIJOJO! World Children's Radio Network. Über diese Plattform können Kinder, Jugendprojekte und nichtkommerzielle Radioprojekte rund um den Globus - und auch in Südtirol - ihr werbefreies Kinderradio mit gestalten. Dazu gehören auch Sendungen auf englisch und spanisch. Und natürlich sind alle Schulen herzlich eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen daran zu beteiligen.“

    » Radiowoche

  • STOL - 17.10.2005

    Südtirol Online
    "[...]Da der Digitalfunk aber Platz im Äther schafft, können auf diesem Wege SF1, SF2 und ARD übertragen werden. Für ZDF und ORF soll in den nächsten Jahren derselbe Schritt erfolgen: Umstellung auf digital und ein paar neue Sender als Zugabe. Ebenfalls freigeschaltet wurde heute der digitale Kinderrundfunk RADIJOJO!.[...]"

    » STOL

  • epd medien - 28.09.2005

    epd medien - Evangelischer Pressedienst
    "[...] Röhlinger wollte jedoch kommerziellen Anbietern zuvorkommen und hat es geschafft: Am 25. August 2003 - also fast genau zwei Jahre vor dem Start des werbefinanzierten Kinderradios Teddy - ging das erste Kinderradio Deutschlands RADIJOJO! auf Sendung."

    "[...] Zudem wird deutschlandweit mit zahlreichen nichtkommerziellen Radiosendern, Offenen Kanälen, Freien Radios und Regionalsendern kooperiert [...] Regionalbüros des Radios, das seinen Hauptsitz mittlerweile im "Haus der Jugend" im Berliner Wedding hat, gibt es inzwischen auch in Stuttgart - und in der chinesischen Provinz Yunnan mit 48 Millionen Einwohnern, denn via UKW sendet RADIJOJO!, das sowohl regional als auch international expandiert, nun sogar schon in China, vorerst zwei Sendungen pro Woche. Ein Büro in Erfurt, ein Partnersender in Tel Aviv, einer in Moskau und drei in Chile sind derzeit im Aufbau."

    "RADIJOJO! ist gut fürs Gehirn"

    "[...] Das Programm mit einem Wortanteil von 50 Prozent richtet sich an Kinder von 3 bis 13 sowie an Eltern. [...] Es gibt Hörspiele, klassische Märchen, und Geschichten, Magazine und Talksendungen, altersspezifisch zugeschnittene Musiksendungen für die Größeren und die Kleinen, und ambitionierte Serien: "Graslöwenradio" beispielsweise, eine Umweltkrimiserie für Kinder von 7 bis 10, wird unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (die auch beim Kinderkanal mitmacht). In "Zeig mir deine Welt" berichten Kinder aus unterschiedlichsten Weltregionen über ihre alltägliche Lebenswelt [...]"

    "[...] Ein solches Projekt haben die Kinderradiomacher in diesem Jahr auch in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft mit Weddinger Schulen durchgeführt, in einem Kiez mit vielen Problemen. Mit Erfolg - die Schulen und die Schüler waren begeistert. [...] Später formulierte ein türkischer Junge den unschlagbaren Slogan: "RADIJOJO! ist gut fürs Gehirn!"

    "Partizipation" ist ein wesentlicher Teil des Konzepts: Kinder machen Radio für Kinder, werden in die Produktion der Sendungen miteinbezogen."

    "[...] RADIJOJO! präsentierte sich auch auf der Funkausstellung und konnte nach nur zwei Jahren Laufzeit bereits eine Vielzahl beachtlicher Projekte und eine attraktive Programmpalette vorweisen - und damit den Beweis antreten, dass nichtkommerzielles Kinderradio nicht nur notwenig, sondern auch möglich ist. [...]"
    (Ulrike Steglich)

    » epd medien

  • Wissensschule.de - 01.09.2005

    wissensschule.de/wissenspartner
    „RADIJOJO! sendet bundesweit jeden Tag - morgens für die Kleinen, nachmittags für die Großen. Und abends finden Eltern und Großeltern hier eine einzigartiges Forum für Beratung, Informationen und Erfahrungsaustausch. In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Neue Erziehung und dem Bundeselternrat. Für Verbände und Organisationen aller Art bietet RADIJOJO! eine einmalige Chance, ihre Themen an die Kinder heranzubringen. Ob Sport, Musik, Naturwissenschaften, Literatur, Politik, Ethik, Recht oder wirtschaftliches Grundwissen: wir vermitteln gemeinsam mit unseren Partnern dieses für die Zukunft entscheidende Wissen unterhaltsam, zielgruppengerecht, kontinuierlich, breitenwirksam und - kostengünstig.“

    » Wissensschule.de

  • DW-WORLD.DE - 27.08.2005

    DW-WORLD.DE - Deutsche Welle Online (in ukrainischer Sprache)
    "Das Berliner Radio RADIJOJO! hat die Initiative gestartet, dass deutsche und ukrainische Kinder gemeinsam eine Radiosendung schaffen sollen."

    "RADIJOJO!: Die Kinder machen das Programm, die Erwachsenen helfen dabei. Ein Schwerpunkt sind Bildungsthemen (zum Beispiel "Kinder haben Rechte"), ein anderer die Verständigung zwischen Kulturen; so kann man RADIJOJO! zum Teil auch in China hören."

    "Jetzt ist ein Projekt in der Ukraine vorgesehen, in dem sich verschiedene Medienpartner, ein ukrainischer Radiosender und deutsch-ukrainische Partnerschulen zusammenfinden. Im Rahmen dieses Projektes soll ukrainischen Schülern ein Basiswissen über das Medium Radio vermittelt werden. Geplant sind 30 Sendungen, es geht insbesonere um den Schutz der Menschenrechte anhand konkreter Beispiele."

    » DW-WORLD.DE

  • RADIO JOURNAL Special - 01.08.2005

    RADIO JOURNAL Special, Digital Radio Mitteldeutschland
    "[...] Ob Gewalt- und Suchtprävention, Bildung, Gesundheitserziehung oder Stärkung der Medienkompetenz, der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten: die Kernkompetenz des Senders ist die zielgruppengerechte Vermittlung dieser essentiellen Inhalte."

    » RADIO JOURNAL Special

  • Aktiv für Kinder - 24.07.2005

    Aktiv für Kinder - Portal für eine kinderfreundliche Zukunft
    "RADIJOJO! macht spannendes, fröhliches, gewaltfreies und pädagogisch sinnvolles Programm für Kinder von 3 bis 13 - und für alle Eltern.

    RADIJOJO! ist unabhängig, werbefrei, nichtkommerziell. RADIJOJO! ist an keine Religion, Konfession oder politische Partei gebunden, sondern einzig und allein dem Kindeswohl verpflichtet.

    RADIJOJO! bringt alles, was Kinder interessiert - und interessieren sollte: Musik, fesselnde Hörspiele, bunte Magazine, interaktive Spiele, leicht verständliche Informationen und helfende Gespräche… Die Themenvielfalt ist grenzenlos: von Geschichte über Politik bis zur Wirtschaft; von den Naturwissenschaften über Gesundheit bis zum Sport; von der musikalischen Früherziehung bis zum Umgang mit der eigenen und den fremden Sprachen. [...]"

    » Aktiv für Kinder

  • VISAVIS - 24.07.2005

    VISAVIS - Finanzmagazin. Info
    "Wie vor wenigen Wochen angekündigt, wird TechniSat ab 01. Juli einen Hörfunkkanal in sein TechniSat-Radio Bouquet aufnehmen, der speziell für die Belange und Interessen von Kindern zugeschnitten sein wird.

    Hierzu kooperiert TechniSat mit RADIJOJO! aus Berlin. RADIJOJO! wird für die Programmgestaltung von „Kinderradio 1 - RADIJOJO!“, so der Name des Programms das am 1. Juli „On Air“ gehen wird, verantwortlich sein. Der Kooperationspartner RADIJOJO! versteht sich als Plattform für alle Organisationen, Personen und gesellschaftliche Gruppen, die mit ihren Aktivitäten dem Wohl der Kinder dienen.

    Mit „Kinderradio 1 - RADIJOJO!“ unterstützt TechniSat diese pädagogisch hochwertige Plattform und nimmt RADIJOJO! als wertvollen und vollwertigen Kooperationspartner in sein TechniSat Radiobouquet auf. Unter dem Motto „KINDER nach vorne“ fördert TechniSat dieses Projekt und macht das Programm über Satellit ASTRA 19,2° Ost europaweit verfügbar. [...]"

    » VISAVIS

  • JPC - 24.07.2005

    JPC - Jugendpresseclub e.V.
    "Das gemeinnützige Kinderradio RADIJOJO! aus Berlin erobert die chinesische Provinz: Albert Einstein, Grimms Märchen, die Bundesliga, die schönsten Reiseziele Deutschlands – dies und vieles mehr ist ab sofort zu hören auf der Frequenz FM99 in der südchinesischen Provinz Yunnan. Umgekehrt liefert die chinesische Rundfunkstation YNBS Sendungen über Kultur und Leben in China. RADIJOJO! sendet sie über die eigenen Frequenzen und stellt sie allen nichtkommerziellen Radiostationen im deutschsprachigen Raum zur Verfügung. Das Projekt entstand in ehrenamtlicher Arbeit und soll sich mittelfristig über Spenden, Stiftungsgelder, öffentliche Förderungen und Sponsoring finanzieren. Für Orchester, Museen, Verbände, Verlage, Organisationen aus Wissenschaft und Gesellschaft bietet „Radio.Culture.Exchange.“ eine interessante Möglichkeit, sich dem chinesischen Publikum bekannt zu machen. Und natürlich werden auch Kinderreporter das Programm mitgestalten – diese gibt es bei RADIJOJO! bereits seit dem Sendestart 2003."

    » JPC

  • Verdi - 30.06.2005

    Verdi
    "Ein Traum wird wahr: 'RADIJOJO!' ist auf Sendung
    Es war ein Traum, unerfüllbar, aber schön: ein Radioprogramm nur für Kinder. Unmöglich zu realisieren, hieß es: Keine Frequenzen, keine Finanzen. Doch nun ist der Traum tatsächlich wahr: Zur Internationalen Funkausstellung ist in Berlin Ende August auch das Kinderprogramm 'RADIJOJO!' auf Sendung gegangen. [...] " Tilmann P. Gangloff

    » Verdi

  • Lisum - Landesinstitut für Schule und Medien - 30.06.2005

    Lisum - Landesinstitut für Schule und Medien
    "Das Berliner Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg/Offener Kanal Berlin sowie die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur laden Sie herzlich ein zur Tagung : Kinder & Radio am 12. und 13. September 2003 in der Moses-Mendelssohn-Oberschule, Stephanstr. 2 in Berlin (Moabit)".
    Wer sich nicht nur den kompetenten Seher, sondern auch Hörer, Sprecher und Schreiber wünscht, nimmt Kinder ernst und bietet ihnen – besonders in Zeiten von PISA und IGLU – gezielt Hörmedien an, um sie zu bewusstem Zuhören und sprachlichem Handeln herauszufordern, um sie neugierig auf die Welt zu machen und um sie zu Entdeckungsreisen in Phantasie und Wirklichkeit einzuladen. Indem Kinder vor allem produktiv an die Hörmedien herangeführt werden, kann ihnen nachhaltig vermittelt werden, was die „Gestalt“ der auditiven Medien ausmacht und was ihnen auditive Qualitätsprogramme bieten können. [...]"

    » Lisum - Landesinstitut für Schule und Medien

  • Rundfunk am Niederrhein - 30.06.2005

    Rundfunk am Niederrhein
    "Der Kinderradiosender RADIJOJO! will sein Programm künftig auch via Satellit verbreiten. Der Start soll im Jahr 2005 erfolgen. Zur Zeit sendet der Sender nur via DAB in Berlin und Sachsen. Der Sender hat sich auch für die Frequenzen im L-Band in Nordrhein-Westfalen beworben. [...]"

    » Rundfunk am Niederrhein

  • stadt-plan-mitte - 17.06.2005

    stadt.plan.mitte
    "17.06.2005 - Kinderradio im Haus der Jugend
    »Hier ist RADIJOJO! Aus der Schule. Wir sind die 4b. Aus der Trift-Grundschule, Berlin-Wedding« vermeldet eine Jungenstimme. »Heute berichten wir über das Thema Streit.« Es folgt eine Stunde Radioprogramm: kleine Hörspiele, Interviews, Schulnachrichten – und dazwischen die Lieblingssongs der Schüler. Drei Monate lang haben sie sich mit dem Radiomachen auseinandergesetzt. Zunächst im Unterricht, dann in Arbeitsgruppen am Nachmittag und schließlich im Studio von Radijojo im Haus der Jugend am Nauener Platz. [...]"

    » stadt-plan-mitte

  • INFOSAT - 27.05.2005

    INFOSAT Europas Nr.1 zum Thema Digitalfernsehen
    "'Kinder nach vorne!' - TechniSat kooperiert mit RADIJOJO! aus Berlin!
    Wie vor wenigen Wochen angekündigt, wird TechniSat ab 01. Juli einen Hörfunkkanal in sein TechniSat-Radio Bouquet aufnehmen, der speziell für die Belange und Interessen von Kindern zugeschnitten sein wird. Hierzu kooperiert TechniSat mit RADIJOJO! aus Berlin. RADIJOJO! wird für die Programmgestaltung von „Kinderradio 1 - RADIJOJO!“, so der Name des Programms das am 1. Juli „On Air“ gehen wird, verantwortlich sein. Der Kooperationspartner RADIJOJO! versteht sich als Plattform für alle Organisationen, Personen und gesellschaftliche Gruppen, die mit ihren Aktivitäten dem Wohl der Kinder dienen.

    Mit „Kinderradio 1 - RADIJOJO!“ unterstützt TechniSat diese pädagogisch hochwertige Plattform und nimmt RADIJOJO! als wertvollen und vollwertigen Kooperationspartner in sein TechniSat Radiobouquet auf. Unter dem Motto „KINDER nach vorne“ fördert TechniSat dieses Projekt und macht das Programm über Satellit ASTRA 19,2° Ost europaweit verfügbar.

    RADIJOJO! finanziert sich aus Spenden, Stiftungsgeldern, öffentlichen Fördermitteln, Mitgliedsbeiträgen, Sponsoring, Lizenzen und Merchandising von RADIJOJO!-Produkten. Seit 2003 ist RADIJOJO! offiziell eine gemeinnützige GmbH. [...]"

    » INFOSAT

  • umweltbildung.de - 01.05.2005

    umweltbildung.de - ÖkopädNews
    „Der grasfressende Löwe mit der grünen Mähne ist in neuen Folgen von Graslöwen Radio auf Sendung. Seit April meldet sich das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Umweltmagazin RADIJOJO! immer sonntags um 13 Uhr extra für Kinder mit einem bunten Mix aus Hörspiel, Reportagen, Interviews und Musik.Neben dem Kindermagazin werden ab Juli 2005 auch vier Sendungen für Erwachsene angeboten. RADIJOJO! kann im Internet, über Digitalradio DAB (in Berlin, Brandenburg und Sachsen) sowie über UKW in Berlin und Stuttgart empfangen werden. Bundesweit wird RADIJOJO! auch über Kabel gesendet.“

    » umweltbildung.de

  • Goethe Institut - 04.04.2005

    Goethe Institut
    "Bereits über die Hälfte der 4- bis 14-jährigen Kinder in Deutschland hören täglich bis zu 60 Minuten Radio. RADIJOJO! produziert Radiosendungen für Kinder u.a. zu folgenden Themen: Umwelt, Spracherziehung, musikalische Früherziehung. Auch Hörspiele und Hörbücher sind im Programm."

    » Goethe Institut

  • Berliner Woche - 30.03.2005

    Berliner Woche – Zeitung für den Wedding
    "Wedding. In den vergangenen Monaten waren Redakteure vom deutschlandweit ersten Kinderradio RADIJOJO! im Quartiersmanagementgebiet Sparrplatz unterwegs. Mit zehn Schulklassen wurden Beiträge für das Sparr-Radio produziert."

    » Berliner Woche

  • www.berlinbytes.de - 03.03.2005

    www.berlinbytes.de
    "RADIJOJO!" ist der Name des deutschlandweit ersten Kinderradios. Mit Hilfe des Weddinger Quartiersmanagements am Sparrplatz entstand das Projekt "Sparr-Radio".
    Zehn Schulklassen wird die Möglichkeit geboten, ein eigenes Radioprogramm auf die Beine zu stellen. Das Programm können die Kinder dabei selbst gestalten, die Themen können sie selbst bestimmen.
    Die Kinder der zehn Schulklassen der Herrmann-Herzog-, Brüder-Grimm- und Trift-Grundschule beschäftigten sich die letzten Monate mit Themen wie Märchen, Freundschaft, Streit und natürlich Liebe. Die Aufgabe war für die Neu-Redakteure natürlich nicht einfach, denn sie mussten sich mit einem für sie in der Praxis völlig neuen Medium auseinandersetzen, was nichts anderes bedeutete, als Beiträge zu diesen Themen zu produzieren, die dann tatsächlich im Radio gesendet würden. [...]“

    » www.berlinbytes.de

  • Wir Herthaner - 26.02.2005

    Wir Herthaner, Offizielles Stadionmagazin
    "Der Kids-Club und Radijojo suchen Kids-Club-Kinder, die gerne mal eine Reportage über Hertha BSC machen wollen. Dabei habt Ihr die tolle Gelegenheit, mal hinter die Kulissen eines Radijojosenders zu sehen und dürft beim Besuch bei RADIJOJO! (www.radijojo.de) den Moderatoren über die Schulter gucken. [...]"

    » Wir Herthaner

  • Berliner Woche - 16.02.2005

    Berliner Woche, Wedding
    "Wedding. Seit knapp zwei Jahren produziert RADIJOJO! Deutschlands erstes Hörfunkprogramm für Kinder. Jetzt ist die kleine Welle nach Wedding gezogen. [...]"

    » Berliner Woche

  • Thüringer Allgemeine - 04.02.2005

    Thüringer Allgemeine Zeitung
    "Totenstille im Tonstudio. Die Schüler schauen gebannt auf das große Mischpult und die zwei Monitore. Ihnen gegenüber hinter einer Scheibe beäugt Marie-Christin argwöhnisch ihr Mikrofon. Noch ein Zeichen vom Techniker, dann ist sie auf Sendung. Die zwölfjährige Marie-Christin ist Schülerin einer sechsten Klasse im Evangelischen Ratsgymnasium. Sie und ihre Mitschüler sind zum ersten Mal in einem Tonstudio."

    » Thüringer Allgemeine

  • Achilles – Journal für Buchleser - 01.02.2005

    Achilles – Journal für Buchleser
    "Manche Interviews liegen nicht nur wörtlich nahe, das mit Julia Boehme ist eines davon, lebt die Autorin doch in Berlin. Sie können dieses Interview ebenfalls auf der Conni Webseite des Carlsen Verlages finden und in RADIJOJO! - einem Berliner Kindersender wurde es gesendet. Auch wir, werden es in der Printausgabe - Ende März 2005 veröffentlicht. Nur hier finden sie auch eine kurze Mp3-Datei, in der die Autorin aus dem im Februar erschienenen Conni Buch Conni rettet Oma, ließt [...] "

    » Achilles – Journal für Buchleser

  • Die Gegenwart. - Online-Magazin für Medienjournalismus - 30.12.2004

    Online-Magazin für Medienjournalismus
    "Wer ein Exklusiv-Interview mit Bundeskanzler Schröder bekommt, fragt ihn zum Beispiel nach einer Zukunftsprognose, nicht nach seinem Lieblingsgericht. Die Kinderreporter Marlon und Jonathan von "RADIJOJO!" lassen sich aber nicht beirren und sind nach dem kurzen Interview um die Antwort „Currywurst oder Kohlroulade“ reicher. Auch Renate Künast, Renate Schmidt und Johannes Rau gaben den Nachwuchs-Radiomachern schon Antworten. "RADIJOJO!" ist bundesweit das erste gemeinnützige Kinderradio und seit August 2003 auf Sendung. Im Programm sind Hörspiele, Kinderbands, Interviews und Beiträge zu Umwelt, Politik und Gesellschaft für Kinder von drei bis 13 Jahren. Ein Programm für Eltern gibt es auch. Sitz des Senders ist Berlin, die theoretische Reichweite bundesweit. Über einen Audiostream kann das Programm über das Internet sogar weltweit empfangen werden. [...]"

    » Die Gegenwart. - Online-Magazin für Medienjournalismus

  • Funkfenster Online - 17.12.2004

    Funkfenster Online
    "RADIJOJO! - ein privat finanziertes Kinderradio setzt das um, was die ARD-Anstalten schon lange diskutieren, aber nie realisiert haben: ein Radioprogramm nur für Kinder. [...]"

    » Funkfenster Online

  • Lehrer-Online - 03.12.2004

    Lehrer-Online
    "RADIJOJO! und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) schicken das Graslöwen Radio auf Sendung. Immer sonntags um 12 Uhr "brüllt" ab dem 5. Dezember der Graslöwe, um kleine und große Zuhörer seines neuen Umweltmagazins zu begrüßen. [...]"

    » Lehrer-Online

  • ngo-online - 01.12.2004

    ngo-online Internet-Zeitung für Deutschland
    "Kurz vor Nikolaus, 5.Dezember, bekommt die Kinderunterhaltung Zuwachs. Das Kinderradio RADIJOJO! startet eine Umweltsendung. [...]"

    » ngo-online

  • www.kommunikationssystem.de - 28.11.2004

    www.kommunikationssystem.de
    "Berlin, den 23. November 2004 - Psssssssst - Ohren auf und zugehört! RADIJOJO! und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) schicken das Graslöwen Radio auf Sendung. [...]"

    » www.kommunikationssystem.de

  • Umweltjournal - 24.11.2004

    Umweltjournal
    "[...] In der ersten Sendung dreht sich alles um die Artenvielfalt. Schließlich ist der grasfressende Löwe mit der grünen Mähne selbst ein ausgefallenes Exemplar seiner Art. [...]"

    » Umweltjournal

  • Naturfreunde Hesse - 23.11.2004

    Naturfreunde Hesse
    "Psssssssst - Ohren auf und zugehört! RADIJOJO! und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) schicken das Graslöwen Radio auf Sendung. [...]"

    » Naturfreunde Hesse

  • ECO – World News - 23.11.2004

    ECO – World News
    "[...] Immer sonntags um 12 Uhr "brüllt" ab dem 5. Dezember der Graslöwe, um kleine und große Zuhörer seines neuen Umweltmagazins zu begrüßen. [...]"

    » ECO – World News

  • Grüne Liga Berlin - 10.11.2004

    Grüne Liga Berlin
    "RADIJOJO! ist ein Berliner Kinderradio für Kinder zwischen 3-13 Jahren, das auf UKW104.1, Kabel und DAB zu empfangen ist. Es lädt zu der interaktiven Ausstellung "RadiJoJo: Eine Stadt- Eine Welt" in das MACHmit!- Museum im Prenzlauer Berg bis zum 7. November ein. [...]"

    » Grüne Liga Berlin

  • PAPS - 01.10.2004

    PAPS- Die Welt der Väter
    "RADIJOJO! – Deutschlands erstes Kinderradio
    Der siebenjährige Jonathan aus Berlin hat ein ungewöhnliches 'Hobby: er macht Radio. Zusammen mit seinem Vater, dem Journalisten und Soziologen Thomas Röhlinger, wirkt er an RADIOJOJO!, Deutschlands erstem Radiosender speziell für Kinder (und ihre Eltern) mit. Gerade hat er eine Sendung zum Thema Natur aufgenommen. Es geht um die „Vogeluhr“. Welcher Vogel singt zu welcher Zeit und wie hört sich sein Gesang an? Das erklärt Jonathan so, wie er es vielleicht jüngeren Geschwistern erklären würde. Tatsächlich sitzen seine Zuhörer irgendwo vor dem Radio oder dem Computer.
    Thomas Röhlinger (34) ist der Gründer und Leiter des Senders. Unterstützt wird er von einem siebzigköpfigen Team aus Medienprofis, Pädagogen und Psychologen - und etwa 20 Kindern und Jugendlichen. Die Kinder „arbeiten“ als Sprecher und Co-Moderatoren mit den Erwachsenen zusammen. Sie führen aber auch unter fachkundiger Anleitung eigene Interviews durch: zum Beispiel mit Bundespräsident Johannes Rau, der zu den prominenten Unterstützern des Kinderradios gehört."

    Hans Weber
    Redaktion "spielen und lernen"
    E-Mail: ralf.ruhl@familymedia.de

    » PAPS

  • www.weltkindertag.de - 19.09.2004

    Weltkindertag
    "[...] Hier seid ihr als Reporter im Einsatz. Ihr macht Interviews und Beiträge auf und über den Weltkindertag für das Radio. [...]"

    » www.weltkindertag.de

  • t+f - 15.06.2004

    t+f themen und frequenzen
    "[...] Digitales Hörfunkprogramm für Kinder
    RADIJOJO! ist ein gemeinnütziges Unternehmen: unabhängig, pädagogisch und ethisch engagiert. Der Sender finanziert sich durch Stiftungen, Einzelspender, Sponsoring, Lizenzen und Merchandising. Als Non-Profit-Unternehmen investiert RADIJOJO! seine Einnahmen in vollem Umfang in das Unternehmen. Dass das ein funktionierendes Modell sein kann, beweist die Muttergesellschaft der „Sesamstraße", Sesame Workshop, international seit vielen Jahren. Von zentraler Bedeutung ist für RADIJOJO! also das Fundraising des Gesellschafters Thomas Röhlinger und seiner Mitarbeiter. Ein Beispiel: die Förderung in Höhe von ca. 50.000 Euro durch die Robert-Bosch-Stiftung, mit deren Geld es möglich war, Top-Autoren für Sendungen rund um Naturwissenschaft und Technik zu gewinnen. So kann RADIJOJO! professionell produzieren und braucht sich vor niemandem zu verstecken, was die Qualität der Beiträge angeht. [...]"

    » t+f

  • Medientreffpunkt Mitteldeutschland - 04.05.2004

    Medientreffpunkt Mitteldeutschland
    "[...] Einen Versuch solcher Altersdifferenzierung unternimmt der Berliner Sender RADIJOJO!. Dessen Geschäftsführer Thomas Röhlinger hat sein Programm in drei Altersgruppen geteilt. Damit erreiche man Kinder unterschiedlicher Entwicklung besser. Zugleich aber schränke es die Zielgruppe erheblich ein, was sich viele kommerzielle Anbieter nicht leisten könnten. Röhlinger forderte deshalb mehr Förderung für hochwertige Programme. `Und dabei ist nicht nur der Staat gefragt´, so der Kinderradio-Chef. `Geldgeber müssen wie etwa in den USA auch bei Stiftungen, in der Privatwirtschaft durch Spenden und Sponsoring gewonnen werden.´ [...]"

    » Medientreffpunkt Mitteldeutschland

  • BerliNews - 16.04.2004

    BerliNews
    „Die RadiomacherInnen planen die Vorbereitung und Produktion von sieben Sendungen unterschiedlicher Sendeformate (Magazin, Talksendung, Hörspiel), die sich beispielsweise der Gesundheitsförderung, Bildung von Umweltbewusstsein, Stärkung des interkulturellen Dialogs widmen. RADIJOJO! ist ein neues nicht-kommerzielles Radio und insofern unabhängig in der Gestaltung der Sendeinhalte. Die Zielgruppe sind Kinder zwischen 3 bis 13 Jahren, Eltern und Erziehende. Zur Förderung der Medienkompetenz der Kinder soll die Fähigkeit „Radiomachen“ an die Kinder vermittelt werden, so dass eigene Beiträge produziert werden können. Das Kinderradio soll auch die Vernetzung der pädagogischen Initiativen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung Berlins und global einsetzen, voran bringen. Die Produktion der Sendungen wird in den Kindermuseen Berlins in Ausstellungen zugänglich gemacht werden.“

    » BerliNews

  • Klax Elternbrief - 15.04.2004

    Klax Elternbrief
    "Bei RADIJOJO! sind die Kleinsten auf Sendung
    [...] Das Programm ist vielfältig und professionell. Dafür sorgen feste Mitarbeiter - Journalisten, Pädagogen und Techniker. Aber zu Wort kommen hier vor allem erst einmal die Kinder. Mit Hilfe des Teams erstellen sie Beiträge für ihre Altersgenossen, lernen zu recherchieren und interviewen, sich zu öffnen, erzählen und zu beurteilen. Von Werbung werden sie dabei nicht unterbrochen. Die (medien-)pädagogische Arbeit, die diesen weltweit einmalige Projekt leistet, ist besonders wertvoll.
    Davon war wohl auch Daniel Barenboim von der Staatsoper Berlin überzeugt, der die Schirmherrschaft übernommen hat. Es lohnt sich einfach mal ´reinzuhören oder selbst mitzumachen."

    » Klax Elternbrief

  • Newsletter – Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk - 01.04.2004

    Newsletter – Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk
    "Das Kinderradio RADIJOJO! wird voraussichtlich am 1.Juli 2004 in Sachsen seinen Sendebetrieb aufnehmen. [...]"

    » Newsletter – Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk

  • TU-Chemnitz - 16.02.2004

    TU-Chemnitz
    "RADIJOJO!, Deutschlands erstes bundesweites Kinderradio, hat eine Frequenz in Sachsen bekommen. Der Sendestart ist für das dritte Quartal 2004 geplant. Zur Umsetzung dieses ehrgeizigen Projekts suchen wir Mitstreiter. Als Reporter Radiobeiträge produzieren, als Techniker Sendungen zusammenstellen, Konzepte erarbeiten, Spenden sammeln, Kontakte knüpfen – es gibt unzählige Möglichkeiten, RADIJOJO! zu unterstützen. Ziel ist ein Programm, das Machern und Hörern Spaß macht – pädagogisch anspruchsvolle Unterhaltung für Kinder zwischen drei und 13 Jahren.In Berlin haben zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter RADIJOJO! bereits zum Laufen gebracht. Mit Eurer Hilfe kann das auch in Sachsen gelingen.Reinhören in RADIJOJO! könnt Ihr unter www.radijojo.de – dort findet Ihr auch weitere Informationen zu dem Projekt. Wenn Ihr an RADIJOJO! Sachsen mitarbeiten wollt, freuen wir uns über Eure Email. Schreibt uns, was Ihr macht und für RADIJOJO! Sachsen machen könnt."

    » TU-Chemnitz

  • ELTERN - 15.02.2004

    ELTERN
    "[...] Was bieten Sie Kinderohren?
    Musik und Wortbeiträge für Hörer ab drei Jahren: Das geht von Rolf Zuckowski über Nena bis Sergej Prokofjev. Wir bringen Geschichten vom Zahnputzkrokodil Kroko oder berichten über einen Besuch im Planetarium bzw. in der Oper. Für Eltern gibt es täglich Ratgebersendungen. [...]"

    » ELTERN

  • Der Standard - 05.02.2004

    Der Standard
    "RADIJOJO! wird werbefrei und nichtkommerziell sein und richtet sich an Drei- bis 13-Jährige. [...]"

    » Der Standard

  • Christus Centrum Ruhrgebiet - Net - 03.02.2004

    Christus Centrum Ruhrgebiet - Net
    "Das erste deutsche Kinderradio 'RADIJOJO!' vergrößert sein Empfangsgebiet. [...] 'Radijojo' zeichnet sich durch sein werbe- und gewaltfreies Programm aus. [...]"

    » Christus Centrum Ruhrgebiet - Net

  • CINA Christliche InterNet-Arbeitsgemeinschaft e.V. - 02.02.2004

    CINA Christliche InterNet-Arbeitsgemeinschaft e.V.
    "W e t z l a r (KEP) – Das erste deutsche Kinderradio "RADIJOJO!" vergrößert sein Empfangsgebiet - das im August vergangenen Jahres gestartete Berliner Pilotprojekt wird demnächst in Sachsen auf Sendung gehen. "Radijojo" zeichnet sich durch sein werbe- und gewaltfreies Programm aus. [...]"

    » CINA Christliche InterNet-Arbeitsgemeinschaft e.V.

  • Pressetext Austria, - 28.01.2004

    Pressetext Austria
    "Landesmedienanstalt befürwortet 'RADIJOJO!'
    Dresden (pte, 28. Jan 2004 12:05) - In Sachsen geht ein eigenes Kinderradio on air. Entsprechende Pläne zur Verbreitung des Programmes namens RADIJOJO! http://www.radijojo.de sind von der sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien SLM http://www.slm-online.de genehmigt worden. [...]"

    » Pressetext Austria,

  • Sachsen-Net - 28.01.2004

    Sachsen-Net
    "In Sachsen geht ein eigenes Kinderradio on air. Entsprechende Pläne zur Verbreitung des Programmes namens RADIJOJO! sind von der sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien SLM genehmigt worden. [...]"

    » Sachsen-Net

  • Sat+Kabel - 27.01.2004

    Sat+Kabel
    "(pm/mw) - Der Medienrat der sächsischen Landesmedienanstalt SLM hat auf seiner Sitzung am 26. Januar 2004 einstimmig beschlossen, der RADIJOJO! Kinderradio gGmbH Berlin die Zulassung zur Verbreitung ihres Programms zu erteilen. [...] "

    » Sat+Kabel

  • spielen und lernen - Die Zeitschrift für Eltern und Kinder - 01.12.2003

    spielen und lernen - Die Zeitschrift für Eltern und Kinder
    "Deutschlands erstes Kinderradio ist auf Sendung: RADIJOJO! Ein pädagogisches Projekt von hoher Qualität soll es sein, werbefrei, parteilos, und unabhängig. Das wollen die Macher erreichen, indem sie ein kindgerechtes Radioprogramm für Drei- bis Dreizehnjährige anbieten. [...]"

    » spielen und lernen - Die Zeitschrift für Eltern und Kinder

  • Galaxis - 27.11.2003

    Galaxis
    "Der Kindersender RADIJOJO! will sein Programm künftig auch via Satellit verbreiten. Das bestätigte Geschäftsführer Thomas Röhlinger in Berlin. Der Startschuss soll 2005 fallen. Das Programm ist derzeit via DAB, dem digitalen UKW-Nachfolger, in Berlin und Sachsen sowie per Internet unter www.radijojo.de zu empfangen."

    » Galaxis

  • Zukunftssymposium - 27.11.2003

    Zukunftssymposium
    "Neue Radioformate auf Frankfurter Zukunftssymposium Digitaler Rundfunk vorgestellt
    Neue Inhalte werden ausschlaggebend für den Erfolg des Digital Radios in Deutschland sein. Zu diesem Ergebnis kamen Manager und Visionäre der unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche auf dem Frankfurter Zukunftssymposium am 26. November in Eltville. Einen Tag lang tauschten sich auf Schloss Reinhartshausen Rundfunk-Strategen und Manager aus branchenfremden Bereichen über neue Geschäftsmodelle im Bereich des Digitalen Rundfunks aus. Erstmals diskutierten Radio- und Fernsehveranstalter, Wissenschaftler, Manager der Automobil-, Computer- und Musikindustrie, Vertreter des Handels, Financiers sowie Marketing- und Vertriebsexperten in dieser Branchen-Konstellation über neue Geschäftsmodelle, die sich auf Grund der Digitalisierung von Radio und Fernsehen ergeben.[...] "

    » Zukunftssymposium

  • Lokalradio Rostock - 10.10.2003

    Lokalradio Rostock
    "Im Rahmen des Programms von LOHRO wird mit dem einzigen deutschen Kindersender RADIJOJO! programmatisch zusammengearbeitet. LOHRO will gerade auch mit der Sendung 'Kinderradio' darauf hinweisen, dass gute und interessante Angebote im Hörfunk für diese Zielgruppe verschwunden sind. [...] "

    » Lokalradio Rostock

  • Elternzeitung Luftballon - 01.10.2003

    Elternzeitung Luftballon
    "Die Kinder wollen die Welt mit allen Sinnen erobern, wobei die Medien eine immer dominantere
    Rolle einehmen. [...]"

    » Elternzeitung Luftballon

  • EKD-Newsletter Nr. 100 - 15.09.2003

    Evangelische Kirche Deutschland
    „Ob du klein bist oder groß – ganz egal jetzt geht es los! So tönt es aus dem Computer, wenn man mit der Maus auf den hellblauen runden Play-Button unter dem auf- und abrollenden orangen Jojo klickt. Volker Rosin startet mit einem fetzigen Begrüßungslied. Nun heißt Moderatorin Anne die Kids willkommen, „bei Eurem eigenen Radiosender“. Als nächstes steht Peter und der Wolf auf dem Programm. Anne erklärt noch kurz, dass das Märchen mit Musik erzählt wird, dann ertönen die ersten Klänge. Die Moderatoren bei RADIJOJO! sagen nicht einfach nur das nächste Lied an, sie stimmen die Kinder ein, erklären und bereiten sie vor, auf das, was kommt. RADIJOJO! macht spannendes, fröhliches, gewaltfreies und pädagogisch sinnvolles Programm für Kinder von 3 bis 13 - und für Eltern. Die verheerenden Ergebnisse der PISA-Studie haben das Team von RADIJOJO! auf die Idee des Internetradios mit der innovativen Programmstrategie gebracht. Bisher gibt’s auf der Webseite Infos und News darüber, was aus RADIJOJO! einmal werden soll und selbstverständlich viele spannende Geschichten, Hörspiele und Lieder für Minis und Maxis.“

    » EKD-Newsletter Nr. 100

  • Ostsee–Zeitung - 03.09.2003

    Ostsee–Zeitung
    "RADIJOJO! wendet sich mit Hörspielen, Magazinen, Talkshows und Musik an alle jungen Hörer bis 13. [...]"

    » Ostsee–Zeitung

  • www.radioszene.de - 01.09.2003

    www.radioszene.de
    "„Hier erfahrt Ihr, warum es blitzt und donnert. Und warum es toll ist, ein Instrument zu spielen“.
    „Oh. Toll. Hört sich ja echt spannend an“.

    Texte dieser Art – Stilrichtung: Das Radio mit der Maus - verlesen die Kinder-Jocks von RADIJOJO!. Als „Kinderformat“ ist dieses Programm neuerdings im Web (www.radijojo.de) und im ansonsten mager bestückten Berliner DAB-Bouquet zu hören. Technische Reichweite damit: irgendwo bei Null.

    Gegründet hat das Radio der Soziologe Thomas Röhlinger. Unterstützung hat er (nach eigenen Angaben) bis in die höchsten Stellen: Bundespräsidnet Johannes Rau soll das Radio ganz toll finden, meint Röhlinger.

    Leben will er von Spenden. Anders wird’s auch nicht gehen: Kommerzielles Radio für die Zielgruppe Kinder ist in allen deutschen Bundesländern untersagt. [...]"

    » www.radioszene.de

  • jugendnetz-berlin.de - 01.09.2003

    www.jugendnetz-berlin.de
    "Es war ein Traum, unerfüllbar, aber schön: ein Radioprogramm nur für Kinder. Unmöglich zu realisieren, hieß es: Keine Frequenzen, keine Finanzen. Doch nun ist der Traum tatsächlich wahr: Zur Internationalen Funkausstellung ist in Berlin Ende August auch das Kinderprogramm „RADIJOJO!“ auf Sendung gegangen.

    Bloß über den Namen ist vermutlich kaum jemand glücklich. Ursprünglich sollte der Sender analog zum Kinderkanal KiKa „KiRa“ heißen. Die ARD, sonst stets darauf bedacht, dass niemand ihr die „1“ streitig macht, sah auch hier eine Verwechslungsgefahr und erwirkte eine einstweilige Verfügung. Thomas Röhlinger, KiRas geistiger Vater und Geschäftsführer des jungen Senders, macht gut Miene zum bösen Spiel: Er hofft, in Zukunft mit der ARD kooperieren zu können. [...]"

    » jugendnetz-berlin.de

  • Rhein Zeitung - 26.08.2003

    Rhein-Zeitung
    "Frankreich hat eins, England hat eins und Deutschland hat jetzt auch eins. Ein Kinderradio. Was dort "super loustic" oder "disney radio" heißt, will hier als "RADIJOJO!" möglichst schnell zum gefragten Sender für die 3- bis 13-Jährigen werden.

    Wie? Mit einem abwechslungsreichen Programm - speziell auf die Fragen, Wünsche und Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet. "Zielgruppenorientiert" nennt es der Gründer von "RADIJOJO!", Thomas Röhlinger. "Interaktiv", so beschreibt es die Programm-Verantwortliche Anne-Kathrin Berger. Seit Montag ist Deutschlands erster Kindersender mit Sitz in Berlin "on air".

    Was im Print funktioniert, kann on Air nicht falsch sein, oder?

    "Mund zu, Ohren auf", trällert es aus den Lautsprechern, "willkommen bei RADIJOJO!, Eurem eigenen Radio." Der Trailer bringt es auf den Punkt. Was seit langem in Printmedien und auf dem Bildschirm funktioniert, soll nun auch in der deutschen Radiolandschaft nicht länger fehlen. Zeitschriften a la "Bussi Bär" und der Kinderkanal KI.KA samt "logo" haben es schließlich erfolgreich vorgemacht. "RADIJOJO!" macht's nach.

    Werbefrei, parteilos und unabhängig, wie sich der Sender selbst beschreibt. [...]"

    » Rhein Zeitung

  • BILD - 26.08.2003

    BILD
    "Endlich gibt's in Deutschland Radio nur für kleine Leute! Gestern ging RADIJOJO! auf Sendung."
    "BILD meint: Hört, hört!"

    » BILD

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung - 26.08.2003

    Frankfurter Allgemeine Zeitung
    "Das Projekt ist unzweifelhaft pädagogisch anspruchsvoll und lobenswert, und das drückt sich schon in der Liste derer aus, die daran beteiligt sind. Der Dirigent Daniel Barenboim ist der Schirmherr, im Beirat sitzen Vertreter des Bundeselternrats, mehrerer Medienexperten und der Intendant der Staatsoper Unter den Linden, Partner sind unter anderen Rowohlt und Daimler-Chrysler. [...]
    RADIJOJO! hat schließlich nicht nur den Anspruch, alles zu senden, „was Kinder interessiert“, sondern auch das, was sie „interessieren sollte“ – und das definieren nun mal die (erwachsenen) Medienpädagogen.
    [...] Es sind die bescheidenen Anfänge eines Programms, das sich durchaus einmal große Verdienste erwerben könnte - sollte es tatsächlich einmal in einem größeren Verbreitungsgebiet laufen und nicht, wie jetzt, versuchsweise im Berliner UKW-Netz (104,1 MHz) und im Internet."

    » Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • Berliner Zeitung - 25.08.2003

    Berliner Zeitung
    "Pünktlich zum Beginn der Internationalen Funkausstellung Ende dieser Woche starten zwei neue Radiosender, die sich mit Programmen der etwas anderen Art versuchen. Heute startet das bundesweit erste Kinderradio, seit fünf Tagen sendet Deutschlands erste Shoppingwelle, die die Radiohörer in Kaufrausch versetzen. Zu hören sind beide jedoch nur im Internet und im digitalen Radio DAB in der gesamten Region Berlin-Brandenburg. Damit auch die Normalhörer einen Eindruck von der neuen Vielfalt bekommen, hat die Medienanstalt zeitweilig eine UKW-Frequenz zur Verfügung gestellt. Auf 104,1 MHz wechseln sich die Newcomer ab. Dabei können Berlin-Brandenburger ohnehin zwischen 45 verschiedenen Programmen, davon allein 26 über UKW, wählen.

    Im Gegensatz zur Verbrauchertipps-Verkaufs-Mischung beim Berliner Kaufradio gibt sich das hauptstädtische Kinderradio unkommerziell. Ehrenamtliche Mitarbeit und Spenden reichen allenfalls bis Mitte 2004, sagt Initiator Thomas Röhlinger, an UKW-Frequenzen, Kabeleinspeisung oder Satellitenverbreitung sei derzeit nicht zu denken. Und die ARD betreibt zwar gemeinsam mit dem ZDF den TV-Kinderkanal Ki.Ka, doch für ein Kinderradio sehen die gebührenfinanzierten Anstalten so richtig keinen Bedarf.

    Eigentlich ist RADIJOJO!, wie das Röhlinger-Projekt heißt, nur über Gebühren und Spenden finanzierbar. Werbekunden achten auf Einschaltquoten und Reichweiten, doch die werden beim Radio - im Gegensatz zum TV - erst ab 14 Jahren ermittelt. Ungenutzt bleibt dabei ein Potenzial von über acht Millionen deutschen Hörern, konstatieren Medien- und Marketingexperten.

    RADIJOJO! sendet von 6 bis 21 Uhr und will den Kindern "einfach ein gutes Programm" bieten, sagt Röhlinger. Das setzt mit Magazinen, Hörspielen und Gesprächsrunden eher auf bewusstes Zuhören, kann und will seinen medienpädagogischen Ansatz nicht verleugnen. (hw.)"

    » Berliner Zeitung

  • SPIEGEL ONLINE - 25.08.2003

    SPIEGEL ONLINE
    "[...] In der Selbstdarstellung von RADIJOJO! klingt das so: ‚[...] Viele Kinder genießen in Deutschland nicht die Förderung, die sie brauchen [...]'
    Genau da will RADIJOJO! ansetzen und quasi den Grundversorgungsauftrag erfüllen, der eigentlich anderen gegeben ist."

    » SPIEGEL ONLINE

  • taz - die tageszeitung - 23.08.2003

    taz - die tageszeitung
    "Schon vor drei Jahren hatte die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) ein bundesweites, werbefreies Kinderradio in der ARD angeregt. Doch die tut sich schwer mit bundesweiten Angeboten neben Deutschlandfunk und Deutschlandradio. Zur Zeit senden die regionalen Einzelsender der ARD jede Woche rund 35 Stunden Radio für Kinder. Allerdings sind diese Angebote manchmal schwer zu entdecken. Eine Untersuchung der für den privaten Rundfunk zuständigenLandesmedienanstalten hat gezeigt, dass 66 Prozent der Kinder Interesse an einem Kinderradio haben und sich einen festen Programmplatz wünschen. RADIJOJO! ist das erste ganztägige, bundesweite Kinderradio aus Berlin. Vorerst ist das werbefreie Programm jedoch nur im Digitalradio und im Internet hörbar. Ab Montag unter www.radijojo.de."

    » taz - die tageszeitung

  • taz - die tageszeitung - 23.08.2003

    taz - die tageszeitung
    „Kinder hören gern zu. Damit das so bleibt, startet am Montag das erste Kinderradio Deutschlands - zunächst aber nur digital und im Internet. Ein Gespräch mit RADIJOJO!-Gründer Thomas Röhlinger, 33.

    Interview SILVIA HELBIG

    taz: Herr Röhlinger, warum lieben Kinder Radio?

    Thomas Röhlinger: Es ist einfach ein anderes Medium, eine andere Nutzungssituation. Man kann dabei spielen, kann Geschichten mitspielen und auch mitsingen. Man hat es im eigenen Zimmer, man kann es auch mit unter die Bettdecke nehmen. Das ist nett und ergänzt das Medienrepertoire, was die Kinder sonst haben. Das wäre Unsinn, wenn man das nicht nutzt. Andere Länder machen es vor. England, USA, jetzt auch Frankreich. Die meisten von ihnen jedoch kommerziell. Wir wollen einen gemeinnützigen, dem Kindeswohl verpflichteten Ansatz verfolgen.

    Mit unter die Bettdecke nehmen geht nicht, weil RADIJOJO! vorerst nur im Internet zu hören ist …

    Das ist nur eine Zwischenlösung. Wir brauchen auf jeden Fall noch eine Frequenz. Das ist angeleiert, aber das ist sehr umständlich.“

    » taz - die tageszeitung

  • Die Welt - 22.08.2003

    Die Welt
    "Wir sind klein und können wachsen"
    Zwei Drittel aller Kinder wünschen sich angeblich ein eigenes Radioprogramm. Jetzt wird der Wunsch Wirklichkeit"

    Die Leute wissen natürlich, was gut ist für ihre Kinder. Gummibären sind wichtig für die Knochen. Zuckerschnitten "mit viel wertvoller Milch" helfen irgendwie auch bei der Entwicklung, insbesondere des Bauchansatzes. Markenkonfektion hebt die Stimmung und sorgt für gesellschaftliche Anerkennung. Für die Kleinen im Lande wird also alles getan, und letztlich kann die Pisa-Studie nichts anderes sein als ein neuerlicher Rufmordversuch durch heimtückische Italiener.

    Weniger verbreitet ist die Auffassung, Radiohören halte Geist und Seele zusammen. Es gibt jedoch Experten, die sehen in gut gemachtem Hörfunk für Kinder das ideale Medium zur Wissensvermittlung, Wertorientierung und natürlich auch Unterhaltung. Das Publikum würde nicht aufgeputscht, sondern eher entspannt. Es könne sogar nebenbei mit seinen Gummisauriern weiterspielen. Man bekäme nicht fertige Bilder vorgesetzt, sondern eine Anregung, sich seinen Teil dazuzufantasieren. Außerdem wären im Radio keine zerfetzten Menschen zu sehen. Das alles klingt so gut, das die Bielefelder Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) vor vier Jahren einen "Runden Tisch Kinderradio" initiiert hat. Es gibt eine Untersuchung, wonach zwei Drittel der 4- bis 13-jährigen sich einen eigenen Radiosender wünschen.Wenn das wirklich so ist, dann macht Thomas Röhlinger Kinderträume wahr. Am Montag startet "RADIJOJO!", der erste deutsche Radiosender für Kinder. In der ARD wird seit langem über so etwas nachgedacht. Röhlinger hat es als Privatinitiative einfach auf den Weg gebracht.

    Der Mann hat selbst einen Sohn, sieben Jahre alt, und er versucht, mit ihm alles richtig zu machen. Er lässt ihn lieber den Kinderkanal gucken als in die Wiederaufbereitungsanlage Super RTL. Neulich hat er sich mit ihm im Kino einen Film über vergessene Motown-Musiker angesehen. Sie erfinden gemeinsam Lieder. Ihre Band heißt "Disco Afrika" und der Song dazu "Ich hasse meine Hausaufgaben".

    Aber Röhlinger kommt nicht daher wie der drollige Onkel mit der Schrammelgitarre und den Luftballons. Er wirkt wie jemand, der sich in etwas verbeißen kann. Er stammt aus einem kleinen Ort in Thüringen, und die Wendezeit hat ihn vor allem eines gelehrt: "Man kann etwas bewegen, wenn man will." Sein Vater, Tierarzt, wurde damals Oberbürgermeister von Jena und ist es bis heute geblieben. Vielleicht drängt auch das den Sohn zu großen Taten.

    Thomas Röhlinger ist 33, hat Soziologie, Psychologie, Sport und Publizistik studiert und arbeitet als freier Journalist für die Deutsche Welle. Vor zwei Jahren hat er zusätzlich noch einen Abschluss als Rundfunkmanager erworben. Die Kursanten sollten damals durchexerzieren, wie man sich mit einem Konzept bei einer Landesmedienanstalt um eine Frequenz bewirbt. Röhlinger wählte als Beispiel ein imaginäre Kinderwelle: "Für meinen Jungen findet im Radio nichts statt. Es gibt zwar einzelne Sendungen, aber es ist zu aufwändig, die immer rauszusuchen."

    Der Sender sollte ein privater sein, sich aber nicht durch Produktwerbung, sondern durch Spenden und Sponsoring finanzieren.

    Bereits bei dieser Fingerübung verspürte er "ein leichtes euphorisches Kribbeln". Das Rollenspiel gefiel ihm zu gut, und der Gedanke erschien ihm zu plausibel, um damit hinterher nicht Ernst zu machen. Röhlinger suchte sich Verbündete: Journalisten, Pädagogen, Künstler, Techniker. Er rannte von einer Medienaufsichtsbehörde zu nächsten. Er ging Unternehmen und Prominente um Unterstützung an. Immer wieder. Inzwischen kann er in seiner Öffentlichkeitsarbeit mit wuchtigen Namen wie Johannes Rau, Ralf Dahrendorf, oder Daniel Barenboim operieren. Es gibt Angebote von Musikern und Autoren, die ihre Werke dem Programm zur Verfügung stellen oder sie sogar selbst vortragen wollen.

    » Die Welt

  • AVIVA-Berlin.de - 21.08.2003

    AVIVA - Online Magazin für Frauen
    „RADIJOJO! wird täglich von 6 bis 21 Uhr auf Sendung sein und einen Mix aus Hörspielen, Magazinen, Talkshows und Musik bieten. So wird zum Beispiel ein Symphonieorchester vorgestellt, es wird "Kochen für Kids" geben und auch eine Viertelstunde Gymnastik am Morgen.
    Das ambitionierte Projekt hat prominente Fürsprecherinnen und -sprecher:
    Die Schirmherrschaft hat Daniel Barenboim übernommen, auf der Liste der Unterstützerinnen und Unterstützer sind Judith Hermann, Rolf Zuckowski, Christina Weiß und Lord Dahrendorf zu finden. Auch Johannes Rau stellt sich gerne einem Interview.“

    » AVIVA-Berlin.de

  • Bild - 14.08.2003

    Bild
    "Deutschlands erster Radiosender für Kinder startet am 25. August in Berlin. [...]"

    » Bild

  • Berlinonline - 14.08.2003

    Berlinonline
    „[...] Unser Kanal ist werbefrei, an keine Konfession oder Partei gebunden. Wir wollen einfach nur gutes Programm machen.[...]“

    » Berlinonline

  • Tagesspiegel - 14.08.2003

    Tagesspiegel
    "Deutschlands erster Kindersender geht Ende August auf Sendung
    Einen Radiosender nur für Kinder gab es in Deutschland bisher noch nicht. Obwohl rund achteinhalb Millionen Kinder im Alter zwischen drei und 13 Jahren gerne Radio hören, existierten für sie bislang Programmfenster vor allem in den öffentlich-rechtlichen Kanälen. Erstaunlich ist das schon, immerhin feiert KIKA, der Kinderkanal, seit Jahren große Erfolge im Fernsehen. Jetzt, am 25. August wird im Hörfunk nachgezogen. Dann geht Deutschlands erstes ganztägiges Kinderradio auf Sendung.[...]
    In Amerika, Frankreich und Großbritannien gibt es diese Art von Kinderradio schon seit langem, allerdings zumeist auf kommerzieller Basis. ’RADIJOJO!’ wird durch Spenden und Subventionen von Privatunternehmen und Gelder aus Stiftungen und öffentlichen Quellen finanziert und kann dadurch werbefrei senden. Das Team von Thomas Röhlinger, bestehend aus gut 70 erfahrenen Journalisten, arbeitet bislang ehrenamtlich. Somit sei die Finanzierung auf jeden Fall bis 2004 gesichert. Für die einzelnen Sendungen darf das Team auf Inhalte von Verlagen, anderen Sendern und Musikfirmen zurückgreifen. [...]"

    » Tagesspiegel

  • Süddeutsche Zeitung - 14.08.2003

    Süddeutsche Zeitung
    "Mit RADIJOJO! startet demnächst das erste bundesweite Kinderradio
    Die Idee, einen Radiosender für Kinder zu gründen ist nahe liegend. Warum soll, was im Fernsehen als Spartenkanal funktioniert, nicht auch im Hörfunk Erfolg haben? Die öffentlich-rechtlichen Sender grübeln darüber seit vielen Jahren. Nun ist ihnen eine Privatinitiative zuvorgekommen: Am 25. August geht RADIJOJO! auf Sendung, das erste Kinderradio – bundesweit und ganztägig.
    ’Unser Kanal ist werbefrei, an keine Konfession oder Partei gebunden’, sagt Thomas Röhlinger, der RADIJOJO! aufgebaut hat. [...]"

    » Süddeutsche Zeitung

  • Die Welt - 14.08.2003

    Die Welt
    "Radio für Kinder? Bislang weitgehend Fehlanzeige. Obwohl die achteinhalb Millionen Kleinen im Alter von drei bis 13 Jahren gerne Radio hören, werden sie allenfalls mit Programmfenstern abgespeist. "Wir ändern das jetzt", sagt der Journalist und Soziologe Thomas Röhlinger (33), der Deutschlands erstes bundesweites, ganztägig sendendes Kinderradio auf die Beine stellt. Sendestart von "RADIJOJO!" ist am 25. August.

    Unterstützung kommt von Kulturstaatsministerin Christina Weiss bis Lord Dahrendorf, Bestsellerautorin Judith Hermann und Kindermusiker Rolf Zuckowski. Stardirigent Daniel Barenboim hat die Schirmherrschaft übernommen. Und sogar Bundespräsident Johannes Rau stellt sich zum Interview.

    In den USA, Frankreich oder Großbritannien gibt es solche Angebote schon länger, "allerdings dort meistens kommerziell ausgerichtet". "RADIJOJO!" sendet auf Grundlage einer GmbH, die Gemeinnützigkeit ist beantragt.

    Von 6 Uhr morgens bis zur Schlafengehzeit um 21 Uhr werden bei "RADIJOJO!" ohne Werbeunterbrechung Hörspiele, Magazine, Talkshows und Musik gesendet, vormittags eher für die Kleinen, nachmittags dann für alle bis 13. Dabei dürfen die Macher - derzeit ein Team von etwa 70 erfahrenen Journalisten, Technikern und Pädagogen - auf Inhalte von Verlagen, anderen Sendern und Musikfirmen zurückgreifen.

    Einen Haken gibt es noch: Vorerst ist das neue Angebot nur per Digitalradio (DAB) und im Internet unter www.radijojo.de hörbar. UKW, Satelliten- und Kabelfrequenzen sind zwar geplant, aber zunächst noch nicht bezahlbar. Das aus Berlin sendende Kinderradio finanziert sich aus Spenden und Subventionen von Privatunternehmen und Geld aus Stiftungen und öffentlichen Quellen. dpa"

    » Die Welt

  • Berliner Kurier - 14.08.2003

    Berliner Kurier
    "Von 6 bis 21 Uhr wird gesendet
    Berlin - Spartenkanäle im Radio - für fast jede Gruppe in der Bevölkerung gibt es einen. Aber Radio für Kinder? Bisher eine Fehlanzeige. Das ändert sich aber am 25. August - dann geht in Berlin "RADIJOJO!" an den Start.

    Auf die Beine gestellt hat es der Journalist und Soziologe Thomas Röhlinger (33). Zu den Unterstützern gehört auch Bundespräsident Johannes Rau. Er stellt sich exklusiv zum Interview: Kinder fragen den Präsidenten.

    Röhlinger: "Unser Kanal ist werbefrei, an keine Konfession oder Partei gebunden. Wir wollen einfach ein gutes Programm machen." Von 6 Uhr morgens bis zur Schlafgehzeit um 21 Uhr werden bei "RADIJOJO!" Hörspiele, Magazine, Talkshows und Musik gesendet - vormittags eher für die Kleinen, nachmittags dann für alle bis 13. Verkehrserziehung, vertonte Kinderbücher, selbst "Kochen für Kids" und eine morgendliche Frühgymnastik sind zu hören.

    Einen Haken gibt es noch: Vorerst kann man "RADIJOJO!" nur per Digitalradio (DAB) und im Internet empfangen. UKW- oder Kabelfrequenzen sind geplant, aber noch nicht finanzierbar. Der Sender lebt hauptsächlich von Spenden.

    Röhlinger: 'Wenn mein Sohn in zwei Jahren sagt: ,Vater, die ganze Arbeit hat sich gelohnt - dann werde ich zufrieden sein.'"

    » Berliner Kurier

  • Netzzeitung.de - 14.08.2003

    Netzzeitung.de
    „An prominenten Unterstützern fehlt es dem künftigen bundesweiten Kinderradio nicht. Geld will aber keiner geben. Die Folge: Das neue Angebot ist zunächst nur digital oder per Internet zu empfangen.
    Am 25. August ist es so weit, dann geht erstmals ein deutschlandweites Kinderradio auf Sendung. Von morgens um 6.00 bis abends um 21.00 Uhr bietet «RADIJOJO!» nicht nur Programm für die eigentliche Zielgruppe der 3- bis 13-Jährigen, es soll laut dem Chef des Radios, Thomas Röhlinger, auch interessantes für Erwachsene zu hören geben.
    Geplant sind Hörspiele, Magazine, Talkshows sowie jede Menge Musik. Am Vormittag sollen demnach die Kleinen bedient werden, nachmittags dann alle bis 13, am späten Abend dann die Eltern der Kinder.“
    Rau kommt zum Gespräch
    Zahlreiche prominente Persönlichkeiten haben dem Radioprojekt ihre Unterstützung zugesichert – zumindest in verbaler Form. Ob Kulturstaatsministerin Christina Weiss, Lord Dahrendorf, Bestsellerautorin Judith Hermann oder Stardirigent Daniel Barenboim – die Liste der Befürworter ist lang. Bundespräsident Johannes Rau soll nach Angaben Röhlingers sogar zu einem Exklusivgespräch bereit sein – nach dem Motto «Kinder fragen der Präsident antwortet».

    » Netzzeitung.de

  • Die Tagespost - 14.08.2003

    Die Tagespost - Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur
    Radio für Kinder? – In Deutschland bislang weitgehend Fehlanzeige. Obwohl die achteinhalb Millionen Kleinen im Alter von drei bis dreizehn Jahren gern Radio hören, werden sie allenfalls mit Programmfenstern abgespeist. „Wir ändern das jetzt“, sagt in Berlin der Journalist und Soziologe Thomas Röhlinger (33), der Deutschlands erstes, ganztägig sendendes Kinderradio auf die Beine stellt. Sendestart von RADIJOJO! ist am 25. August.

    » Die Tagespost

  • Digitalradio Berlin Brandenburg - 13.08.2003

    Digitalradio Berlin Brandenburg
    Das erste deutsche Kinderradio! Von 6.00 - 21.00 h wird durchgängig für Hörer zwischen 3 und 13 Jahren gesendet. Es gibt Hörspiele, Magazine, Talkshows und Musik.
    Vormittags für die Kleinen, nachmittags und abends mehr für die Größeren. Zwischen 21.00 und 24.00 Uhr ist ein interaktives und informatives Elternprogramm in Planung.
    Das Programm ist werbefrei und finanziert sich über Sponsoring, Merchandising und Mitgliedsbeiträge."

    » Digitalradio Berlin Brandenburg

  • Verdi - 30.06.2003

    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
    "Ein Traum wird wahr: RADIJOJO! ist auf Sendung
    Es war ein Traum, unerfüllbar, aber schön: ein Radioprogramm nur für Kinder. Unmöglich zu realisieren, hieß es: Keine Frequenzen, keine Finanzen. Doch nun ist der Traum tatsächlich wahr: Zur Internationalen Funkausstellung ist in Berlin Ende August auch das Kinderprogramm 'RADIJOJO!' auf Sendung gegangen. [...]" Tilmann P. Gangloff

    » Verdi

  • MZ, Mitteldeutsche Zeitung - 04.06.2003

    MZ, Mitteldeutsche Zeitung
    "[...] ´Kira" steht für Kinderradi` Ein Projekt für das sich immer mehr Menschen begeistern: ein bundesweites Hörfunkprogramm für Kinder, [...]"

    » MZ, Mitteldeutsche Zeitung